14. Juli 2019 - Kinderwerk Lima zu Gast

anlässlich der Aussendung von Lukas Hauff

Mitte Juli reist Lukas Hauff zu einem Freiwilligendienst mit dem „Kinderwerk Lima“ nach Asunción in Paraguay aus. Wie bei denjenigen jungen Menschen aus unserer Gemeinde, die schon in den Vorjahren zu einem Freiwilligendienst nach Übersee ausgereist sind, wurde auch Lukas Hauff im Gottesdienst verabschiedet und in seinen Einsatz entsandt.
Dazu war Alexander Winkler von der Geschäftsstelle des Kinderwerks Lima in Heidenheim nach Langenau gekommen – Herr Winkler bereitet die Freiwilligen auf die Ausreise vor und steht ihnen auch während ihres Dienstes als Ansprechpartner zur Verfügung. Er brachte drei Gäste aus Peru mit: eine Lehrerin und zwei SchülerInnen der vom Kinderwerk betriebenen Johannes-Gutenberg-Schule in Lima in Peru. In farbenprächtigen Gewändern boten sie zwei peruanische Tänze vor dem Mittelaltar unserer Kirche dar, und in einem kleinen Interview, bei dem Markus Hauff als Übersetzer fungierte, erzählten sie vom Leben an ihrer Schule und auch davon, welche Chancen ihnen die Johannes-Gutenberg-Schule eröffnet hatte.
In der Predigt über Jesu Wort: „Seid barmherzig, wie auch euer himmlischer Vater barmherzig ist“ (Lukas 6, 36) wurde deutlich, dass die Arbeit des Kinderwerks Lima die Barmherzigkeit Gottes in den Alltag der Kinder und ihrer Familien in Peru und Paraguay hineinträgt.
Lukas Hauff umriss die bevorstehenden Monate seines Freiwilligendienstes in Paraguay. Neben Alexander Winkler gab Amelie Henseler, die 2012 als Freiwillige des Kinderwerks Lima in Santani in Paraguay gearbeitet hatte, Lukas Hauff gute Wünsche mit auf seinen Weg, u.a. das Wort: „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern…“ Pfarrer Hauff erinnerte den Ausreisenden an seinen Konfirmations-Denkspruch und sprach ihm unter Handauflegung ein Segenswort zu: „So zieh hin, Gott sei mit dir auf dem Wege, und sein heiliger Engel geleite dich!“
Mit dem Lied: „Bewahre uns, Gott“ (EG 171), einfühlsam intoniert von Kantor Conrad Schütze, klang der Gottesdienst aus. Dieses Lied, das ursprünglich aus Südamerika, genauer aus Argentinien, stammt und im Original den Frieden des Auferstandenen besingt, schlug musikalisch die Brücke zwischen Europa und Südamerika. Anschließend standen die Gäste den Gottesdienstbesuchern noch für Fragen zur Verfügung.