Aktuelles

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Dienstag, 25. April 2017:
Losungstext:
Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend.
Psalm 84,11
Lehrtext:
Jesus spricht: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Johannes 10,9

 

APRIL 2017

18. bis 21. April 2017 - Kinderbibelwoche „Mit Martin auf Entdecker-Tour“

Am Osterdienstag startete die diesjährige Kinderbibelwoche mit rund einem Dutzend Jugend-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern unter Leitung von Anja Kutter, Jugendreferentin beim Ev. Jugendwerk Ulm. Passend zum diesjährigen Reformations-Jubiläum lautet das Thema: „Mit Martin (Luther) auf Entdeckertour“. Da dieses Jahr die Anspiele nicht im Gemeindehaus, sondern passend zur Zeit Martin Luthers in der Martinskirche stattfinden, war der Eincheck-Punkt am Haupteingang der Martinskirche. Jugendreferentin Anja Kutter begrüßte die Kinder und sprach ein Psalmgebet, die Kibiwo-Band begleitete einige Lieder, ehe dann die Moderatorin und Isa sich über Angsterfahrungen unterhielten und dann Zeugen mehrerer Szenen aus dem Leben des jungen Martin Luther wurden: In seiner Kindheit war die Angst ein ständiger Begleiter, als Jura-Student gerät er in ein Gewitter und gelobt der Heiligen Anna, ein Mönch zu werden. Aber auch im Kloster findet er zunächst nicht zur Ruhe, bis sein Beichtvater Johann von Staupitz ihn auf Jesus Christus weist, der tröstet und hilft, der Angst standzuhalten. Dann ging es in die Gruppen – mit Kennenlernspielen und schließlich einer kleinen Stärkung – die Bäckerei Buck hatte für den Nachmittag frische Laugensemmeln spendiert.

 
 
 

Kinderbibelwoche, Tag 2, Mittwoch, 19. April

Am zweiten Tag der Kinderbibelwoche entdeckt Martin Luther die Gnade. Martin war ins Kloster eingetreten und versuchte, so korrekt wie möglich zu leben – und musste erkennen, dass er aus eigener Kraft vor Gott nicht genügen kann. Da mischt der Ablasshändler Johann Tetzel die Leute auf mit seinem Werbespruch: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt!“ Aber die Anerkennung vor Gott kann man sich nicht kaufen, sie wird uns von Gott geschenkt, weil Jesus Christus für uns eingestanden ist. Aus Gnade bekommen wir die Anerkennung vor Gott – das entdeckt Martin Luther, als er sich intensiv mit der Bibel beschäftigt. Und er behält diese Entdeckung nicht für sich, er schlägt sie in 95 Sätzen an die Kirchentür an.
Nach dem Anspiel ging es wieder in die Kleingruppen; für die Stärkung hatte diesmal die Bäckerei Wiedensohler mit Donuts gesorgt.

Kinderbibelwoche, Tag 3, Donnerstag, 20. April

Am dritten Tag der Kinderbibelwoche erlebten die Kinder mit, wie Martin Luther sich vor dem Kaiser auf dem Reichstag in Worms verantworten muss. Martin Luther entdeckt dieses Mal die Kraft Gottes, die ihm den Rücken stärkt, für seine Überzeugung einzustehen. Auf dem Rückweg wird Martin überfallen… In den Kleingruppen gab es verschiedene Aktivitäten, u.a. eine Turmbesteigung und eine Entdecker-Rallye durch den Kirchenraum. Mit Käsesemmeln, die die Bäckerei Wildermuth gespendet hatte, stärkten sich die Kinder, ehe sie noch einmal zum Segenskreis um den Taufstein der Martinskirche zusammenkamen.

 

Kinderbibelwoche Tag 4, Freitag, 21. April

Am vierten Tag erlebten die Kinder Martin Luther als Junker Jörg auf der Wartburg, wo er das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzte. Dann trifft ein Bote aus Wittenberg ein, der davon berichtet, wie Andreas Karlstadt, Freund und Kollege Luthers, Bilder und Kunstwerke in den Kirchen zerstören lässt. Luther eilt nach Wittenberg und versucht, mäßigend auf Karlstadt einzuwirken.

