Sonderverkaufstage im Langenauer Schuhhaus

Nach 33 Jahren schließt das Langenauer Schuhhaus auf dem Marktplatz. Alle Schuhe samt Zubehör, die nach Weihnachten noch im Laden sind, werden bei einem speziellen Restverkauf zu Gunsten der Orgel in der Langenauer Martinskirche unter die Leute gebracht. Von Montag, 27. Dezember, bis Mittwoch, 29. Dezember, von 8-12 und 14.30-18 Uhr findet der Sonderverkauf statt, bei dem Besucherinnen und Besucher sich Schuhe nach eigener Wahl aussuchen, den Preis selber bestimmen und diesen in die bereit gestellte Orgelspenden-Holz-Pfeife einwerfen. Vielen Dank an Helga Weber und Christian Gröner vom Langenauer Schuhhaus für diese originelle Idee!

4. Dezember - Die Orgelfreunde auf dem Weihnachtsmarkt

Erstmals war unsere Kirchengemeinde mit einem Stand auf dem Langenauer Weihnachtsmarkt vertreten. Im Hof des Pfarrgartens des Pfarrhauses Martinskirche Süd hatten Orgelfreunde eine liebevolle und stimmungsvolle Bewirtungsecke eingerichtet. Zugunsten der Orgel wurden Kartoffel- und Linsen-Suppe, Teepunsch, Orgelwein und Orgel-Springerle verkauft. Als es dunkel wurde, waren Feuerkörbe und brennende Baumfackeln dicht umlagert, um sich in der klirrenden Kälte aufzuwärmen.
Der Erlös des Tages in Höhe von ca. 700 € kommt der neuen Orgel in der Martinskirche zugute.

1. Dezember - Das Langenauer Orgel-Springerle

Bäckermeister Hans-Georg Buck hat übers erste Adventswochenende ein Holzmodel geschnitzt, das den Mittelteil des Orgelprospekts unserer Martinskirchen-Orgel zeigt. Nun stehen die ersten 70 Stück Springerle duftend in der Backstube - und mit demselben Model wird der Naukorn-Bäcker-Kollege Lothar Wildermuth dieser Tage ebenfalls Springerle herstellen.
Die Leckereien können ab dem Wochenende in beiden Bäckereien und beim Stand der Orgelfreunde auf dem Weihnachts- und Wochenmarkt erworben werden - ein besonderes Geschenk, und ein besonders leckeres dazu! Gleichzeitig eine schöne Idee, um unseren Orgel-Neubau zu unterstützen.

28. November – Benefizkonzert Stadtkapelle

Ab dem Spätnachmittag probte in der Martinskirche die Stadtkapelle des Musikvereins Langenau mit ihrem Dirigenten Klaus Schlander für das Benefizkonzert zugunsten der neuen Orgel in der Martinskirche. Als gegen 17.40 Uhr die Tore geöffnet wurden, strömten hunderte von Besuchern in den adventlichen Kirchenraum. Punkt 18 Uhr erhob der Dirigent seinen Taktstock. Nach dem ersten Stück, „Bist du bei mir“, von Johann Sebastian Bach, begrüßte Pfarrer Hauff Besucher und Musiker im Namen der Kirchengemeinde an diesem ersten Adventsabend. Es folgten unterhaltsame Instrumentalstücke, bei denen insbesondere die beiden Solo-Trompeter Lukas Weiss und Jochen Lutsch ihr Bestes gaben, und als krönender Abschluss der Spiritual „Oh happy day“, bei dem Kerstin Lonsinger, Monika Mayer, Evelyn Hauff, Walter Hauff und Klaus Schlander den Gesangspart übernahmen.
Der Erlös für die Orgel betrug 1.292, 41 €.
Herzlichen Dank an den Musikverein Langenau!

