2. Mai 2022 - Verabschiedung Pfarrer Dr. Martin Hauff

Mit einem festlichen Gottesdienst verabschiedete sich Martin Hauff

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Martinskirche, musikalisch gestaltet durch den Posaunenchor und einen spontan gebildeten „Pop-up-Chor“, verabschiedete sich Martin Hauff nach 15-jähriger Tätigkeit auf dem geschäftsführenden Pfarramt in Langenau.

Beim anschließenden Empfang im gut gefüllten Gemeindehaus, umrahmt von musikalischen Beiträgen der „Schwäble“ zusammen mit der Stadtkapelle, ließ Rainer Schulz, der 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderats, in einer PowerPoint-Präsentation die wichtigsten Ereignisse dieser 15 Jahre noch einmal an allen vorüberziehen.

Bürgermeister Daniel Salemi dankte Pfarrer Hauff und seiner Frau Cornelia Mutschler-Hauff für ihr Wirken in der Stadt und für die gute Zusammenarbeit mit der Kommune.

Pfarrer Claus Stoll der katholischen Kirchengemeinde Mater Dolorosa wünschte Martin Hauff einen „österlichen Blick“ auf unsere Welt und war davon überzeugt: „Wenn man geht, lässt man etwas da – und nimmt genauso etwas mit.“

Dr. Matthias Freudenmann, Vorsitzender der Bezirkssynode, dankte mit einem Wort von John Henry Newman Pfarrer Martin Hauff für sein großes Engagement im Kirchenbezirk und im Kirchenbezirksausschuss: „Leben heißt sich wandeln und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt zu haben.“

Als Vertreterin der Schulen sprach Sabine Tredup von der Fachschaft Religion des Robert-Bosch-Gymnasiums. In dreifacher Hinsicht sei Martin Hauff mit dem RBG verbunden gewesen: als Vater von drei Söhnen, die alle ihr Abitur dort abgelegt hätten, als engagierter Lehrer, der sich selbst immer als Teil des Kollegiums verstanden habe und last not least als Nachbar.

Pfarrerin Eva-Ursula Krueger überreichte einen Geschenkkorb im Namen der KollegInnen des Distrikts, Irmtraud Ahlers, Peter Palágy und Barbara Vollmer.  

Konfirmandin Jana Haspel sang, begleitet von Johannes (Joe) Weber und Martin Steck, das Lied zur Jahreslosung 2022: „Du bist anders“.

Der gesamte Kirchengemeinderat dankte dem scheidenden Pfarrer zu gereimten Worten von Joe Weber. In eine von Jürgen Steck eigens für diesen Zweck hergestellte „Martinskirchenkiste“ legten ihm die Mitglieder des Gremiums originelle Geschenke  -  ein Gruß aus Langenau, eine Vorschau auf Ravensburg oder aber etwas, das zu seiner Eigenart passte. „Wir danken dir und wünschen Segen, der dich behüten soll auf all deinen Wegen“, nahmen alle Anwesenden den Kehrvers mit auf.

In ihrem Sketch waren die beiden Putzfrauen „Ariella und Perwolle“ (Regina Mittnacht und Claudia Henseler) sich einig: So eine Pfarrfamilie wie Familie Hauff, vor allem eine Pfarrfrau wie „unsere Cornelia“, bekommt Langenau so schnell nicht wieder – und Familie Hauff nie wieder so eine gute Nachbarschaft. „Um dr älles – s´war richtig schee“ fassen sie die 15 Jahre des Wirkens der ganzen Familie in Langenau zusammen – und neben aller Heiterkeit spürten alle viel Wehmut und Abschiedsschmerz.

In seinen abschließenden Worten dankte Martin Hauff den Ehren- und Hauptamtlichen, mit denen er besonders eng zusammengearbeitet hat: den Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, den Mitarbeitenden im Gemeindebüro, den Mesnerinnen und Mesnern und dem Kirchenpfleger, der zugleich Kantor und Organist der Gemeinde ist. Die Kirchengemeinde möge auch weiterhin eine Akteurin im Gemeinwesen bleiben und eine Botschafterin der Hoffnung sein. Mit dem Friedenswunsch des Apostels Paulus schloss er: „Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.“

Alle, die in die Vorbereitung dieses Abends viel Kraft und Energie gesteckt hatten – die Mitglieder des Festausschusses, die Sekretärinnen, der Kirchengemeinderat, Kirchenpfleger Conrad Schütze und Hausmeister Christoph Dähmlow - waren sich einig: Bis auf den Anlass war es ein rundum schöner Abschiedsabend!