In den Kleingruppen wurde das Fest vorbereitet, das dann alle Gruppen in den Großen Saal des Gemeindehauses zusammenführte. Mütter hatten leckere Kuchen gebacken, die Tische waren schön dekoriert, so dass ein schönes Abschlussfest gefeiert werden konnte. Eine Gruppe führte eine kleine Tombola mit Preisen durch.
Bevor sich alle Kinder zum Segenskreis aufstellten, dankte Pfarrer Hauff Jugendreferentin Anja Kutter vom Evangelischen Bezirksjugendwerk, die die Gesamtleitung hatte, sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer Rose. Alle Mitarbeitenden erhielten dicken Applaus von den Kindern.

Nun folgt noch der Familiengottesdienst am Sonntag, 23. April, in der Martinskirche, in dem noch einmal die bekannten Lieder erklingen und die Szene, in der Luther vor dem Reichstag in Worms steht, dargeboten wird.

 

14.-17. April 2017 - Karfreitag und Ostern

Am Karfreitag stand in den beiden Gottesdiensten Jesu Tod auf Golgatha im Mittelpunkt. In der Martinskirche spürte Pfarrerin Rebekka Herminghaus dem Passionsbericht des Johannes nach, griff die starken Bilder des Textes auf und arbeitete die Sicht des Evangelisten Johannes heraus, der im Licht der Auferstehungserfahrung Jesus schon in Leiden und Tod als König sieht, was sich in den romanischen Christusdarstellungen niedergeschlagen hat. Vom Text schlug die Pfarrerin dann auch die Brücke bis hinein in die Leidenswege unserer Tage. Der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge und Andreas Schulz an der Orgel setzten starke musikalische Akzente und unterstrichen mit ihrer Musik die Würde und die Schwere des Karfreitags.
In der Leonhardskirche ging Pfarrerin Mechthild Martzy dem Kreuzigungsbericht in der Fassung des Evangelisten Lukas nach, mit dem Grundtenor: „Etwas Besseres als diesen Tod auf Golgatha kannst du nicht finden.“ Der Kirchenchor unter Leitung von Kirchenmusiker Conrad Schütze bereicherte mit den vorgetragenen Karfreitags-Chorälen den Gottesdienst. In beiden Kirchen fanden im Anschluss gut besuchte Abendmahlsfeiern statt.

Bis zur Verlesung des Osterevangeliums in der Osternacht schwiegen die Glocken. Am Ostersonntag um 5.30 Uhr wurde in der Martinskirche der festliche Osternachtgottesdienst gefeiert, vorbereitet vom Frauentreff und Pfarrerin Rebekka Herminghaus. Feierlich wurde die neue Osterkerze entzündet. Anschließend traf man sich zum Osterfrühstück im Gemeindehaus.

Um 6.00 Uhr wurde die Auferstehungsfeier auf dem Friedhof gehalten – bei heraufziehender Morgendämmerung und zunehmendem Vogelgezwitscher spielten die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchors die Osterchoräle und legte Pfarrer Dr. Martin Hauff in einer Kurzpredigt anhand der Schilderung der Auffindung des leeren Grabs im Johannesevangelium die Osterbotschaft aus.

