Aktuelles

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Montag, 5. Dezember 2016:
Losungstext:
Freut euch und seid fröhlich im HERRN, eurem Gott.
Joel 2,23
Lehrtext:
Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk und hat uns aufgerichtet eine Macht des Heils im Hause seines Dieners David.
Lukas 1,68-69

 

NOVEMBER 2016

29. November - Gäste aus Mosambik im Helferhaus

Helena Novaela hat mit anderen Frauen eine Kooperative gegründet: Auf 11 ha Land in der Provinz Nampula in Mosambik pflanzen die Frauen gemeinsam Erdnüsse, Maniok und Cashew an. Dass sich diese Pflanzen in Mischkultur gegenseitig befruchten und der Boden durch die Kombination nachhaltiger genutzt werden kann, haben die Frauen in den Schulungen der Partnerorganisation von Brot für die Welt, OLIPA gelernt, deren Direktor Herr Muinde ist.

Beide waren zu Gast bei einem Abend im Helferhaus am 29. November, zu dem die Evangelischen Frauen in Württemberg, die Frauen im Ländlichen Raum und der Weltladen Langenau gemeinsam eingeladen hatten. Rund 30 Besucherinnen und Besucher waren beeindruckt von der Energie und Zuversicht, die Frau Novaela ausstrahlte, und der Arbeit, die dort unter schwierigen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen von der Partnerorganisation von Brot für die Welt geleistet wird!

12. November 2016 - Novemberfest

Rund 75 freiwillig Mitarbeitende vor und hinter den Kulissen, beim Auf-und Abbau, bei der Essen- und Getränkeausgabe, an der Garderobe, am Tombolastand oder bei der Kartoffelsalat-Zubereitung haben dazu beigetragen, dass das Novemberfest 2016 wieder zu einem rundum gelungenen Ereignis im Jahreslauf unserer Kirchengemeinde werden konnte.
Ab 11.00 Uhr kamen die ersten Besucher in den großen Saal. Schweinebraten oder Leberkäse, jeweils mit Kartoffelsalat, Kürbiscremesuppe, Heringsbrötchen, aber auch Kuchen und Torten wurden genossen, von Jugendlichen des Clubs gemixte alkoholfreie Cocktails wurden gekostet und Lose für die Tombola gekauft. An den Kassen konnte das „Langenau-Brevier“ von Hans-Günter Waiblinger und Karten mit Luther-Rosen-Springerle von Kirsten von Thun und Claudia Henseler erworben werden, beides ist noch im Gemeindebüro zu haben.
Die Gelegenheit zu Gespräch und Austausch wurde gerne wahrgenommen. Pfarrer Dr. Martin Hauff, Pfarrerin Rebekka Herminghaus und Pfarrerin Mechthild Martzy moderierten während des Festes, auch Vikarin Hannah Häfele stellte sich kurz vor.
Erzieherinnen und Kinder der Panorama-Kindertagesstätte erfreuten mit Lieddarbietungen und einem St. Martins-Spiel. Die Mini-Jellys mit ihren Trainerinnen Katja Buntz und Lisa Stöckle boten schwungvolle und teilweise atemberaubende Formationen auf der Gemeindehausbühne. Für Kinder gab es im Kleinen Saal ein Kasperletheater. Rainer Ganguin hatte auch für dieses Jahr ein kurzweiliges Quiz vorbereitet.
Der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge spielte ab 17 Uhr und begleitete auch die immer wieder aufs Neue spannende „Zweite Chance“ bei der Ziehung der Losnummern für die Hauptgewinne. Dabei wurde auch allen Langenauer Einzelhändlern herzlich gedankt, die mit ihren Sach- und Gutscheinspenden eine reich bestückte Tombola und eine spannende zweite Chance ermöglicht haben.
Mit einem Segenswort und dem Abendlied des Posaunenchors klang das Novemberfest aus.

