16. Dezember - Gottesdienst mit dem Sängerbund

Seit etlichen Jahren ist es eine schöne Tradition, dass der Gesangverein der "unteren Stadt", der Sängerbund, den Gottesdienst am 3. Adventssonntag in der "mittleren Kirche", der Leonhardskirche, mitgestaltet. Unter der Leitung von Randolf Maier erklangen im Gottesdienst drei Mal weihnachtliche Melodien.
Zudem überreichte der Vorsitzende Hans Fischer einen Scheck über € 500 (Erlös vom Hammel-Lauf und von Kutschfahrten beim Sängerbund-Pfingstfest) zugunsten der neuen Orgel in der Martinskirche, den Kantor Schütze und Pfarrer Krimmer dankend annahmen.

27. Dezember - Spendenübergabe der Pflugbrauerei Hörvelsingen

Statt des gewohnten Weihnachtsglases als Treue-Zeichen für ihre Kunden spendete die Hörvelsinger Pflugbrauerei dieses Jahr 1.000,- € für den Neubau der Orgel in der Langenauer Martinskirche.
Im Namen der Inhaberfamilie Gnann überreichte Jörg Gnann vor dem farbenprächtigen Landschaftsbild am Giebel seiner Brauerei-Gaststätte das entsprechende Kuvert an Kantor Schütze und Pfarrer Dr. Hauff, die sich im Namen der Kirchengemeinde herzlich bedankten.
Zwischen der einzigen Brauerei auf Langenauer Stadtgebiet und unserer Kirchengemeinde gibt es – nicht nur – bei unseren Festen intensive Kontakte.

Hierzu die Presse: Langenau aktuell vom 6.12.2012

9. Oktober - Scheckübergabe im Schammenhof

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung der Volksbank Langenau im Schammenhof überreichten Michael Blankenhorn und Astrid Piela einen Scheck in Höhe von 1.000,- € (aus dem Gewinnsparen) für die neue Orgel.
Pfarrer Hauff dankte im Namen der Ev. Kirchengemeinde und der Orgelfreunde und berichtete der Versammlung vom Stand des Orgelprojekts.

September 2012

Ein Blick in die Werkstatt der Orgelbaufirma Lenter zeigt, dass schon fleißig an der Orgel für die Martinskirche gebaut wird.
Sehr zeitaufwändig ist die Ergänzung des einst abgeschnittenen Orgel-Gehäuses; es wird  in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt.
Sie können sich auch gerne direkt auf der Homepage der Orgelbaufirma Lenter über den Fortschritt informieren.

Spendendank

In diesen Tagen wurden die Langenauer Firmen und Einzelhändler in einer Briefaktion um eine Orgelspende angefragt. Die erste Reaktion erfolgte umgehend von der Firma „Hartlieb – Die Vitalen“, der wir für eine großzügige Spende für die neue Orgel herzlich danken.

Hillu’s Herzdropfa im Gemeindehaus

Am Samstag, 22. September, fand im Evangelischen Gemeindehaus ein schwäbischer Comedy-Abend mit Hillu’s Herzdropfa statt. „Aus‘m Ländle der Wawidddu’s“ (der "Was willst du"-Schwaben) lautete der Titel des gut zweistündigen Bühnenprogramms des bekannten Comedy-Duos. Mit ihrem wortgewaltigen Schwäbisch „von dr Alb ra“ sorgten die beiden Schauspieler Hillu und Franz für einen höchst amüsanten Abend.
In der Pause wurde Orgelwein angeboten sowie warme Seelen, die der Festausschuss und einige Konfirmanden vorbereitet hatten.
Der Erlös von knapp 1.000,- € kommt unserem Orgelprojekt zugute.

16. September - Benefizkonzert mit der Ulmer Kantorei in der Martinskirche

Die Ulmer Kantorei unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Albrecht Haupt brachte ein höchst interessantes Programm zu Gehör: mit anspruchsvollen Motetten aus Barock und Romantik von Bach, Mendelssohn, Bruckner und anderen.
Zudem musizierten Conrad Schütze am Orgelpositiv und das Streichquartett der Verbands-Musikschule das bekannte Orgelkonzert in C-Dur von Joseph Haydn.
Der Bläserkreis Langenau unter der Leitung von Hans-Jörg Häge eröffnete das Konzert mit einer festlichen Fanfare. Bläser, Streicher, Chor und Orgel zusammen trugen als Schluss- und Höhepunkt die Choralbearbeitung von Michael Prätorius zu „Nun lob mein Seel den Herren“ vor.
Am Ausgang wurden insgesamt 1.914, 50 € in die Spendenkörbchen gelegt, die der neuen Orgel zugutekommen. Vielen Dank an alle Mitwirkenden und alle Geberinnen und Geber.

