Erntedankfest 2021

So lässt sich das „Danke, guter Gott“ fröhlich feiern!

Vorabend des Erntedankfestes - Schmücken der Altäre


Nach altbewährter guter Tradition haben die Landfrauen der „unteren Stadt“ auch in diesem Jahr wieder den Altar der Leonhardskirche mit Getreidesträußen, Gemüse, Obst, Eiern, selbstgemachter Marmelade und üppigen Blumensträußen reich geschmückt.

Die Kinder des Reutte-Kindergartens hatten ihre Gaben im Bollerwagen schon am Freitag gebracht.

So lässt sich das „Danke, guter Gott“ fröhlich feiern!




Der Familiengottesdienst am Sonntag, in dem zwei Kinder getauft wurden,
wurde musikalisch neben dem ehemaligen Organisten des
Ulmer Münsters, Friedrich Fröschle,
von der Gruppe „Querbeet“ gestaltet.

Auch in der Martinskirche haben die Landfrauen aus den gespendeten Erntegaben einen sehr ansprechenden Erntedank-Altar arrangiert. Kinder der Freisteg-, Öchslesmühlbach-, Steinhäusle- und Wörth-Kindertagesstätte kamen zu Besuch in die Martinskirche und haben ihre Erntegaben dazugelegt.
Am Erntedank-Sonntag zogen die Landfrauen in Tracht zusammen mit Pfarrerin Herminghaus ein. Bläserinnen und Bläser des Posaunenchors Langenau unter Leitung von Michael Egetenmeyer, Conrad Schütze an der Orgel und Karin Klauß mit stellvertretendem Gesang brachten festliche Musik zum Erntedank zu Gehör. Pfarrerin Herminghaus betonte in ihrer Predigt, wie Gottes gute Gaben gerade dadurch bereichern, dass sie zu einem ungezwungenen und fröhlichen Teilen mit denen führen, die gerade bedürftig sind – und dabei könne jede und jeder sich in der Rolle der Gebenden und der Empfangenden vorfinden, wie das eindrückliche Beispiel von den afrikanischen Christen zeige, die innerhalb weniger Tage eine namhafte Spende für die Flutopfer im Ahrtal auf den Weg gebracht hatten und damit einen Gaben-Fluss von Afrika nach Europa in Gang gesetzt hatten.
Das Fürbittengebet teilten sich Landfrauen und landwirtschaftlicher Ortsverein.
Nach dem Gottesdienst nutzten zahlreiche Gottesdienstbesucher die Gelegenheit, den Erntedankaltar aus der Nähe in Augenschein zu nehmen.