 

 

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 10.11.2016 u.a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Frau Vikarin Hannah Häfele stellt sich dem KGR vor. Ergänzend zu den Berichten in „Langenau aktuell“ und auf der Homepage der Kirchengemeinde berichtet Frau Häfele von den gegenwärtigen Ausbildungsschwerpunkten und informiert den KGR über die Grundstruktur des gesamten Ausbildungsganges als Vikarin. Danach gliedert sich die Ausbildung im Wesentlichen in drei Ausbildungsabschnitte bis zu den Ordinationsvorbereitungstagen Anfang Februar 2019: der Basisausbildung bis Juli 2018 folgt ein Ergänzungs- und Vertiefungsabschnitt bis zum Oktober 2018. Dem schließt sich die Phase der Integrativen Gemeindearbeit bis Ende Februar 2019 an.
  2. Der KGR diskutiert und entscheidet die zukünftige Gestaltung der Tauferinnerungs-Gottesdienste in der Leonhardskirche. 2017 soll erprobt werden, einen Tauferinnerungsgottesdienst im Frühjahr für alle vor drei, vier und fünf Jahren Getaufte anzubieten, nach Möglichkeit unter Mitwirkung der Kinderkirche.
  3. Kirchengemeinderätin Christiane Schulz berichtet dem KGR aus dem öffentlichen Teil der letzten Sitzung des Kirchenbezirksausschusses, insbesondere von der angedachten Neustrukturierung des Bezirksjugendwerks, mit deren Realisierung sich die Kirchenbezirkssynode ULM am 25.11. abschließend beschäftigen wird.

 

OKTOBER 2016

Reformationstag, 31. Oktober 2016 - 5. Langenauer Bläsernacht

Vier Bläserchöre wirkten am Abend des Reformationstags in der Martinskirche zusammen: der Bezirksbläserkreis des Dekanats Ulm (Ltg.: Hans-Jörg Häge), das Blechbläser-Ensemble „classic brass“ (Ltg.: Edgar Schneider), der evangelische Posaunenchor Göttingen / Albeck (Ltg.: Reiner Dangel) und der evangelische Posaunenchor Langenau (Ltg.: Michael Egetenmeyer / Hans-Jörg Häge). Die Gesamtkonzeption und Gesamtleitung lag bei Hans-Jörg Häge.
Inhaltlich stand die 5. Bläsernacht zur Reformation unter dem Thema: „Der Liederdichter Martin Luther“. Pfarrer Dr. Martin Hauff zeichnete in den Lesungen Martin Luthers Wirken als Liederdichter nach, der nach seiner Übersetzung des Neuen Testaments, angestoßen durch den Märtyrertod zweier junger Sympathisanten der Reformation in Brüssel 1523, dieses Ereignis in Liedform fasste und, von dessen Erfolg beflügelt, in der Folge geistliche Lieder dichtete, u.a. Festlieder für das Kirchenjahr. So wurde beispielsweise Luthers Pfingstlied: „Nun bitten wir den Heiligen Geist um den rechten Glauben allermeist…“ erläutert und anschließend mit Bläserbegleitung gesungen – ein eindrückliches Hörerlebnis, als die gut 500 Besucher in Luthers Pfingstchoral einstimmten.
Im Anschluss an das Programm gab es Gelegenheit, bei einem Ständerling mit Getränken und belegten Brötchen noch in der Kirche zu verweilen und sich auszutauschen.
Das eingelegte Opfer in Höhe von rund 2.300,-  € kam dem Missionswerk DiGuNa e.V. („Die gute Nachricht für Afrika“) zugute, das neben der Beteiligung an Bläserschulungen und Radiosendungen auch Fortbildungen für afrikanische Christen anbietet sowie Kinderheime und Berufsschulen unterhält.

