Der Klangumbau von 1964

Im Laufe des ersten Halbjahres 1964 wurden die Register des zweiten Manuals der romantischen Link-Orgel durch Umstellung und Abschneiden der einzelnen Pfeifen zu einem neuen Klangbild verändert.
Das erste Manual, die Pedalregister sowie die gesamte technische Anlage wurden vorerst beibehalten, da zwischen der Kirchengemeinde und dem Sachverständigen immer noch nicht entschieden war, in welchem Umfang sich der Gesamtumbau des Instrumentes bewegen sollte. Es wurde somit eine schrittweise Annäherung an den neuen erwünschten Klang angestrebt.
Die Disposition des Werkes, das mit einer „provisorischen Intonation“ versehen wurde, sah in der zweiten Jahreshälfte 1964 folgendermaßen aus:

 
I. Manual, Hauptwerk (C-g’’’) II. Manual, Schwellwerk (C-g’’’)
Bourdon 16’ Rohrgedackt  8’
Principal    8’ Quintade  8’
Groß Gedeckt  8’ (zwei Labien) Rohrflöte  4’
Fugara  8’ Rohrnasat   2 2/3’
Gemshorn  8’ Prinzipal  2’
Floete  8’ Hörnlein   1 3/5’+1 1/7’’
Salicional  8’ Gemsquinte  1 1/3’
Octav  4’ Blockflöte  1’
Spitzfloete  4’ Scharf (5fach)  1’
Kleingedeckt  4’ Kopftrompete  8’
Quinte  2 2/3’ (Auszug Mixtur) Messingschalmey  4’
Octav  2’ (Auszug Mixtur)   
Mixtur(5fach)  2 2/3’   
     
Pedal, (C-f’)

 

  

 

Principalbass16’ Koppeln: 
Subbass16’ II/I, I/P, II/P, I 4’, II/I 16’ 
Violonbass16’ Spielhilfen: 
Harmonikabass16’ Piano, Mezzoforte, Forte, Tutti,
Bourdon16’ (Transmission I. Man) Auslöser, Schwelltritt 
Octavbass  8’   
Cello  8’   
Hohlfloete  4’