Um 9.30 Uhr läuteten die Glocken zum Osterfestgottesdienst in der Leonhardskirche, in dem der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge, Andreas Schulz an der Orgel und Vikarin Hannah Häfele als Predigerin zusammenwirkten.
Um 10.00 Uhr begann der Osterfestgottesdienst in der Martinskirche. Mit sichtlicher und hörbarer Freude trugen die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors unter Leitung von Conrad Schütze die Osterchoräle vor: „Christ der Herr ist heut erstanden“; „Er ist erstanden, Halleluja“; und: „Der schöne Ostertag“. In seiner Predigt zur Begegnung der Maria Magdalena mit dem auferstandenen Jesus (Johannes 20,11-18) machte Pfarrer Dr. Martin Hauff deutlich, dass der Auferstandene Maria – und in unserer Taufe auch uns – bei unseren Namen gerufen hat und zu Verkündigern der Osterbotschaft berufen hat. Die Osterbotschaft in die Welt hinein zu tragen, heiße an Ostern 2017 auch, die bedrängten Christinnen und Christen im Nahen Osten, in Ägypten, Syrien und im Irak, nicht zu vergessen, sondern sich vernehmbar für sie einzusetzen und sie auch in unseren Gebeten nicht zu vergessen.

Ein festlicher Gottesdienst in Form der Evangelischen Messe mit Pfarrerin Mechthild Martzy am Ostermontag in der Martinskirche rundete die Festtage ab.

13. April 2017 - Gründonnerstag


Beim Familiengottesdienst in der Leonhardskirche stand das Abendmahlsbild von Christamaria Schröter (Christusbruderschaft) im Mittelpunkt.
Die Kinder betrachteten es mit Pfarrerin Martzy und durften die Namen der Gottesdienstbesuchenden symbolisch dem Abendmahlstisch hinzufügen.
Anschließend wurde das Abendmahl mit Fladenbrot und Traubensaft gefeiert.

Eine Band unter der Leitung von Johannes Weber übernahm die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

Karwoche, 10.-12. April 2017: Passionsandachten

Im Mittelpunkt der diesjährigen Passionsandachten im Chor der Martinskirche stand - passend zum Reformationsjubiläum – der Wittenberger Reformationsaltar.
Der Reformationsaltar in der Stadtkirche St. Marien in Wittenberg, gemalt in der Werkstatt Lucas Cranachs, aufgestellt ein Jahr nach Luthers Tod, 1547, stellt auf vier Bildtafeln dar, was Kirche im reformatorischen Sinne ist.
In den drei halbstündigen Passionsandachten der Karwoche betrachtete Pfarrer Martin Hauff mit den Besuchern das große Mittelbild des Reformationsaltars, auf dem der letzte gemeinsame Abend Jesu mit seinen Jüngern dargestellt ist. Fußwaschung und Abendmahl haben sich ereignet, der Verräter wird bezeichnet.
Pro Abend wurde der Fokus auf je einen der eindrücklich gemalten Jünger gerichtet: Simon Petrus, Judas und  „der Jünger, den Jesus lieb hatte“.
Auf einer Staffelei im Chorraum konnte das eindrückliche Bildwerk als Ganzes betrachtet werden.

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 5.4.2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Kirchenpfleger Conrad Schütze stellt dem KGR den derzeitigen Stand der Planungen zum Umbau des Gemeindehauses vor. Der detaillierte Bauantrag liegt dem Bauamt seit dem 17.3.2017 zur Genehmigung vor. Nach Vorliegen der Entscheidung wird die Kirchengemeinde über die einzelnen Baumaßnahmen im Rahmen des Umbaus informiert. Der KGR diskutiert einige zusätzliche Finanzierungsideen. Um den Einsatz von Rücklagen so weit wie möglich zu reduzieren, bittet die Kirchengemeinde weiterhin um Spenden für den geplanten stufenlosen Zugang ins Gemeindehaus.
  2. Der Große Seniorennachmittag der Kirchengemeinde am 8.10.2017 wird wegen des zeitgleich stattfindenden Umzuges anlässlich des Erntedankfestes der Kreislandjugend auf den 15.10.2017 verlegt. Er findet dann wegen des Umbaus des GH im katholischen Gemeindehaus statt.
  3. Der KGR hält einen Ausblick auf die Gottesdienste in der Osterzeit und auf die Konfirmationen, ebenso auf den Himmelfahrtsgottesdienst am 25.5.2017 in Hörvelsingen, an dem u. a. die Kirchen- und Posaunenchöre des Distrikts teilnehmen werden.
    Der Festausschuss wird beauftragt, die Teilnahme der Kirchengemeinde am diesjährigen Turmfest nach Art und Umfang zu organisieren.
  4. Kirchengemeinderätin Tatjana Lampe-Ganzenmüller berichtet von den Planungen, eine organisierte Nachbarschaftshilfe in unserer Stadt aufzubauen. Senioren, Kranke oder behinderte Menschen sollen ehrenamtlich durch Hilfe im Haushalt und Besuchs- und Begleitdienste unterstützt werden.