 

22. Oktober 2016 - Katzenkrimi in der Martinskirche

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Kinder- und Jugendarbeit sowie Kirchenmusiker Conrad Schütze haben unter Leitung und Mitwirkung von Johannes Weber einen „Katzenkrimi“ als Orgelkonzert mit Theaterszenen dargeboten. Rund 50 Zuschauer, Kinder und Eltern, haben am Samstagnachmittag, 22. Oktober, in der Martinskirche miterlebt, wie Inspektor Ratrat (Johannes Weber) von der „Geheimen Mäuse- und Rattenpolizei (GMURP)“ im „Mordfall Maus“ ermittelt. Das moderne Orgel- und Theaterstück griff neben kriminalistischen Szenen auch Motive aus dem bekannten Märchen vom gestiefelten Kater auf und bescherte Kindern und Erwachsenen eine spannende Stunde.

 

16. Oktober 2016 - Gottesdienst zum Männersonntag

„Und ob ich schon wanderte – sich von seiner Sehnsucht finden lassen“ lautete das Thema des diesjährigen Männersonntags unserer Landeskirche.
Der Gottesdienst in der Martinskirche war vorbereitet worden vom Männerkreis unserer Kirchengemeinde. Mit verschiedenen Impulsen führte er die Gemeinde ins Thema ein.
Pfarrerin Martzy legte in ihrer Predigt den vertrauten Psalm 23 aus. Er lädt ein zu einem unendlichen Vertrauen in Gott: „Alles wird gut!“ Und doch weiß er auch um die „finsteren Täler“ dieser Welt: Selbst in den Konzentrationslagern des letzten Jahrhunderts sind Menschen mit den Worten dieses Psalms auf den Lippen gestorben.

Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet vom Männer-Gesangverein unter der Leitung von Regine Wachsmann und Organist Conrad Schütze.
Für den Jahrgang 1946/47 bildete der gemeinsame Gottesdienstbesuch den Auftakt zu seiner 70er-Feier.

Mechthild Martzy

9. Oktober 2016 - Großer Seniorennachmittag


Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, der Chor, der Posaunenchor und die „Alten Schachtla“ unter der Leitung von Ilse Unseld trugen dazu bei, dass unsere Seniorinnen und Senioren am 9. Oktober einen wunderschönen Nachmittag im Gemeindehaus erlebten.
Bürgermeister Daniel Salemi sprach ein Grußwort und informierte über die derzeitigen Projekte der Stadt Langenau.
Es gab etliche Möglichkeiten zur Beteiligung, und die Ehrung der 20 ältesten anwesenden Gemeindeglieder fand wie immer großen Beifall.

 

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seinen Sitzungen am 15.9.2016 und am 5.10.2016 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Bezirksjugendpfarrerin Andrea Holm und EJW-Vorstandsmitglied Katrin Widmanott berichten dem KGR über Aktivitäten und Strukturüberlegungen des Bezirksjugendwerks, insbesondere auch über angedachte organisatorische Änderungen in der Struktur der Aufgabenverteilung bei den Jugendreferenten. Der Kirchengemeinderat benennt Erwartungen an und Unterstützungsbedarf vom Bezirksjugendwerk. Pfarrerin Holm macht deutlich, dass die Ressourcen begrenzt sind und daher jede Jugendreferentin und jeder Jugendreferent seine Stärken einbringen können müsse. Eine starre personelle Zuweisung bestimmter Jugendreferenten-Anteile an bestimmte Distrikte im Kirchenbezirk wie bisher ist aus Sicht des Jugendwerks weniger sinnvoll als die passgenaue Bereitstellung von Service, Schulungen und Modulen zu bestimmten Themen.
    Dennoch ist vor Ort zu überlegen, wie die vorhandenen Ideen umgesetzt und Angebote gestärkt werden, wie z.B. der Jugendgottesdienst, der Club, aber auch die Kinderbibelwoche. Der KGR will künftig darauf achten, in den Gremien des Jugendwerkes Ulm, insbesondere der Delegiertenversammlung, präsent zu sein, um auf Veränderungen Einfluss nehmen zu können.
  2. Pfr. Dr. Hauff informiert über den Stand des geplanten behindertengerechten Umbaus des Gemeindehauses. Alle Zuschussanträge sind durch den Oberkirchenrat und den Kirchenbezirk positiv beschieden. Die Honorarvereinbarung zur Architektenbeauftragung läuft über den Oberkirchenrat, so dass mit den Detailplanungen begonnen werden kann. Am 5.10.2016 hat der Bauausschuss zusammen mit dem Architekten die konkreten Maßnahmen erörtert.
  3. Der KGR beschließt folgende Projekte der Weltmission 2017 durch ein Opfer zu unterstützen:
    (1) „Geflohen vor dem Islamischen Staat“ des Lutherischen Weltbundes / Flüchtlings- arbeit;
    (2) „Brunnen und Schulen für Menschen im Sudan“ – Hilfe zur Fluchtursachen-Bekämpfung im Bürgerkriegsgebiet DARFUR des EJW-Weltdienstes; sowie
    (3) „Ein neues Leben – das Kinderheim Anvertraute Liebe“ – Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in SULAWESIS / Indonesien durch die Evangelische Mission in Solidarität.
  4. KGRin Dr. Grabert berichtet dem KGR von der ökumenischen Familienfreizeit 30.9. – 3.10. auf Burg Wernfels / Franken mit 51 Teilnehmern, davon der Hälfte Kinder, unter dem Thema „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“.
    Pfarrer Dr. Hauff gibt Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum bekannt und informiert über die Tagesordnung der Ökumenischen Kirchengemeinderatssitzung am 26.10.2016.

