Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 7. Mai 2020 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Kirchenpfleger Conrad Schütze stellt dem Kirchengemeinderat den Haushaltsplan 2020 vor. Er weist darauf hin, dass die Ausarbeitung vor Ausbruch des Coronavirus entstanden ist. Auf der Einnahmenseite wird mit großen Ertragsminderungen zu rechnen sein.
    Sparsamkeit ist daher höchstes Gebot.
    Der jetzige Haushaltsplan rechnet mit Erträgen und Aufwendungen von 696.370 €. Bei den Aufwendungen schlagen mit ungefähr einem Drittel Personalkosten, Kirchenbezirksumlage und Sachkosten zu Buche. Die unaufschiebbare Sanierung des Kirchturms mit einem Aufwand von 400.000 € wird in einer Sonderrechnung auf vier Jahre verteilt. Hier hofft die Kirchengemeinde auf die Unterstützung durch Spenden unserer Gemeindeglieder im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
    Der KGR stimmt dem vorliegenden und erläuterten Haushaltsplan in der Plansumme der Erträge und Aufwendungen zu und beantragt die zum Ausgleich des Haushaltsplans erforderliche Kirchensteuerzuweisung beim Kirchenbezirk. Der KGR dankt Kirchenpfleger Conrad Schütze und der Verwaltungsstelle Ulm für die sorgfältige und nachhaltige Erstellung des Haushaltsplans.
  2. Pfr. Dr. Hauff erläutert dem KGR das für unsere Kirchengemeinde auf der Basis der Verordnungen des Oberkirchenrats und in Abstimmung mit dem Dekanat Ulm formulierte Infektionsschutzkonzept zur Durchführung von Gottesdiensten. Diese finden in der Martinskirche und in der Leonhardskirche ab dem 10. Mai wieder statt. Der Kirchengemeinderat diskutiert das vorliegende Konzept und stimmt diesem zu.
  3. Pfr. Dr. Hauff informiert den Kirchengemeinderat ausführlich über die Überlegungen von Pfarrerinnen und Pfarrer, wann und wie die verschobene Konfirmation des derzeitigen Jahrgangs nachgeholt werden kann. Danach ist nach heutigem Sachstand unter den besonderen Bedingungen des Infektionsschutzkonzeptes der „Abschluss des gemeinsamen Konfirmandenjahres“ kurz vor den Sommerferien (Gruppen Martinskirche Süd und Nord) bzw. am 18. Oktober (Gruppe Leonhardskirche) geplant. Die Abendmahlsfeiern werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Eltern und Konfirmanden werden zeitnah über die weiteren Planungen informiert. Der KGR nimmt die vorgestellten Planungen zur Kenntnis.
  4. Der KGR nimmt mit Bedauern wahr, dass nach den derzeitigen Bestimmungen für den Posaunenchor keinerlei Bläserprobentätigkeit erlaubt ist. Der Posaunenchor stellt für den KGR und die Kirchengemeinde eine wesentliche Säule im Gemeindeleben (und darüber hinaus in der Stadtgesellschaft) dar. Das Probenverbot stellt eine besondere Härte dar. Der KGR wird dies dem Dekanat rückmelden.
  5. Der KGR beschließt, der Nachbarschaftshilfe Langenau als ordentliches Mitglied beizutreten und einen Vertreter in den Beirat zu entsenden.