22.-24. März 2019 - Klausurtagung des Kirchengemeinderats in Bad Boll

Neben einer Vielzahl von Absprachen stand inhaltlich der Rückblick auf die zu Ende gehende Kirchengemeinderats-Periode im Mittelpunkt.

Zu seiner letzten Klausurtagung in der laufenden Wahlperiode 2013-2019 traf sich der Kirchengemeinderat in der Tagungsstätte Bad Boll. Neben einer Vielzahl von Absprachen stand inhaltlich der Rückblick auf die zu Ende gehende Kirchengemeinderats-Periode im Mittelpunkt. Vermittelt durch die Fachstelle „Gemeindeberatung“ der Evangelischen Landeskirche in Württemberg begleitete Dorothee Schäfer als Moderatorin das Gremium. In sehr dichten und effektiven Arbeitseinheiten ging das Gremium mit Dorothee Schäfer den Fragen nach: „Was ist gewesen in der zurückliegenden Kirchengemeinderats-Periode? Wofür sind wir dankbar, was ist gelungen? Was kam zu kurz, was wurde nicht fertig?“ Nach der Phase des Rückblicks richtete Dorothee Schäfer mit dem Gremium den Blick nach vorne: „Was wollen wir in der noch verbleibenden Zeit zu Ende bringen? Was wollen wir dem neuen Gremium als Botschaften mitgeben?“ Dabei kamen Themen zur Sprache wie die Gewinnung von Kandidierenden für den neuen Kirchengemeinderat, der Aufbau eines Pools an Mitarbeitenden für die zahlreichen Dienste in der Gemeinde, eine Kultur der Dankbarkeit für Ehrenamtliche, aber auch das Formulieren von Zielen für die Gemeindearbeit während einer Kirchengemeinderats-Periode.
Mit Schuldekan i.R. Christian Buchholz erkundete der Kirchengemeinderat die besondere Geschichte und Tradition Bad Bolls: Wirkungsort der beiden Blumhardts – mit eigenem Blumhardt-Friedhof, Standort der Herrnhuter Brüdergemeine mit Kirchensaal im Kurhaus und seit 1945 Heimstätte der Evangelischen Akademie der Landeskirche.
Ein gemeinsamer Gottesdienstbesuch in der Stiftskirche Bad Boll mit anschließender Führung durch Pfarrer Klaus Steiner-Hilsenbeck sowie ein qualifiziertes Gottesdienst-Nachgespräch rundeten eine erfüllte und gewinnbringende Klausurtagung ab.