Dienstag, 04. Oktober 2016 - Argentinien-Vortrag von Markus Hauff

Was am 2. August letzten Jahres mit der feierlichen Entsendung durch die Langenauer Kirchengemeinde begonnen habe, finde am heutigen Abend mit der öffentlichen Präsentation des Erlebten seinen schönen Abschluss, so leitete Markus Hauff vor rund 60 interessierten Zuhörern im Kleinen Saal des Gemeindehauses seinen Erfahrungsbericht über sein Freiwilligenjahr in Argentinien ein.
Mitreißend berichtete der Referent über die Ankunft in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, die neben kulturellen Highlights auch das hässliche Gesicht horrender Armut gezeigt habe und in der die Neuankömmlinge mit Sprachkurs und Einführung in die Landeskunde auf ihre Einsatzorte vorbereitet wurden. Anschaulich berichtete er von der Stadt Córdoba, wo er in der Fundación Otium, einer Tageseinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung, als Mitarbeiter tätig war und dort rasch seinen Platz fand und seine Ideen einbringen konnte, u.a. mit den Betreuten eine thematische Reihe zu Grundgeschichten der Bibel und zur Reformation durchführen konnte. Außerdem lernte er die kleine evangelische Diasporagemeinde in Córdoba kennen, die zur Evangelische Kirche am Río de la Plata gehört und die ein Pfarrer, Joel Nagel, begleitet. In dieser Gemeinde konnte er mit seinem Keyboardspiel einen kirchenmusikalischen Akzent setzen. Mit Pfarrer Nagel hatte er Gelegenheit, auch die weit verstreuten Außenstellen der evangelischen Kirchengemeinde kennen zu lernen.
Im Lauf seines Freiwilligenjahres wuchsen sowohl in der Fundación als auch in der Kirchengemeinde viele wertvolle Beziehungen. Auch hatte er Gelegenheit, die atemberaubenden landschaftlichen Schönheiten Argentiniens kennen zu lernen, so z.B. Feuerland, die Felsformationen rund um die Stadt Salta und die Iguacu-Wasserfälle. Am 11. August kehrte er nach 366 Tagen wieder in seine Heimatstadt Langenau zurück.
Mitte September traf sich Markus Hauff zusammen mit allen anderen vom Gustav-Adolf-Werk Ausgesandten zu einem Nachbereitungs-Seminar, auf dem die Erfahrungen aus den Einsatzorten in Südamerika, Süd- und Osteuropa ausgetauscht wurden.