14. September - Dank an den Posaunenchor

Bei der diesjährigen Bläser-Serenade am 29. Juli im Pfleghof unter dem Thema „Märchen, Sagen und andere Geschichten“ hat der Posaunenchor Spenden für die neue Orgel in der Martinskirche erbeten. In die Spendenkörbchen wurden rund 1.590,- € eingelegt, beim anschließenden Ständerling in der Luther-Ecke wurden noch einmal rund 400,- € erlöst. Die externen Mitwirkenden verzichteten auf eine Gage. Den auf 2.000,- € aufgerundeten Betrag stellte der Posaunenchor für die neue Orgel zur Verfügung.
In der Probe am Freitag, 14. September, dankten Pfarrer Martin Hauff und Kantor Conrad Schütze den Bläserinnen und Bläsern des Posaunenchors Langenau unter Leitung von Hans-Jörg Häge ganz herzlich für diese erneute Spende, nachdem schon nach der Bläser-Serenade 2010 eine stattliche Spende überreicht worden war. Diese Spende sei, so die beiden, ein erneuter ermutigender Schritt nach vorne in der Finanzierung des Orgelprojekts, aber ebenso Ausdruck des guten Miteinanders in der Kirchengemeinde und in der Kirchenmusik.

07./08. September - Orgelfahrt nach Maishofen und Gauting

Mit 24 Teilnehmenden startete am Freitag, 7. September, die erste Orgelfahrt der Langenauer Orgelfreunde. Bei schönstem Spätsommerwetter ging es an München vorbei, dem Chiemsee entlang, durch die Weißbachschlucht und Schneizlreuth nach Österreich. Rainer Schulz gab jeweils zu markanten Orten interessante Informationen und Daten kompetent an die Reisegruppe weiter.

Zielort war Saalfelden am Steinernen Meer, wo die Gruppe ihr Quartier bezog, um mit dem Abendbuffet gestärkt nach Maishofen zu fahren. In der dortigen katholischen Pfarrkirche befindet sich eine 2010 fertiggestellte Orgel der Firma Lenter mit 25 Registern, zwei Manualen und Pedal. Der Orgelprospekt korrespondiert in beeindruckender und stimmiger Weise mit dem Kirchenraum. Conrad Schütze und Hans-Martin Braunwarth brachten Stücke von Johann Sebastian Bach, François Couperin und Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gehör. Zwischendurch konnten alle Reiseteilnehmer das Orgelwerk aus der Nähe in Augenschein nehmen und Spielproben der einzelnen Register hören. Mit einem geistlichen Schlusspunkt und einem ruhigen Satz aus Mendelssohn Bartholdys Orgelsonate „Vater unser im Himmelreich“ endete die erste Orgelbesichtigung.

Anderntags führte die Fahrt von Saalfelden nach Salzburg, wo die Reisegruppe während der Stadtführung erfuhr, dass Salzburg bis zu Napoleons Zeiten als Erzbistum ein eigenständiger Staat mit einem Fürstbischof an der Spitze war, jahrzehntelang ein Hort der Künste und der Musik. Mozarts Geburtshaus in der bürgerlichen Getreidegasse, die Bischofsstadt und die Mönchsstadt wurden in Augenschein genommen.

Dann führte die Reise weiter nach Gauting bei München. In der 1928 nach Entwürfen von Theodor Fischer fertig gestellten evangelischen Christuskirche befindet sich die 2005 als „Opus Nr. 2“ von der Firma Lenter fertig gestellte Orgel. Auch hier spielten Conrad Schütze und Hans-Martin Braunwarth Orgelwerke von Bach und Mendelssohn Bartholdy und stellten die einzelnen Register eindrücklich vor – und wie schon in Maishofen konnten sich die Reiseteilnehmer von der soliden und überzeugenden handwerklichen Präzision der Firma Lenter beim Blick „hinter die Kulissen“ überzeugen.

Mit einem zünftigen Abendessen in der Klosterbrauerei Andechs am Ammersee war die letzte Station einer Reise erreicht, die bei allen Teilnehmenden tiefe Eindrücke hinterlassen und die Vorfreude auf die Langenauer Lenter-Orgel in der Martinskirche beflügelt hatte.