 

MÄRZ 2017

Sonntag, 26. März 2017: Ökumenischer Jugendgottesdienst

„Du bist nicht du, wenn du hungrig bist“, dieser aus einem Werbeclip bekannte Satz war das Thema des ökumenischen Jugendgottesdienstes im Chor der Martinskirche.
Jugendliche machten im Anspiel deutlich, dass es neben leiblichem Hunger auch einen Hunger gibt, den man nicht mit Essen, Fun oder Party stillen kann. Jesu Wort: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ – das weist auf Jesus Christus als den, der beides im Blick hat: den leiblichen Hunger, aber auch den geistlichen Hunger, d.h. die Sehnsucht nach Anerkennung, das Verlangen nach Stärkung für die Herausforderungen im Leben, den innigen Wunsch nach Befreiung von Belastungen und Schuld.

Zur Stillung akuten Hungergefühls bekamen alle Gottesdienstbesucher ein SNICKERS, an dem im Scheckkartenformat für den Geldbeutel oder für die Handy-Schutzhülle das Jesuswort angeheftet war: „Ich bin das Brot des Lebens, wer zu mir kommt, den wird nicht hungern…“

Danke an die Band und die Jugendlichen, die die Anspielszenen übernommen haben, danke an das Vorbereitungsteam (Christoph Dähmlow, Noah Fröhle, Matthias Grabert, Martin Hauff, Andreas Heinrich und Johannes Weber)!
Der Gottesdienst klang aus mit einem gemeinsamen Pizza-Essen und guten Gesprächen auf dem Kirchplatz.

25. März 2017: Ulmer Improvisationstheater „Showbuddies“ im Gemeindehaus

Auf dem Jugendmitarbeiter-Wochenende in Blaubeuren-Asch im Januar hatten die Mitarbeiter Wibke Richter kennengelernt, ein Mitglied der Spontantheatergruppe „Showbuddies“. Sie hat mit den Jugendmitarbeitern einen ganzen Vormittag lang sehr inspirierend und vergnüglich gearbeitet,
und so entstand der Gedanke, sie mit ihrer ganzen Theatergruppe nach Langenau einzuladen.

Johannes Weber und einige Jugendmitarbeiter hatten die Logistik des Abends übernommen und den großen Saal im Gemeindehaus einladend hergerichtet.

Am Samstag, 25. März, um 20.00 Uhr startete der Theaterabend. Wibke Juliane Richter und Paddy Elsholz improvisierten nach Vorgaben aus dem Publikum amüsante, komische und nachdenkliche Theaterszenen. Unterlegt und verstärkt wurden diese durch Improvisationen am Flügel von Hartmut Semar.
Claudia Henseler und Regina Mittnacht sorgten mit ihrem eigens kreierten „Theaterteller“ und mit Pannacotta für eine tolle Verköstigung.
Ein unvergesslicher Abend!

19. März 2017 - „Gottes Hände und unsere Hände“

... so lautete das Thema des Tauferinnerungsgottesdienstes an diesem Sonntag. Viele Familien, deren Kinder vor drei, vier oder fünf Jahren getauft wurden, waren der Einladung in die Leonhardskirche gefolgt. Der Gottesdienst wurde von Pfarrerin Mechthild Martzy zusammen mit der Musikgruppe „Querbeet“ gestaltet. Im Mittelpunkt stand die Geschichte aus dem Markus-Evangelium von der Heilung des Mannes mit einer kranken Hand am Sabbat.
Konfirmanden halfen den Kindern, ihre Taufkerzen anzuzünden.  Alle Kinder bekamen zur Erinnerung an ihre Taufe ein Wasserkreuz auf die Hand gezeichnet und ein Segenswort zugesprochen.