30. September bis 3. Oktober 2016 - Familienwochenende auf Burg Wernfels

Mit meinem Gott kann ich Mauern überspringen

Mit dem Burgfrieden war es vorbei, als am Freitag Abend 51 Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Burg Wernfels einnahmen. Schlafgemächer im Turm, in der Hauptburg und im Gesindehaus luden zum Erkunden des Geländes ein. Im Festsaal durften sich am ersten Abend die Rittergeschlechter einander vorstellen. Dann wurden Familienwappen kreiert.
Schon bald konnten die Teilnehmer erspüren, welchen Schutz eine solche Burg mit ihren Mauern bietet. Dass Mauern aber auch eingrenzen und die Sicht behindern können, wurde bei den Erwachsenen besprochen. Die Kinder und Jugendlichen durften am Beispiel von Josef, und dem barmherzigen Samariter erfahren, wie das ist, wenn es Mauern zwischen Geschwistern bzw. anderen Menschen gibt und wie man diese einbrechen kann.
Am halben Ausflugstag machte sich ein Großteil der Burginsassen auf nach Enderndorf am Brombachsee, um ihre ritterliche Tapferkeit barfuß und bei Regen auf 1900 m durch Kies, Wasser, Sumpf, Glasscherben und anderes unter Beweis zu stellen. Alle kamen wieder heil zurück, auch diejenigen, die ein warmes Schwimmbad vorgezogen hatten. Bei der Burgolympiade und dem Burgfest wurden eifrig Kräfte gemessen, um die Burg in Form eines Kuchens zurück zu erobern.
Morgen-, Abendgebete, Gottesdienst und Gespräche luden dazu ein, Gott ein bisschen näher zu kommen und bei ihm Kraft zu schöpfen.
Insgesamt gab es viele Begegnungen, wenig Schlaf, gutes Essen, viel Gelegenheit zur Bewegung, viel zum Lachen aber auch Nachdenkliches. Alle 51 sind wieder wohl behalten in Langenau angekommen und werden noch eine Weile davon erzählen.

2. Oktober 2016 - Erntedankfest in Langenau

MARTINSKIRCHE


Bereits vor dem 9-Uhr-Läuten schickte eine Bläsergruppe des Posaunenchors Erntedank-Melodien zur Tageseinstimmung über die Stadt. Zum Festgottesdienst um 10.00 Uhr in der Martinskirche zogen die Landfrauen in Tracht zusammen mit Pfarrer Dr. Hauff und Kirchengemeinderat Friedrich Kern ein. Sie wirkten auch im Gottesdienst selbst bei der Schriftlesung und beim Fürbittengebet mit. Der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge und der Kirchenchor unter Leitung von Conrad Schütze, der auch die Orgel spielte, trugen festliche Musik und Lieder zum Erntedank bei. Eine große Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern des Langenauer Sonnenhofs konnte dank großen ehrenamtlichen Einsatzes den Gottesdienst in der Martinskirche mitfeiern.  
Pfarrer Hauff legte in der Predigt den nach der Ordnung der evangelischen Kirche für Erntedank vorgesehenen Predigttext aus 2. Korinther 9 aus, einen Ausschnitt aus dem ältesten Spendenbittbrief der christlichen Kirche, verfasst vom Apostel Paulus. Er wirbt darin für die Kollekte zugunsten der verarmten Jerusalemer Urgemeinde, ein Projekt, das drückende Not in Jerusalem lindern sollte, aber zugleich die Einheit der Kirche aus Juden und Nichtjuden sichtbar zum Ausdruck bringen sollte. Wo die Dankbarkeit Gott gegenüber im Teilen und Weitergeben dessen, was wir selbst empfangen haben, Ausdruck finde, entstehe eine solidarische Segensgemeinschaft – über Kontinente weg, aber ebenso zwischen verschiedenen Gesellschaftsgruppen. Das Erntedankfest sei eine gute Gelegenheit, die Verbindung zwischen den Landwirten und der übrigen Bevölkerung zu stärken, denn der Arbeit der Landwirte haben wir die vielfältigen Lebensmittel zu verdanken, die auf dem Erntedankaltar zu sehen seien, der seinerseits auf den Gott verweise, der mit seinem Segen das Gedeihen allererst ermöglicht habe.
Den ganzen Tag über war die Kirche zur Besichtigung des Erntedankaltars geöffnet.