Sonntag, 21. November 2010

Das Projektorchester der Verbands-Musikschule Langenau unter Leitung von Jorg Sziel und Kantor Conrad Schütze an der Orgel gaben in der Martinskirche ein beeindruckendes Orchesterkonzert.Auf dem Programm standen:Felix Mendelssohn-Bartoldy: Streichersinfonie Nr 12 in g-mollFelix Alexandre Guilmant: Marche Elegiaque op 74 und Adoration op 44 für Orgel und OrchesterFranz Xaver Brixi: Orgelkonzert Nr 5 F-DurOttorino Respighi Suite in G-Dur (1906) für Orgel und Orchester

Die eingelegten Spenden in Höhe von 663,47 € stehen für die neue Orgel in der Martinskirche zur Verfügung.

21. November - Benefiz-Essen in der "Wirtschaft zur Schule"

Eine nette Idee vom Gastwirt Gerhard Hauslaib wurde an diesem Sonntag umgesetzt:
Zugunsten der neuen Orgel in der Martinskirche haben die Gäste an diesem Tag in seiner Wirtschaft zu Mittag gegessen. Was sie verzehrt und bezahlt haben, hat der Wirt für die neue Orgel gespendet.
Die Idee fand guten Zuspruch und so waren die Plätze reichlich belegt.
Überreicht wurde der Betrag in Höhe von 700, - € gleich nach dem Essen an Kantor Conrad Schütze im Beisein des fleißigen Koches und der freundlichen Bedienung vom heutigen Tag.

20. November - Marktstand Langenauer Orgelfreunde

Am Samstag, 20. November, hatten die Orgelfreunde zum ersten Mal auf dem Wochenmarkt ihren kleinen Stand vor dem Gemeindehaus aufgebaut.


Verkauft wurden:
Orgelwein und Orgelvesper; Griebenschmalz, Holundersaft und Quittengelee der Kreativ-Gruppen.
Trotz des neblig-kalten Novembertages waren doch erfreulich viele Besucher am Stand vorbeigekommen.
Auch an den nächsten Samstagen wird der Marktstand in der Kirchgasse zu finden sein -und am Weihnachtsmarkt wird es einen Stand vor dem Pfarrhaus geben.

August 2010 - Spendenergebnis der 38. Bläser-Serenade

Mit einem Rekord-Spendenergebnis von 2.200.- Euro konnte die gut besuchte diesjährige Bläserserenade im Langenauer Pfleghof aufwarten (siehe auch Bericht unter "aktuelles" vom 1. August 2010). Jeder gespendete Euro wurde vom Posaunenchor verdoppelt. So ergibt sich ein Betrag von 4.400.- Euro, den der Chorausschuss in einem einstimmigen Beschluss auf den stattlichen Betrag von 5.000.- Euro erhöht hat.
Übrigens: Das Serenaden-Thema „Bilder einer Ausstellung“ und die damit verbundenen Aktivitäten (z.B. Bilder der Freisteg-Kindertagesstätte oder Bewirtung in der Lutherecke) gingen als Idee und Initiative aus dem Posaunenchor hervor
(Beitrag zur Serenade selbst im Archiv)

27. August 2010 - Nächtliches Orgelkonzert mit besonderer Illumination

Im gut besuchten Orgelkonzert zur Nacht erwartete den eintretenden Besucher eine besondere Raumerfahrung. Durch verschiedenfarbige Beleuchtung einzelner Kunstwerke entstand für den Hörer neben dem akustischen Raumerlebnis der Orgelmusik zusätzlich ein reizvoller visueller Gegenpol.
Das "Langenauer Orgeltrio" mit Kantor Conrad Schütze, Andreas Schulz und Hans-Martin Braunwarth gestaltete den Abend mit bekannten Orgelwerken, aber auch Orgelraritäten französischer und russischer Orgelkomponisten.
Viele Besucher ließen nach dem Konzert bei Brot und Wein den Abend unter angeregten Gesprächen ausklingen. (siehe auch Beitrag im Archiv)
Der Reinerlös dieses Konzerts mit 593,50 Euro kommt dem geplanten Orgel-Neubau in der Martinskirche zugute.