 

18. März 2017: Besuch der Konfirmandengruppe im Club

Alle drei Konfirmandengruppen hatten mit ihren Pfarrerinnen und ihrem Pfarrer auf die Einladung der Jugendmitarbeiter hin den Club besucht, zuletzt die Gruppe Martinskirche Süd am 18. März.
Nach einer Andacht zur Tageslosung gab es eine Rallye durchs Gemeindehaus, bei der verschiedene Nummern gefunden und Aufgaben gelöst werden mussten. Für viel Bewegung sorgte das Gruppenspiel „Zeitungsschlagen“.

Auch an den kommenden Samstagen gilt: Ab 19.00 Uhr findet der Jugendclub mit tollem Programm statt.

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 9.3.2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Kirchenpfleger Conrad Schütze stellt dem Kirchengemeinderat den Haushaltsplan für 2017 vor. Der HHPL konnte wie auch im letzten Jahr in der Plansumme der Erträge und Aufwendungen in Höhe von 814.070 € ohne Entnahme von Rücklagen ausgeglichen gestaltet werden. Für die Baumaßnahmen im Gemeindehaus wird wegen der Dauer über mehrere Haushaltsjahre und des großen Umfangs ein Baubuch geführt. Die für die Kirchensteuerzuweisung maßgebliche Gemeindegliederzahl beträgt 5.232.
    Herr Kreiß dankt Herrn Schütze im Namen des KGR für die sorgfältige und nachhaltige Erstellung des Haushaltsplanes und wertet diesen als solide Grundlage zur Erfüllung aller anstehenden Aufgaben.
  2. Der KGR legt den personellen Einsatz der Kirchengemeinderäte/innen zur Durchführung der diesjährigen Konfirmationen für die Konfirmanden-Gruppen MK-N, MK-S und Leonhardskirche fest.
  3. Pfrin. Herminghaus berichtet dem KGR, dass die Kasse des Fördervereins der Diakoniestation Langenau für das Jahr 2016 ordnungsgemäß geprüft wurde und es keine Beanstandungen gab. Insgesamt wurden die Beiträge von 10 Fördervereinen nach Ulm weitergeleitet. Die Diakoniestation Langenau erhielt somit eine Gesamtsumme von 11.830,50 €. Der KGR dankt Christiane Schulz für ihr großes Engagement bei der Kassenführung.
  4. Die Kirchengemeinde wird am Turmfest 2017 wieder mit einem Stand in der Luther-Ecke vertreten sein. Angeboten werden Turmführungen für Kinder und Nachtschwärmer, eine Kirchenführung in der MK, ein ökumenischer Kindergottesdienst im GH und ein ökumenischer Gottesdienst in der MK.
  5. Der KGR thematisiert das Thema "Achtsamer Umgang mit persönlichen Grenzen - Prävention sexualisierter Gewalt". Dies soll ein Schwerpunktthema beim KGR-Wochenende vom 19.-21.5.2017 sein. Das Ziel ist die Entwicklung eines Schutzkonzeptes für unsere Kirchengemeinde, wie es die Evangelische Kirche in Deutschland [EKD] empfiehlt. Die Sensibilisierung für mögliche Risiken soll Kinder und Jugendliche vor Übergriffen schützen.