LEONHARDSKIRCHE

 

Ab 1. Oktober - Ausbildungsvikarin in Langenau

Frau Hannah Häfele wird ab 1. Oktober ihr Ausbildungsvikariat in unserer evangelischen Kirchengemeinde Langenau beginnen. Pfarrerin Mechthild Martzy wird die Aufgabe der Ausbildungspfarrerin übernehmen. Mit folgenden Worten stellt sich Ihnen Frau Häfele selbst vor:  
„Als neue Vikarin in Langenau möchte ich mich Ihnen gern vorstellen: Mein Name ist Hannah Häfele. Ab Oktober beginne ich hier mein Vikariat, in der Leonhardskirche und Wettingen. Man könnte auch sagen, dass ich für die nächsten zweieinhalb Jahre „Azubi“ bei Pfarrerin Mechthild Martzy bin, von ihr lerne und nach und nach eigene Aufgaben übernehmen darf.
Bevor ich vor ein paar Tagen gemeinsam mit meinem Mann Raphael nach Langenau gezogen bin, habe ich in Neuendettelsau und Tübingen evangelische Theologie studiert.
Ursprünglich komme ich von dort, „wo die Alb am höchsten ist“, aus Meßstetten im Zollernalbkreis. In diesem kleinen Städtle wuchs ich gemeinsam mit zwei Schwestern und zwei Brüdern auf. Mich haben die Kinderkirche und Kinderstunde, Jungschar, Teen- und Jugendkreis geprägt, sodass ich Lust bekam, beruflich auch etwas in dieser Richtung zu machen.
Dabei war es für mich wichtig, einen Beruf zu ergreifen, der familienkompatibel ist, einen Beruf, den ich als sinnvoll für die Gesellschaft empfinde und den man mit Gewinn weltweit und „im Ländle“ ausüben kann, einen Beruf, der jeden Tag neue Erlebnisse und Begegnungen, sowie viele Betätigungsfelder bietet. Nachdem die theoretische Ausbildung des Studiums nun vorbei ist, bin ich gespannt darauf, wie sich diese Erwartungen mit der Praxis vertragen.
Für die kommenden zweieinhalb Jahre in Langenau erhoffe ich mir lebendige Begegnungen, gute Erkenntnisse und gesegnete Momente, sodass das Lernen und Leben hier meinen Weg bereichern. Gespannt und mit Vorfreude grüße ich Sie!“

 

SEPTEMBER 2016

Samstag, 10. September 2016 - Kulturnacht auf der Orgelempore

Ein herrlicher Spätsommerabend bot den einladenden Rahmen für die 9. Langenauer Kulturnacht am 10. September, die an insgesamt acht Stationen in der Stadt stattfand – eine davon war die Martinskirche.
Beim Eröffnungskonzert um 20.00 Uhr musizierten Conrad Schütze an Orgel, Orgelpositiv und Cembalo, Kathrin Scheytt mit der Violine und Maria-Barbara Stein erfüllte mit ihrer klaren Sopranstimme den Raum. Die drei Musizierenden nahmen ihre Zuhörer mit auf eine musikalische Zeitreise vom 11. bis ins beginnende 20. Jahrhundert. Anschließend wurde auf der Empore die Orgel-Bar geöffnet. Es wurden verschiedene Snacks aus der französischen Küche, Orgelweine, Drinks und weitere Getränke angeboten.
Auf großes Interesse stieß auch die Orgelführung mit Conrad Schütze um 21.30 Uhr. Schütze führte in die Klangwelt der Orgel ein und beantwortete die zahlreich vom Publikum gestellten Fragen. Um 22.30 Uhr gab es französische Orgelmusik, u.a. die berühmte Toccata F-Dur von Charles-Marie Widor. Und noch ein weiteres Mal, um 23.30 Uhr, bot Kantor Schütze eine virtuose musikalische Meisterleistung, indem er neben Sätzen aus Mozarts „kleiner Nachtmusik“ eine beeindruckende Orgelbearbeitung des Orchesterwerks „Die Moldau“ von Bedřich Smetana vortrug. Noch eine ganze Weile standen Kulturnachts-Besucher zu angeregten Nachgesprächen an den Tischen auf der Orgelempore beisammen, ehe lange nach Mitternacht das Licht in der Martinskirche erlosch.