1. Mai 2010 – „Orgel-Maientour“ - Dritte Fahrt

Obwohl die Vorstellungen über die neue Orgel für die Martinskirche schon erste Formen gewinnt, sollten die gesammelten Eindrücke durch eine zusätzliche Orgelfahrt ergänzt werden, ehe weitere Entscheidungen folgen. Insbesondere sollten eine weitere neue Orgel einer örtlich nahen und eine mitteldeutsche Orgelbaufirma einbezogen werden.
Die dritte Orgelfahrt führte in die Rhön und in den südlichen Thüringer Wald.
Dabei bestand für das Team des Orgelfachausschusses die Möglichkeit, zwei aktuelle Orgelneubauten aus dem Jahr 2009 zu besichtigen.
Erstes Ziel war die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Eichenzell bei Fulda. Der 1979-1981 zu einer Kreuzform erweiterte Kirchenbau hat jetzt auch eine neue Orgel erhalten, um den klanglichen Erfordernissen des erweiterten Kirchenraums gerecht zu werden. Den Zuschlag erhielt die Orgelbaufirma Sandtner aus Dillingen.
Weiter ging es dann nach Schleusingen bei Suhl. In dem wunderschönen barocken Innenraum der Johanniskirche konnte die neue Orgel der Orgelbaufirma Hey aus Ostheim-Urspringen besichtigt werden. Wie auf den Bildern zu erkennen, wurde die Orgel in den historischen barocken Prospekt eingebaut. Dabei wurde auch Pfeifenmaterial der Vorgängerorgeln wiederverwendet.
Ein spontaner Entschluss hatte schon davor auch einen Eindruck über die Jann-Orgel in Ulm-Donaustetten gebracht, wo eine Orgel des Baujahrs 2002 mit 2 Manualen und 22 Registern steht.
Insgesamt besteht nun eine große Bandbreite an gesammelten Erkenntnissen, die für die weiteren Entscheidungen sehr hilfreich sein werden.

Eichenzell
Eichenzell
Eichenzell
Eichenzell
Schleusingen
Schleusingen
Schleusingen
Schleusingen
Donaustetten
Donaustetten

29. April 2010

Obwohl die Vorstellungen über die neue Orgel für die Martinskirche schon recht konkrete Formen angenommen haben, steht seit gestern fest, dass nun doch erst noch eine zusätzliche Orgelfahrt unternommen wird, ehe es zu weiteren Entscheidungen kommt und die nächsten Schritte eingeleitet werden.
Am 1. Mai geht es als erstes nach Eichenzell in der Nähe von Fulda, wo die Firma Sandtner 2009 eine Orgel erbaut hat, und im Weiteren nach Schleusingen bei Suhl zu einer Hey-Orgel aus dem Jahr 2008/09.

9./10. April 2010 - Orgelfahrt Nummer Zwei

Nachdem die Eindrücke der ersten Orgelfahrt dokumentiert und ausgewertet waren, wurde in den zurückliegenden Wochen abermals eine Route zusammengestellt. Das Orgelteam in leicht veränderter Besetzung startete seine zweite Orgelfahrt am 9. April.
Ziel war es, Orgeln aufzusuchen, die zwar sehr unterschiedlich und individuell in ihrer Art und Weise sind, aber eine Gemeinsamkeit besitzen: sie entsprechen ungefähr der Größe der geplanten Orgel für die Martinskirche.
Nach teilweise erfolgreicher Terminabsprache mit den entsprechenden Kirchengemeinden konnte bereits frühmorgens gestartet werden. 

