Konfirmationen 2020 in Langenau

26. Juli - Konfirmation der Gruppe Martinskirche Nord


Drei Mädchen (aus dem Bezirk Leonhardskirche) und acht Jungen der Gruppe Martinskirche Nord wurden von Pfarrerin Herminghaus konfirmiert.
Statt wie geplant am 10. Mai fand der Festgottesdienst am 26. Juli statt.
Unter festlichen Klängen von Trompete (Johann Konnerth) und Orgel (Conrad Schütze) zogen die elf Konfirmanden und Konfirmandinnen zum Festgottesdienst in die Martinskirche ein. Im Gottesdienst trugen sie einige Stücke aus dem Katechismus vor.
In ihrer Predigt über Matthäus 28, 20 legte Pfarrerin Herminghaus die Worte des Auferstandenen: „Ich bin bei euch!“ als stärkenden Zuspruch für ein Leben im Glauben aus.
In diesem Jahr wurden die Konfirmanden und Konfirmandinnen einzeln am Hochaltar eigesegnet und bekamen anschließend die Urkunden zur Einsegnung überreicht.

Mit einem festlichen Nachspiel für Trompete und Orgel klang der Gottesdienst aus.

18. und 19. Juli 2020 - Konfirmationen der Gruppe Martinskirche Süd


Eigentlich hätte sie vor zweieinhalb Monaten stattfinden sollen, am 3. Mai – die Konfirmation der Gruppe Martinskirche Süd.
Wie so viele Veranstaltungen im Frühjahr musste auch die Konfirmation verschoben werden.
Nun war es durch Aufteilung der Gruppe und durch Einhalten von Abständen in der Martinskirche möglich, die Konfirmation am Samstag, 18. Juli, und Sonntag, 19. Juli, in drei Gruppen nachzuholen – und die Freude bei allen Beteiligten war groß, das fast zu Ende geführte Konfirmandenjahr nun doch noch vor der Sommerpause zu einem feierlichen Abschluss zu bringen – bei schönstem Sommerwetter!
Kernstücke der drei festlichen Konfirmations-Gottesdienste mit sechs, zwei und neun Konfirmand/inn/en waren die Erinnerung an den Taufbefehl Jesu und das Apostolische Glaubensbekenntnis; ersteren trugen die Konfirmanden vor, letzteres sprachen alle gemeinsam.
Pfarrer Dr. Martin Hauff stellte den Zuspruch Jesu Christi in den Mittelpunkt seiner Konfirmationspredigt: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Ein Zuspruch, der Mut macht und tröstlich zugleich ist, vergewissert er uns doch: Christus ist bei uns in guten und in schweren Tagen. Gerade das aber gibt Rückenstärkung, sich mit den je eigenen Begabungen und Fähigkeiten in die Gemeinde und in die Gesellschaft einzubringen.
Nach der Verpflichtungsfrage wurden die Konfirmanden einzeln mit der Segensgeste der erhobenen Hände eingesegnet und bekamen ihren Denkspruch zugesprochen, jeweils mit einer kurzen persönlichen Ansprache verbunden.
Der Denkspruch wurde wie jedes Jahr als gerahmtes, handschriftlich ausgefülltes Schmuckblatt überreicht, dem auch das Grußwort beigefügt war, das Kirchengemeinderätin Tatjana Lampe-Ganzenmüller im Namen des Kirchengemeinderats verfasst hatte.
Da das Singen noch ohne Mund-Nasen-Schutzmaske nicht möglich war, hatte Kirchenmusiker Conrad Schütze die abgedruckten Liedtexte virtuos, einfühlsam und den jeweiligen Stropheninhalt musikalisch interpretierend auf der Lenter-Orgel zu Gehör gebracht. Mit der gravitätischen Toccata F-Dur von Charles Marie Widor wurden Konfirmierte und ihre Familien aus je sehr persönlich gehaltenen Konfirmationsgottesdiensten in ihre familiären Feiern hinüberbegleitet.
Vielen Dank allen, die an den verschiedensten Stellen, sei es als Mesner und Ordner, sei es im Gemeindebüro, an der Vorbereitung und Durchführung dieser besonderen Konfirmation mitgewirkt und zum Gelingen beigetragen haben!