2. September - A-capella-Gesang im Steigerhaus-Stadel

Das Konzert der Ballendorfer Stubensänger im vollbesetzten Stadel des Steigerhauses war ein Erlebnis. Das überregional bekannte Gesangsensemble brachte mit seinem Leiter Peter Scheyhing drei- bis sechsstimmige a cappella Chorsätze zu Gehör. Schwerpunkt des Programms bildeten traditionelle schwäbische Volkslieder aus vergangenen Jahrhunderten, was kongenial in den alten Fachwerk-Stadel passte. Durchs Programm führte einer der Sänger: Günther Krämer war Conferencier.
Eine kleine Bewirtung mit Vesper und Getränken hatten die Orgelfreunde vorbereitet - denn der Erlös dieses stimmungsvollen Abends wird für die neue Orgel unserer Martinskirche verwendet.

Beitrag aus Langenau Aktuell vom 6. September

Dank an "Bauwagen Hörvelsingen"

Beitrag aus "Langenau aktuell" vom 16. August 2012

2. Weinfest der Langenauer Orgelfreunde

Am Samstag, 14. Juli, und Sonntag, 15. Juli, fand in Hof und Stadel des Steigerhauses das zweite Weinfest zugunsten der neuen Orgel unserer Martinskirche statt, vorbereitet von Festausschuss und Langenauer Orgelfreunden. Sehr dankbar sind wir, dass am Samstag mit Beginn des Festes alle Wolken verzogen waren und die Menschen strömten – und dann bis Sonntagabend reges Treiben herrschte. Wir sagen herzlichen Dank: Ehepaar Horst und Christine Zwicker, die Hof und Stadel zur Verfügung stellten und von früh bis spät hilfreich zur Stelle waren, dem Festausschuss unseres Kirchengemeinderats und den Orgelfreunden für die Vorbereitung, dem Auf- und Abbau-Team, den weit über 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den Schichten. Für ein abwechslungsreiches, niveauvolles Programm mit Musik, Gesang und Tanz danken wir den Musikern Manfred Gaida, Daniel Rosch und Conrad Schütze, der Sängerin Daniela May sowie dem Gospel-Chor Langenau mit Stefan Hund, den Flamenco-Tänzern Kathrin und Miguel Villar und den Kindern der Freisteg-Kindertagesstätte. Und wir danken allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen und Mitfeiern.

Dank für Benefizkonzert am 13. Mai 2012

Unser Dank geht an die Solisten Ulrike Blessing, Ulrike Garmatter und Michael Tschitscherin für das wunderschöne Konzert in der Kirche Mater Dolorosa.
Da die Solisten auf ihr Honorar verzichteten, konnte der stattliche Betrag von 559 € für die neue Orgel der Martinskirche verbucht werden.
Wir danken der Katholischen Kirchengemeinde Langenau, dem Ökumene-Ausschuss und Herrn Wilhelm Zipfel, die dieses Konzert ermöglicht haben.

22. April - Gemeinsames Konzert zugunsten der Orgel

„Alle Beteiligten freuen sich sehr auf dieses Konzert, das es in dieser musikalischen Bandbreite bisher in Langenau nicht gegeben hat“, sagte Karl-Heinz Henner vom Liederkranz Langenau, von dem die Idee zum Konzert stammte und der die Organisation übernommen hatte.
So gaben am frühen Sonntagabend drei singende und zwei musizierende Langenauer Vereinigungen ein Benefizkonzert für die neue Orgel in der Martinskirche: Männergesangverein Langenau (Ltg.: Regine Wachsmann), Jugendchor des Liederkranzes Langenau (Ltg.: Andreas Schulz), Gemischter Chor des Liederkranzes Langenau (Ltg.: Thomas Bodenmüller), Akkordeon-Orchester Langenau (Ltg. Gudrun Gaal) und Bläserkreis des Posaunenchors Langenau (Ltg.: Hans-Jörg Häge) sowie Heinz Estler am Flügel wirkten zusammen.
Piano Blomeier hatte kostenlos den Flügel zur Verfügung gestellt, und die Druckerei Honold hatte die ansprechenden Plakate gestaltet.
Es war ein eindrücklicher Querschnitt durch verschiedenste Musikstile und –epochen, mit sichtlicher Freude und großem Engagement der mitwirkenden Sängerinnen und Sänger und Instrumentalistinnen und Instrumentalisten.
Zum Lied „Himmel, Erde, Luft und Meer zeugen von des Schöpfers Ehr…“ versammelten sich alle Mitwirkenden zu einem stimmgewaltigen Schlusschor, der mit einem kräftigen Applaus der zahlreichen Besucher quittiert wurde
Einen herzlichen Dank allen Mitwirkenden, aber auch an alle Konzertbesucher, die ihre Spenden für die neue Orgel in die Körbchen eingelegt haben.

v.l.n.r.: Hans-jörg Häge, Gudrun Gaal, Michael Mettmann, Karl-Heinz Henner, Dr. Martin Hauff, Conrad Schhütze; es fehlen Heinz Mößle, Andreas Schulz

Am 11. Juni übergaben die Vereinsvorstände in der Martinskirche der Kirchengemeinde einen Scheck mit dem beachtlichen Erlös des Benefizkonzertes in Höhe von 1.867, 29 €. Kantor Conrad Schütze und Pfarrer Dr. Martin Hauff bedankten sich für diesen finanziellen Baustein zugunsten der Orgel und für die beeindruckende musikalische Gemeinschaftsleistung der Mitwirkenden.

