KINDERBIBELWOCHE 2019

„Jona – der eigensinnige Prophet und der vielseitige Gott“

Dienstag, 23. April - Start der Kinderbibelwoche


Schon am Ostermontag hatte das Vorbereitungsteam den Großen Saal und die Gruppenräume für die Kinderbibelwoche 2019 hergerichtet. Am Osterdienstag öffnete das Gemeindehaus weit seine Pforten - und rund 60 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren und 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter samt Jugendreferent Pascal Weik vom Bezirksjugendwerk Ulm und Hausmeister Christoph Dähmlow starteten in die diesjährige Kinderbibelwoche. Die Kibiwo-Band begleitete mit viel Schwung den Gesang. Das Lied: „Sei ein lebend’ger Fisch“ war schon ein kleiner Hinweis auf das diesjährige Thema: „Jona – der eigensinnige Prophet und der vielseitige Gott“.

Die Anspiel-Rahmenhandlung bestritten der Erzähler und die Raupe Rosalie, die dann auch von Jona zu erzählen wusste, der beim Gärtnern den Anruf Gottes hört: „Jona, geh nach Ninive; ruf die Leute zur Umkehr von ihrer Bosheit!“ Jona geht in die Hafenstadt Jafo und nimmt ein Schiff in die entgegengesetzte Richtung, in die spanische Stadt Tarsis.

In den Gruppen wurde das Gehörte vertieft, wurden Namensschilder gebastelt – und es gab eine kleine Stärkung; die Bäckerei Buck hatte Laugensemmeln für den Nachmittag gespendet.

Mittwoch, 24. April - Tag 2 der Kinderbibelwoche


Am zweiten Tag der Kinderbibelwoche tauchten wieder die Raupe Rosalie und der Moderator auf. Die spannende Geschichte von Jona, der vor Gottes Auftrag flüchtet, wurde fortgesetzt: Jona hatte sich auf das Schiff begeben, das Richtung Westen, nach Tarsis, fuhr. Er hatte sich im Schiffsbauch schlafen gelegt. Gott schickt einen heftigen Sturm, das Schiff gerät in eine brenzlige Situation. Die Schiffsleute versuchen alles Mögliche, schließlich werfen sie das Los – derjenige, der den kurzen Stab zieht, muss für den Sturm verantwortlich sein. Das Los fällt auf Jona. „Was hast du getan, wo kommst du her?“, fragen ihn die Schiffsleute. Und Jona erklärt sich: „Ich bin ein Israelit. Ich glaube an den Gott, der Himmel und Erde gemacht hat. Mein Gott hat mir befohlen, ich soll nach Ninive gehen und die Menschen warnen. Sie sind böse, neidisch und gemein. Aber ich wollte Ninive nicht warnen. Deshalb bin ich abgehauen. Werft mich ins Meer, dann wird der Sturm aufhören!“

Die Seeleute werfen Jona ins Meer – der Sturm hört auf, das Boot kommt zur Ruhe. Den Seeleuten wird klar: Jonas Gott ist mächtiger als der Sturm – ihm wollen sie fortan gehören.

In den Altersgruppen wurde das Gehörte vertieft. Bei herrlichem Frühlingswetter konnten die Gruppen auch im Freien Spiele machen. Fürs leibliche Wohl hatte diesmal die Bäckerei Betz leckere süße Hefeknoten gespend

Donnerstag, 25. April - Kinderbibelwoche Tag 3


Die spannende Geschichte von Jona ging weiter: Jona und die Raupe Rosalie wurden von einem großen Fisch verschluckt. Dort spricht Jona ein eindrückliches Gebet, voller Vertrauen auf Gott, der ihn aus der Tiefe des Meeres und aus dem Inneren des Fisches retten kann. Nach drei Tagen wird Jona vom Fisch ausgespuckt aufs Land.

Nach dem Theaterstück auf der Bühne im Saal des Gemeindehauses machten sich die Gruppen auf den Weg zum Stationen-Lauf. An fünf Stationen - an der Ach, im Kirchgarten, im Pfleghof und im Schulhof des Robert-Bosch-Gymnasiums – gab es Spaß und Spiele rund um die Jona-Geschichte. Die Bewegung im Freien machte hungrig. An der Verpflegungsstation warteten leckere Käsesemmeln der Bäckerei Wildermuth auf die hungrig gewordenen Kinder. 