Montag, 6. und 13. März 2017 - Baden-Württemberg liest Luther

In vielen Gemeinden landauf landab wird sie in diesem Jahr 2017 durchgeführt: die Aktion „Baden-Württemberg liest Luther“, und zwar seine Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“. In dieser Schrift lässt sich entdecken, welche Freiheit der Glaube schenkt: Luther entfaltet hier die Freiheit als innere Freiheit des Glaubens, aber auch als Freiheit zur Übernahme von Verantwortung.
Am 6. und am 13. März haben sich jeweils rund 25 Interessierte – nicht nur aus der evangelischen Kirchengemeinde – im Gemeindehaus zusammengefunden. Pfarrer Dr. Martin Hauff gab eine Einführung in die Hintergründe und den theologischen Gehalt der Schrift, ehe sich die Gruppe mit zentralen Passagen auseinandersetzte.
Der zweite Abend endete mit Luthers prägnantem Schlusswort zum ersten Hauptteil der Freiheitsschrift: Wenn die Predigt so von Jesus Christus redet, dass deutlich wird, warum er gekommen ist und was er mir gebracht und gegeben hat, dann wird das Herz der Hörenden von Grund auf fröhlich, empfängt Trost, wird gegen Christus süß und gewinnt ihn lieb.

Nun folgt noch ein letzter Abend am Montag, 20. März 2017.

Weltgebetstag 2017

Unter der Frage „Was ist denn fair?“ stand der diesjährige Weltgebetstag am 3. März, dessen Liturgie Frauen von den Philippinen gestaltet hatten.
In Langenau hatte die katholische Kirchengemeinde in die Kirche Mater Dolorosa und anschließend zum gemütlichen Beisammensein ins Gemeindehaus eingeladen.
Philippinas in farbenfrohen Gewändern gestalteten den Gottesdienst mit und hatten für das anschließende Zusammensein süße und salzige landestypische Köstlichkeiten vorbereitet.
Viele Frauen aus der katholischen, evangelischen und evangelisch-methodistischen Kirche waren der Einladung gefolgt und erlebten einen rundum gelungenen und bereichernden Weltgebetstag.

 

FEBRUAR 2017

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seinen Sitzungen am 19.1.2017 und am 15.2.2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Vikarin Hannah Häfele stellt dem KGR ihren Bericht zur Sozialraum-Erkundung vor. Dieser ist Teil der derzeitigen Ausbildungsphase und soll einen Zugang zur vorgefundenen Lebenswelt in unserer Stadt aus dem von ihr gewählten soziologischen Blickwinkel möglich machen. Ausgehend von einer sehr niedrigen Arbeitslosenquote von 1,5 % analysiert Frau Häfele die Angebote für Menschen in und an der Armutsgrenze durch Diakonie, Weltladen, Tafelladen, Mehrgenerationenhaus und von Du & Ich. In all ihren Gesprächen ist deutlich geworden: Armut versteckt sich! Und Armut grenzt aus. Wie können die von Armut betroffenen Menschen am Gemeindeleben teilhaben?
  2. Pfr. Dr. Hauff informiert den KGR über die Tagung im Ferienheim des Evangelischen Jugendwerkes Esslingen in Asch mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Jugendarbeit sowie über das Konfirmandenwochenende in der Jugendherberge Würzburg, an dem 40 Konfirmanden und 12 Mitarbeiter/innen teilgenommen haben.
  3. Kirchengemeinderat Rainer Schmid stellt dem KGR die unterschiedlichen Varianten für den Einbau eines Aufzugs ins Gemeindehaus vor. Nach eingehender Diskussion beschließt der Kirchengemeinderat auf Vorschlag und Empfehlung des Bauausschusses einen stufenlosen Zugang ins Gemeindebüro zu realisieren und den Einbau eines Aufzugs in Normgröße (1,40 m x 1,10 m) im Innern des Gemeindehauses vorzunehmen. Eine Information der Kirchengemeinde über diese und andere geplante Umbau-Maßnahmen erfolgt zeitnah nach Genehmigung des Bauantrages.
  4. Kirchengemeinderätin Tatjana Lampe-Ganzenmüller unterbreitet dem KGR die bisherigen Überlegungen zur Neukonzeption der Nachbarschaftsdienste im Mehrgenerationenhaus (MGH). Die bisherige „Soziale Dienstleistungsdrehscheibe“ hat sich in dieser Form nicht bewährt, obwohl Bedarf an institutionalisierter und organisierter Nachbarschaftshilfe besteht (siehe auch Tatkraft e.V. in Bernstadt). Bezahlbare Hilfeleistungen im Bereich Haushalt, Garten, Einkaufs- oder Arztfahrten werden zunehmend nachgefragt. Der KGR beschließt, die weitere Entwicklung einer neuen Konzeption der Nachbarschaftsdienste durch das MGH in unsere Stadt zu unterstützen und zu begleiten.