Samstag, 10. September 2016 - Fulminanter Abschluss der Orgelmusik zur Marktzeit

Zehnmal hat sie über die Sommerzeit stattgefunden: Die Orgelmusik zur Marktzeit. Unter Federführung von Kirchenmusiker Conrad Schütze wurde seit 9. Juli jeweils samstags um 11.00 Uhr von Organisten aus Langenau und der Umgebung 20 Minuten Orgelmusik auf der neuen Lenter-Orgel präsentiert. Dieses Angebot wurde von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern angenommen.
Am Samstag, 10. September, gab es als Höhepunkt und Abschluss dieser sommerlichen Reihe ein Orgelduo: Kantorin Christina Dürr aus Isny und Kantor Conrad Schütze spielten vierhändig und vierfüßig Werke von Edvard Grieg (Morgenstimmung, Anitras Tanz. In der Halle des Bergkönigs) und Gustav Merkel (Sonate d-Moll).

Mittwoch, 7. September 2016 - Packaktion Langenauer Beitragsbriefe

25 freiwillige Helferinnen und Helfer kamen im Großen Saal des Gemeindehauses zusammen, um die rund 3.000 Langenauer Beitragsbriefe straßenweise  einzukuvertieren. Wie in den Vorjahren auch werden alle Gemeindeglieder um einen freiwilligen Gemeindebeitrag gebeten. Dieses Jahr stehen die drei Projekte „Kinder- und Jugendarbeit“, „barrierefreier Umbau des Gemeindehauses“ und „Wo am nötigsten“ zur Auswahl.
Am Mittwoch, 21. September, bringen dann die Konfirmandinnen und Konfirmanden die Langenauer Beitragsbriefe in die Häuser.

 

AUGUST 2016

Sonntag, 7. August 2016 - Ökumenisches Gartenfest

Es war das perfekte Sommerwetter: beständig, trocken, nicht zu heiß – so dass ab 15.00 Uhr die Pforten des Gemeindegartens geöffnet wurden und die Besucherinnen und Besucher unter den schattenspendenden Bäumen Platz nehmen konnten. Die Familien Henseler, Katai und Deharde haben in ökumenischer Verbundenheit auch dieses Jahr das Gartenfest organisiert, haben für ein schönes Kuchenbuffet, kühle Getränke, Grillwurst und Semmeln gesorgt. Die Besucher ließen sich’s munden und nutzten die Zeit für angeregte Gespräche und gute Begegnungen.
Gegen Abend gab Pfarrer Hauff noch ein Wort auf den Weg in die bevorstehende Sommerzeit, ob sie nun im heimischen Langenau oder an auswärtigen Urlaubsorten verbracht wird. Er erinnerte an die Kunstinstallation des Verpackungskünstlers Christo, der durch den oberitalienischen Iseo-See 3 km schwimmende Plastikstege verlegt hatte, über die man buchstäblich übers Wasser gehen konnte. Eine Szene, die an die Geschichte vom Seewandel Jesu und vom sinkenden Petrus erinnert – die allerdings nicht Sensationsgier wecken, sondern Vertrauen stärken möchte: Gerade in den Stürmen und Wellen des Lebens gelte es, wie Petrus zu rufen: „Herr, hilf mir, Herr erbarme dich!“ und darauf zu vertrauen, dass Jesus Christus mit seiner starken Hand durch Wellen und Sturm hindurchbegleitet. Alle, die gekommen waren, waren sich einig: „Ein rundum gelungenes Gartenfest – schön, dass mitten in der Sommerzeit die Ökumene eine solch schöne Begegnungs-Plattform bietet!“