Freitag, 26. April - Kinderbibelwoche Tag 4


Die Geschichte mit Jona ging weiter: Jona – und die Raupe Rosalie – waren vom Fisch an Land gebracht worden, und nun macht Jona sich auf den Weg nach Ninive. Er richtet den Einwohnern von Ninive Gottes Botschaft aus: „In 40 Tagen wird Ninive zerstört!“ Wider Erwarten lassen sich die Einwohner Ninives diese Botschaft zu Herzen gehen, sie fasten, bitten Gott um Vergebung und um Aussetzung der Strafe.

In den Gruppen wurde das Abschlussfest vorbereitet, zu dem sich alle eine Stunde später trafen. Bei Kuchen und Gebäck und Getränken wurde gefeiert; die Erstklässler erzählten anhand der Skizzen, die an jedem Nachmittag in ihrer Gruppe angefertigt worden waren, den bisherigen Verlauf der Geschichte nach.

Anschließend wurde der Schluss der Jona-Geschichte auf der Bühne gespielt: Jona ist zornig, dass Gott Ninive verschont. Gott lässt eine Rizinusstaude wachsen, die Jona Schatten spendet und ihn erfreut. Dann nagt eine Raupe an den Wurzeln des Rizinus, und er geht ein. Jona ist erneut wütend. Gott sagt zu Jona: „Dir tut der Rizinus leid, der in einer Nacht gewachsen ist – und mir sollten die vielen Einwohner Ninives, groß und klein, nicht leidtun?“

Im Schlussgespräch zwischen der Raupe Rosalie und dem Moderator stand das Staunen im Mittelpunkt, dass Gottes Güte und Barmherzigkeit so groß sind. Mit dem Segenskreis wurde auch der vierte Kibiwo-Nachmittag beendet – nicht ohne herzliche Einladung zum Familiengottesdienst am Sonntag, 28.04.2019, 10.00 Uhr, im Großen Saal des Gemeindehauses.

Sonntag, 28. April – Familiengottesdienst zum Abschluss der Kinderbibelwoche


Ein fröhlicher Familiengottesdienst im großen Saal des Gemeindehauses rundete die Kinderbibelwoche zur Jona-Geschichte ab. Den zahlreichen Gottesdienst-Besucherinnen und Besuchern wurde noch einmal die Szene des zweiten Tags vorgespielt, in der das Schiff mit Jona an Bord in einen gewaltigen Sturm gerät. Die Schiffsbesatzung bekommt rasch heraus, dass der vor seinem Gott und dessen Auftrag flüchtende Prophet Jona die Ursache des Unwetters ist. Schlussendlich werfen sie Jona auf dessen eigenen Vorschlag hin ins Meer, und der Sturm legt sich.
In der Predigt wurde der rote Faden der gesamten Jona-Geschichte noch einmal aufgezeigt: Gott ist gütig und barmherzig – auch zu denen, die wir lieber ausschließen würden, die wir nicht dabeihaben wollen. Wo Menschen auf diesen gütigen und großherzigen Gott vertrauen, können sie achtsamer und friedlicher miteinander leben.
Die Hits der Kinderbibelwoche wurden mit der ganzen Gemeinde gesungen, klangvoll begleitet von der Kinderbibelwochen-Band.

Zum Abschluss der Kinderbibelwoche durfte auch der Dank nicht fehlen: Die elf Jugendmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und Jugendreferent Pascal Weik wurden nach vorne gebeten, von Pfarrer Hauff mit Worten und mit je einer Rose bedankt – unter dem Applaus der ganzen Gemeinde. Auch unserem Mesner und Hausmeister Christoph Dähmlow, den Damen vom Gemeindebüro, den helfenden Händen während der Woche, den Bäckereien Buck, Betz und Wildermuth und Ehepaar Schulz für die tagesaktuelle Einstellung der Bilder und Berichte wurde herzlich gedankt.