Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Online-Sitzung am 19. Mai 2021 u. a. Folgendes beraten und beschlossen:

  1. Kirchenpfleger Conrad Schütze stellt dem Kirchengemeinderat den Plan für die kirchliche Arbeit 2021 vor. Im laufenden Haushaltsjahr stehen Erträge von insgesamt 871.310 € zur Verfügung. Den eingeplanten Erträgen stehen Aufwendungen für Personalkosten, Kirchenbezirksumlage und sonstige Aufwendungen ca. zu je einem Drittel gegenüber. Nach Erläuterung einzelner Haushaltsposten und einer kurzen Diskussion stimmt der KGR dem vorliegenden und erläuterten Haushaltsplan in der Plansumme der Erträge und Aufwendungen zu und beantragt beim Kirchenbezirk, die zum Ausgleich des Haushaltsplans erforderliche Kirchensteuerzuweisung in Höhe von 455.890 € zugewiesen zu bekommen. Der Kirchengemeinderat dankt Kirchenpfleger Conrad Schütze für die sorgfältige und nachhaltige Erstellung des Haushaltsplanes. Er bildet eine solide Grundlage für die zukünftige kirchliche Arbeit in unserer Kirchengemeinde.
    Pfr. Dr. Hauff weist aus besonderem Anlass auf die Unsicherheit hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gesamtkirchensteuer hin – insbesondere für 2022. Mit einem Rückgang der Kirchensteuer ist zu rechnen.
  2. Pfr. Dr. Hauff informiert den Kirchengemeinderat über die Informationsveranstaltung des Kirchenbezirks zur aktuellen Finanzierung diakonischer Aufgaben im Bereich der Beratungsdiakonie des Diakonieverbandes Alb-Donau. Der Kirchenbezirk hat die Kirchengemeinderäte der Kirchenbezirke Ulm und Blaubeuren gebeten, sich in den nächsten Sitzungen mit möglichen Handlungsoptionen und Einsparungen insbesondere unter theologischen, diakonischen und finanziellen Gesichtspunkten zu beschäftigen.
  3. Die Arbeiten im oberen Bereich des Martinskirchturms müssen bis zum Flüggewerden der Jungfalken Anfang Juni unterbrochen bzw. zeitlich umstrukturiert werden. Die eingeteilten Arbeitskräfte konnten ihre Arbeiten in den unteren Turmteil verlagern, an dem inzwischen die Sanierungsfortschritte gut sichtbar sind. Dank konstruktiver Absprachen zwischen Naturschutzbehörde, Architekturbüro und der Kirchengemeinde als Bauherrin können so bisher Kostensteigerungen weitgehend vermieden werden.