6. April - Chor- und Orchesterprojekt

Es war ein tief eindrückliches Erlebnis, als am Karfreitagabend um 19.00 Uhr die „Johannespassion" von Johann Sebastian Bach in der Martinskirche vom Chorraum aus das ganze vollbesetzte Kirchenschiff erfüllte.
Wir danken der Verbandsmusikschule, freundlich unterstützt von der OEW, und ihrem Leiter Jörg Sziel – er und die Kantoren Conrad Schütze und Ulrike Blessing haben das große Werk mit 80 Sängerinnen und Sängern und dem Projektorchester auf den Weg und zur Aufführung gebracht. Dass die Aufführung so gut gelingen konnte, ist der nicht nachlassenden Begeisterung der Dirigenten und Einzelstimm-Probenden, der Sänger und Instrumentalisten zu verdanken, die sich auf eine monatelange Probenarbeit eingelassen hatten.
Herzlich danken wir der Firma Gerüstbau Gröner für die Bereitstellung des Gerüsts für den großen Chor, der Buchhandlung Mahr für den Vorverkauf und der Sparkasse Ulm (Filialdirektion Langenau) für die Gewährung eines finanziellen Zuschusses. Ein Organisations-Team, ein Gerüstbau-Team (samt Beleuchtungsspezialisten) und ein Deko-Team sowie der Ordnungsdienst haben mit riesigem Einsatz einen reibungslosen Ablauf des Projekts ermöglicht und am Karsamstag-Morgen alles wieder abgebaut und aufgeräumt. Deshalb: DANKE an alle Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen!
(siehe auch Bericht vom Karfreitag, 6. April 2012 bzw. zu den Vorbereitungen 2.-4. April)

30. März - Letzte Teile der alten Orgel verlassen Langenau

Nach dem Abbruch der Orgel im Januar, und dem Verkauf der nicht mehr gebrauchten Pfeifen wurden die zwischengelagerten Teile von der Orgelbaufirma Lenter abgeholt. Dabei unterstützten fünf freiwillige Helfer und eine Helferin die Mitarbeiter der Orgelfirma beim Einladen.
Zuerst wurden die historischen Orgelteile von der Empore der Martinskirche geholt. Diese werden von einer Restaurateurin fachgerecht überarbeitet und dann in der Werkstatt in Sachsenheim für die Fertigstellung der Orgel wieder zusammengebaut.
Nach dem Einladen der Gehäuseteile ging es weiter zum Stadel des Steigerhauses, aus dem die über 100 Jahre alten Holzpfeifen und Windladen gebracht und ebenfalls im Lastwagen verstaut wurden, um zur weiteren Bearbeitung nach Sachsenheim zu gelangen. Es handelt sich hier um die großen Holzpfeifen der Register Principal Baß 16‘, Subbaß 16‘, Borduen 16` und Quinte 10 2/3‘. Dabei hat die größte Pfeife eine Länge von ca. 5 Metern.
Der Dank unserer Kirchengemeinde geht an das Ehepaar Zwicker, welches Ihren Stadel als Zwischenlager zur Verfügung gestellt hat. Der Hausherr ließ es sich dann auch nicht nehmen die letzte Orgelpfeife aus seinem Stadel zu tragen.

2.-4. Februar - Orgelpositiv instand gesetzt

Im Zuge des Abbaus der alten Orgel wurde auch das Orgelpositiv nach Sachsenheim zur Firma Lenter gebracht. Dort wurde das Instrument begutachtet und Maßnahmen zur Überholung und Instandsetzung vorgeschlagen. Ein Teil davon wurde gleich in der Orgelbaufirma umgesetzt.
Am späten Abend des 2. Februar brachten Rainer und Christiane Schulz das Orgelpositiv auf ihrem Anhänger zurück in unsere Martinskirche. Orgelbaumeister Lenter war dann die beiden folgenden Tage vor Ort, um das Positiv zu intonieren. Sein Fazit: „Nun ist wieder ein ganz respektables Instrument daraus geworden, mit dem die orgellose Zeit gut überbrückt werden kann.“