Als erstes führte der Weg in die Stadtkirche Nürtingen, wo es eine Orgel von der Schweizer Firma Goll aus dem Jahre 2004 zu sehen und zu hören gab, deren 42 Register von 3 Manualen aus angespielt werden.
In Grafenau-Döffingen konnte eine Orgel der Firma Lenter aus Sachsenheim aus dem Jahr 2005 mit 2 Manualen und 26 Registern besichtigt werden und in Donaueschingen ein Instrument des Elsässer Orgelbauers Rémy Mahler von 1996 mit 3 Manualen und 34 Registern.
Die Orgeln waren sehr unterschiedlich und jede für sich sehr interessant - spannend war auch immer wieder die sofortige Dokumentation der gewonnenen Eindrücke.
Ebenfalls spannend begann auch der nächste Tag, der gleich morgens mit der Besichtigung der Chororgel im Dom zu Speyer startete. Schon das Betreten dieses beeindruckenden Bauwerks noch vor der offiziellen Öffnungszeit ist nicht alltäglich. Die Orgel der Firma Seifert (Kevelaer) aus dem Jahre 2008 mit ihren 34 Registern steht auf dem Hochchor des Domes und wird Bestandteil der neuen Domorgelanlage sein, zu der in diesem Jahr die neue Hauptorgel mit über 80 Registern gebaut werden soll.
Schließlich führte der Weg auf die Ostalb nach Aalen, in deren Stadtkirche seit genau einem Jahr eine Orgel der österreichischen Firma Rieger steht. Das Instrument in der barocken Predigtkirche beeindruckte mit ihren 41 Registern.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es gut war, während beider Fahrten ein umfangreiches Spektrum unterschiedlichster Orgeln anzusehen. Dadurch können nun die Vorstellungen bezüglich der Planungen für die neue Orgel der Martinskirche in eine konkretere Richtung gelenkt und diese schon bald detaillierter vorgenommen werden.

Nürtingen

Döffingen

Donaueschingen

Speyer

Aalen

13. Februar 2010 - Erste "Orgelfahrt"

Ein Team aus Mitgliedern des Fachausschusses „Orgel Martinskirche“ hat am 13. Februar die erste „Orgelfahrt“ durchgeführt. Ziel der Fahrt war es, zeitnah gebaute Orgeln von verschiedenen Orgelbaufirmen kennenzulernen.
Hans-Martin Braunwarth, gelernter Orgelbauer und diplomierter Kirchenmusiker, machte Vorschläge, welche Orgelbaufirmen mit ihren neuesten Werken in einigermaßen erreichbarer Umgebung zum Ansehen empfehlenswert wären, und Kantor Conrad Schütze übernahm die Aufgabe der Routenplanung und Terminabsprachen.

Gestartet wurde morgens halb 8, das erste Ziel war Augsburg-Lechhausen – weiter ging es nach Mering und Schwabmünchen und schließlich nach Pfronten-Berg.
Letztes Ziel des Tages war Bad Wurzach, ehe das Team abends kurz nach 20 Uhr in Langenau zurück war.
Zusätzlich im Team dabei waren Diplom-Kirchenmusiker Andreas Schulz, der auch Tonaufnahmen der einzelnen Instrumente machte und Rainer und Christiane Schulz, die für die Fahrt und für die Dokumentation der gewonnenen Erkenntnisse verantwortlich waren. Somit konnten alle Eindrücke für spätere Auswertungen sofort in Bild, Ton und Schrift festgehalten werden.
Dabei ging es darum, die Orgeln in ihrer klanglichen und technisch-handwerklichen Ausführung zu begutachten. In der Bewertung spielten sowohl die Auswahl der verwendeten Materialien als auch die künstlerische Gestaltung und stilistische Ausrichtung des Orgelklangs eine Rolle.
Das äußere Erscheinungsbild der besichtigten Instrumente war dabei nicht so sehr von Interesse, da in der Langenauer Martinskirche der vorhandene Prospekt erhalten bleiben soll.
Viele Eindrücke wurden gesammelt, gemeinsam ausgewertet, kategorisiert und sondiert nach den Vorstellungen, die für die neue Orgel in der Martinskirche relevant wären.
Das Resümee des anstrengenden, aber beeindruckenden und interessanten Tages:
es sind noch viele Fragen offen – es wird noch weitere Fahrten geben müssen.