10. bis 12. Februar 2017 - Konfirmanden-Wochenende in Würzburg

Unter der Leitung von Johannes Weber (Diakon), Pfarrer Martin Hauff und Pfarrerinnen Rebekka Herminghaus und Mechthild Martzy machten sich 40 Konfirmandinnen und Konfirmanden, begleitet von zwölf Jugendmitarbeitern, auf den Weg nach Würzburg. Die dortige Jugendherberge am Fuß der Marienburg, in Sichtweite zur Altstadt, mit ihren schönen Gruppenräumen bot wie in den vergangenen Jahren auch dieses Mal ein gastliches Quartier. Den eigenen (christlichen) Glauben bekennen, sich der eigenen Religion vergewissern, und zugleich andere Religionen respektvoll wahrnehmen – das war der inhaltliche rote Faden des Konfirmanden-Wochenendes. Darum ging es in den „Worten zum Abend und zum Morgen“, in den Unterrichtseinheiten, beim Besuch der Moschee in der Erthalstraße und des Jüdischen Museums samt Synagoge, aber auch beim Abendmahls-Gottesdienst in der katholischen St. Burkard-Kirche zum Höhepunkt und Abschluss der gemeinsamen Zeit.
Daneben kam das Erleben von Gemeinschaft und spannenden Aktionen nicht zu kurz: eine Nachtwanderung zur Marienburg mit Fackeln und Pizzaservice inklusive, ein Spielabend, ein bunter Quizabend, das Erstellen kreativer Werbefilme, das gemeinsame Singen und Erfahrungen mit dem Sprungtuch – all das hatten die vier Jugendmitarbeiterinnen und acht Jugendmitarbeiter vorbereitet, die für ihr großes Engagement zu Recht einen dicken Applaus bekamen, ehe diese drei wundervollen Tage mit der Rückkehr nach Langenau zu Ende gingen.

 

JANUAR 2017

Konfirmandengottesdienst in der Leonhardskirche zum Thema „Flüchtlinge bei uns“

Die Konfirmandengruppe der Leonhardskirche durfte zusammen mit Pfarrerin Martzy einen Gottesdienst selbst gestalten und entschied sich für das Thema „Flüchtlinge bei uns“.
Im Vorfeld besorgten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden Informationen im Internet, schrieben Gebete und suchten Lieder aus. Jugendmitarbeiter Joe Weber übernahm die Technik sowie die musikalische Begleitung im Gottesdienst und motivierte die Konfirmanden zu einer kleinen Band.

Pfarrerin Martzy wies in ihrer Predigt darauf hin, dass das Thema „Flüchtlinge“ sowohl im Alten wie im Neuen Testament sehr präsent ist. „Wer christliche Werte ins Feld führt, kann nur sagen: Der Fremde – gleich welcher Herkunft – ist genauso viel wert wie ich!“

Die Kirchengemeinderätin und Sozialarbeiterin Tatjana Lampe-Ganzenmüller stellte Kontakt zu einer syrischen Flüchtlingsfamilie her. Im Gottesdienst und im anschließenden Gespräch im Helferhaus berichtete Familie Ftemah von ihren Erfahrungen und gab so der anonymen Masse der Flüchtlinge ein konkretes menschliches Gesicht.

