29. April 2019 - Diakonie-Gottesdienst des Robert-Bosch-Gymnasiums

Schülerinnen und Schüler trugen die Geschichte vom Barmherzigen Samariter vor.

Gleich am ersten Schultag nach den Osterferien gestalteten die Religionsklassen von Anette Lormes und Pfarrer Martin Hauff einen Diakoniegottesdienst in der Martinskirche. Nachdem in beiden Religionsklassen in den zurückliegenden Wochen das Thema Diakonie behandelt wurde, gestalteten die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss diesen Gottesdienst.
Die Gruppe von Frau Lormes zeigte anhand von selbst gestalteten Fenstern die vielen verschiedenen Dienste, die im „Haus der Diakonie“ geleistet werden, von Altenpflege über Obdachlosenarbeit bis hin zur Kinder- und Jugendhilfe.
Das Haus der Diakonie braucht ein festes Fundament – biblische Texte, die anleiten und motivieren, sich dem hilfebedürftigen Nächsten zuzuwenden. Der bekannteste ist wohl Jesu Beispielgeschichte vom Barmherzigen Samariter. Schülerinnen und Schüler aus der Gruppe von Pfarrer Hauff trugen die Geschichte vom Barmherzigen Samariter vor und gestalteten die einzelnen Szenen pantomimisch – die Räuber, die mit einer Stange auf den Reisenden einschlugen, der Samariter, der eine Erste-Hilfe-Notfall-Versorgung vornimmt und den Verletzten in die Herberge bringt, wo er anderntags dem Wirt zwei Silberstücke gibt mit der Bitte um angemessene Pflege. „Geh und handle wie der Samariter“, so beendet Jesus seine Geschichte – und dieser Aufruf wurde vielfach gehört; so auch von den Mitarbeitenden im Langenauer Diakonieladen. Dessen Leiterin, Regina Mittnacht, hatte die Religionsgruppen durch den Laden geführt und sich einladen lassen, zum Diakoniegottesdienst zu kommen. Sie beantwortete die Fragen, die ihr zwei Schülerinnen stellten, und lud zum Engagement und zur Mitarbeit im Laden ein. In der Kurzpredigt erinnerte Pfarrer Hauff an Bischof Wolfgang Huber, der der Erzählung vom Barmherzigen Samariter attestiert hatte, sie habe Weltgeschichte gemacht und die Kultur des Helfens geprägt wie keine andere. Er zeigte auf, wie die spontane Hilfe des Samariters und die organisierte Pflege des Wirts, dessen Herberge zu einem Haus der Diakonie, zu einem Diakonischen Dienstleistungsbetrieb wird, einander ergänzen und erst im Miteinander das Ganze der Diakonie ausmachen.
Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 hatten die musikalischen Parts übernommen – beschwingt und bestärkt konnte mit diesen Darbietungen und Wortbeiträgen, mit Musik und Segen die neue Schulwoche begonnen werden.