2. Oktober 2022 - Erntedankfest

Die Landfrauen hatten die Kirchen auch dieses Jahr wieder prächtig mit Erntegaben geschmückt.

Um 9 Uhr feierte die „Untere Stadt“ in der schön geschmückten Leonhardskirche den Erntedankfestgottesdienst und um 10 Uhr kam die Gemeinde in der Martinskirche zusammen. Die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchors (Leitung: Michael Egetenmeyer) teilten sich dort mit Andreas Schulz an der Orgel die schöne Aufgabe der musikalischen Gestaltung und brachten festlichen Glanz in den Gottesdienst. Die Landfrauen hatten die Kirche auch dieses Jahr wieder prächtig mit Erntegaben geschmückt. In der Tracht zogen sie feierlich in die Kirche ein und sprachen gemeinsam mit Vertretern des landwirtschaftlichen Ortsvereins die Fürbitten. Kirchengemeinderätin Ulrike Dunkel gestaltete die Schriftlesung.

Der Bibelabschnitt für die Predigt (5. Mose 8, 7-18) handelte von der biblischen Haltung, dass gutes Land und ertragreiche Böden eine Gabe Gottes sind, uns Menschen anvertraut. Diese biblische Haltung zeige sich, so Pfarrerin Herminghaus, in zahlreichen sozialen Gesetzen des Alten Testaments, die etwa „Nachlese“ durch Fremde, Witwen und Waisen und eine Sabbatruhe für das Land regelten – damit alle satt werden.

 

Das Opfer beider Gottesdienste kommt über die Aktion „Brot für die Welt“ einem Projekt in Malawi zugute. Dort lernen Schulkinder in „Garten-Clubs“ nach Methoden der Permakultur zu gärtnern, um den Anbau von Obst und Gemüse dem Klimawandel anzupassen.

 

Die Kirchen sind auch am 3. Oktober noch tagsüber zur Besichtigung der Erntealtäre geöffnet.Allen, die Erntegaben gespendet haben, gilt ein herzlicher Dank! Die Gaben werden vom Oberlin-Haus und von der Bruderhausdiakonie abgeholt und frisch verwertet.