20.-22. Januar 2017 - Jugend-Mitarbeiter-Wochenende in Blaubeuren-Asch

Das Freizeitheim in Blaubeuren-Asch auf der sonnigen Hochfläche der Schwäbischen Alb bot eine ideale Unterkunft für das Jugend-Mitarbeiter-Wochenende.
Unter Leitung von Johannes Weber und Pfarrer Martin Hauff erlebten 13 Jugendmitarbeiter/innen, einige Mitglieder vom Jugendgottesdienst-Team und vom Kirchengemeinderat zwei inspirierende Tage in toller Gemeinschaft. Es wurden konkrete Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit 2017 gesammelt und überlegt, Jugendgottesdienste, Kinderbibelwoche und Rock im Garten (15.07.2017) in Grundzügen vorgeplant und Adventure-Days zu Beginn der Sommerferien vorskizziert.
Den Samstagvormittag über leitete Wibke Richter von den „Showbuddies“ zu Spontantheater-Spiel an, wodurch die Gruppe gut zusammengewachsen ist und alle für sich ganz praktische Ideen für ihre Arbeitsfelder mitnehmen konnten.
Andachten zu den Emmausjüngern, zum Richter Gideon, der mit Gottvertrauen große Herausforderungen bewältigt, und zur Jahreslosung samt Liedern ergaben einen schönen roten Faden durch die Tage.
Regina Mittnacht und Christl Neumann sorgten für hervorragende Verpflegung – vielen Dank!
Und an allen Tagen wurde viel gelacht und herrschte gute Stimmung.

Sonntag, 8. Januar 2017 - Neujahrsempfang

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Martinskirche begann der traditionelle Neujahrsempfang unserer Kirchengemeinde. Im Gottesdienst wirkte unser Pfarrtrio zusammen: Pfarrer Martin Hauff hatte den Eingangsteil übernommen, Pfarrerin Mechthild Martzy die Predigt und Pfarrerin Rebekka Herminghaus den Sendungs-Teil.
Der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge hatte neben Vor- und Zwischenspiel sowie Liedbegleitungen auch die neue Jahreslosung musiziert und gesungen: „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ (Hesekiel 36,26)
Was der Posaunenchor gesungen hatte, konnte Pfarrerin Martzy in ihrer Predigt aufgreifen – wie schon die Adressaten Hesekiels, die Judäer im babylonischen Exil, die vor den Trümmern ihrer eigenmächtigen Pläne standen, darauf angewiesen waren, dass Gott aktiv wird und ihnen den neuen Geist und das neue Herz schenkt, die mit der Wirklichkeit Gottes rechnen, so auch wir im eben begonnen Jahr 2017. (Predigt hier nachzulesen)
Kirchenmusiker Conrad Schütze ließ bei den Chorälen und beim Nachspiel die Lenter-Orgel mit ihren wunderbaren Klangmöglichkeiten erklingen.

 

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren der Einladung zum Neujahrsempfang im Großen Saal des Gemeindehauses gefolgt: Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Kommune und Kirchen, Kindertagesstätten und Schulen, Vereinen und Initiativen, diakonischen Einrichtungen, aber auch aus dem Landtag und der Landessynode.
Nach einem Musikstück des Bläserkreises des PosaunenChors Langenau unter Leitung von Hans-Jörg Häge begrüßte Kirchengemeinderatsvorsitzender Eugen Kreiß alle Anwesenden. In seiner Neujahrsrede machte Pfarrer Dr. Martin Hauff deutlich, wie viele verschiedene Akteure im zurückliegenden Jahr 2016 ihre je eigenen Beiträge in unser Gemeinwesen eingebracht haben und dabei gut und sich gegenseitig bereichernd zusammengewirkt haben. Er wünschte den Zuhörerinnen und Zuhörern für 2017 Mut, für Werte wie Freiheit, Achtsamkeit und Weltoffenheit – verankert in der Verantwortung vor Gott – beherzt einzutreten, und Hoffnung, auch unter schwierigen Umständen das Mögliche zu erreichen. (Rede hier nachzulesen)
Im Anschluss an die Rede nutzten viele die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.