Dank an Förderkreis Kunst und Kultur

Die Kirchengemeinde bedankt sich beim Förderkreis Kunst und Kultur für die großzügige Unterstützung des Orgelprojekts in der Martinskirche. Es bestand über viele Jahre hinweg eine sehr gute Zusammenarbeit in der Gestaltung von gemeinsamen Konzerten und Ausstellungen in unseren Kirchen und Häusern.
Ein besonderer Dank gilt auch den ehemaligen Vorständen Siegfried Gürntke und Edwin Lässle für alles gute Miteinander.
Auch die neue Orgel wird ihren Beitrag zum kulturellen Leben in unserer Stadt leisten und somit das Anliegen des ehemaligen Förderkreises Kunst und Kultur in die Zukunft weitertragen.

Samstag, 14. Januar - Pfeifenverkauf

Erfreulich groß war das Interesse, als bekannt wurde, dass Pfeifen aus der alten Orgel der Martinskirche verkauft werden.
Von den ganz großen Pfeifen, die früher sichtbar im Prospekt standen, bis hin zu den winzig kleinen Pfeifen aus Metall, aber auch verschiedene Größen aus Holz,  gab es eine große Vielfalt, die jeder Liebhaber an diesem Tag erwerben konnte.
Überraschend schnell leerten sich die Reihen der Pfeifen und so mancher Käufer erschien auch ein zweites Mal, weil er zu Hause gemerkt hat, dass es so eine Gelegenheit, originale Orgelpfeifen zu kaufen, nicht allzu oft gibt.
Ob zum Eigenbedarf als Andenken oder als Geschenk für Kinder, Enkel oder Freunde - es gab viele Gründe, die die Käufer bewegten, eines oder mehrere Stücke mitzunehmen.
Der Erlös dieser Aktion kommt wiederum in vollem Umfang der Finanzierung der neuen Orgel zugute.

Mittwoch, 11. Januar - Verkauf alter Pfeifen

Ein Teil der Pfeifen, die aus der alten Orgel Martinskirche ausgebaut wurden, konnte registerweise an eine Orgelbau-Firma verkauft werden, die sich mit Wiederverwendung von Orgeln und Orgelteilen beschäftigt. Ebenso der alte Spieltisch hat einen Abnehmer gefunden.
Es dauerte einige Stunden, bis alles sorgfältig verpackt und verladen war.

Ein weiterer Teil der alten Pfeifen wird am Samstag, 14. Januar, von 9 bis 14 Uhr in der Martinskirche zum Verkauf angeboten.
Es gibt Orgelpfeifen aus Metall und Holz in den verschiedensten Formen und Größen - ein ideales Andenken an die alte Orgel.
Der Erlös dieser Aktion kommt ebenfalls der neuen Orgel zugute.

Montag, 2. Januar - Abbau der Orgel in der Martinskirche

Am frühen Morgen des 2. Januar trafen sich rund 30 Helfer, die tatkräftig mit dem Abbau der alten Bornefeld-Orgel begannen.
Schnell konnten die seitlichen Gehäuseteile von 1965/66 entfernt werden, sodass man den Pfeifenausbau leichter bewerkstelligen konnte. Parallel dazu baute ein Team die Pospektpfeifen aus und die obersten historischen Gehäuseteile von 1751/53 ab, welche in der neuen Orgel wieder verwendet werden. Ein weiteres Team beschäftigte sich –  wiederum zeitgleich – mit den technischen Bestandteilen wie Balganlage, Motor und Registersteuerungen im Inneren der Orgel und entfernte diese. Schon vor dem vormittäglichen „Vesper“ war das Instrument weitestgehend entkernt und die meisten Pfeifen ausgebaut, bis zur Mittagspause standen nur noch die Windladen als Kernstücke der alten Orgel und die großen Pedalpfeifen an der Rückwand.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus wurden die Windladen mit einer Motorsäge in der Kirche aufgetrennt und in die bereitgestellten Container abtransportiert. Die rund fünf Meter langen Basspfeifen wurden vorsichtig über die Emporenbrüstung gehievt und im Stadel des Steigerhauses eingelagert. Sie finden wieder Verwendung im neuen Orgelwerk. Nach dem Entfernen der hölzernen Abtreppung auf der Orgelempore wurde mit einigen Mühen der sehr schwere Spieltisch hochkant (!) über die Treppen nach unten ins Kirchenschiff transportiert.
Nach dem Entfernen der Dämmplatten an der Westwand floss das abendliche Licht durch die wieder geöffneten Fenster in den Kirchenraum auf die nun leere Orgelempore.