Aktuelles

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Samstag, 22. Juli 2017:
Losungstext:
Wir wurden alle wie die Unreinen, und alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid.
Jesaja 64,5
Lehrtext:
Der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
Lukas 22,61-62

 

JULI 2017

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 5.7.2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Der KGR hält Rückschau und dankt dem Festausschuss für die sorgfältige Planung, Vorbereitung und Durchführung der Teilnahme unserer Kirchengemeinde am diesjährigen Turmfest, insbesondere der umsichtigen Tagesleitung und den vielen engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Luther-Ecke, Turmführungen und die Kirchenführung sind außerordentlich gut besucht worden. Ein Dank auch an die vielen Gäste.
  2. Die Verabschiedung der langjährigen Mesnerin der Martinskirche, Frau Juliana Schäffer, findet am 30.7.2017 ab 10.00 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes in der Martinskirche statt. In diesem Gottesdienst wird Herr Christoph Dähmlow als ihr Nachfolger durch die Kirchengemeinde begrüßt werden. Daran schließt sich ein kleiner Empfang vor dem Chorraum in der Martinskirche an.
  3. Pfr. Dr. Hauff stellt dem KGR die ersten Überlegungen des Kirchenbezirksausschusses sowie des PfarrPlan-Ausschusses zur Umsetzung des PfarrPlans 2024 vor. Der Kirchenbezirk Ulm muss bis 2024 3,5 Pfarrstellen abbauen.
  4. Kirchengemeinderätin Lampe-Ganzenmüller informiert den KGR über den derzeitigen Stand der angedachten Nachbarschaftshilfe in unserer Stadt. Als nächstem Schritt wird dem Gemeinderat das Gaienhofener Modell (Bodenseekreis) zur Organisation der Nachbarschaftshilfe vorgestellt werden. Stadt und Diakoniestation haben signalisiert, die Einrichtung einer institutionalisierten Nachbarschaftshilfe zu unterstützen.

9. Juli 2017 - Bibel als Geschenk an die Konfirmanden

Gut 50 Konfirmandinnen und Konfirmanden (der gesamte Jahrgang umfasst 62 Jugendliche), die im April 2018 in der Martins- und in der Leonhardskirche konfirmiert werden, wurde am 9. Juli 2017 in einem feierlichen Gottesdienst in der Martinskirche von Pfarrer Dr. Hauff, Pfarrerin Herminghaus und Pfarrerin Martzy als Geschenk der Kirchengemeinde ihre Bibel überreicht.
Die festlich-schmissige musikalische Gestaltung übernahmen die „Schwäble“ unter der Leitung von Achim Götz. Pfarrerin Martzy betonte in ihrer Predigt über das Ende der Josefs-Geschichte aus dem Alten Testament, dass die Erkenntnis Josefs „Gott gedachte es gut zu machen“ auch für unser Leben gilt, auch wenn wir einmal versagen oder schuldig werden.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es dank des Festausschusses die Möglichkeit, bei Kaffee, Sprudel und Hefezopf auf dem Kirchhof miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

6. Juli 2017 - Die Verborgenen Kammern des Ulmer Münsters

 

In die „Verborgenen Kammern des Ulmer Münsters“ führte uns der Ausflug mit den Ehrenamtlichen im Besuchsdienst der Martins- und der Leonhardskirche am 6. Juli 2017.
Treppauf, treppab wurden wir durch das Ulmer Münster geführt,
bewunderten Dachreiter, filigrane Rosetten
und Kammern mit Gipsabgüssen der Statuen des Ulmer Münsters.
Viele interessante technische, geschichtliche und kunstgeschichtliche Details erzählte der ehrenamtliche Führer, Heinz Straub.

Bei Kaffee, Eis und Kuchen in einem nahegelegenen Café erholten wir uns anschließend von den Mühen des Auf- und Abstiegs. Alle waren sich einig: Die Führung hat sich gelohnt!

2. Juli 2017 - „Schneller … höher … weiter …“ Jugendgottesdienst im Gemeindegarten

Trotz dunkler Wolken am Himmel wurde über die Homepage verbreitet: Der Jugendgottesdienst findet im Gemeindegarten statt. Und der Mut wurde belohnt: Es blieb die ganze Zeit über trocken. Unter einer blauen Zeltplane sammelten sich die rund 55 jugendlichen Gottesdienstbesucher und die Mitwirkenden auf der Terrasse vor dem Gartenhaus. Unter dem Motto „Schneller… höher … weiter“ gab es ein unterhaltsames Quiz im Stil des Großen Preises, bei dem neben Wissen auch unterhaltsame Aktivitäten gefragt waren. Deutlich wurde: Wir Menschen jagen weit gesteckten Zielen nach. Ist ein Ziel erreicht, wird das nächste Ziel dahinter anvisiert. Gibt es aber so etwas wie ein letztes Ziel? Ja, sagt die Bibel, sagt insbesondere Paulus. Das letzte Ziel, das Sein in der Nähe bei Gott, ist aber nicht nur Zukunftsmusik. Es leuchtet schon auf, wo wir uns auf den Weg zu Gott machen, wo wir Kraft, Zeit, Energie nicht nur für selbst gesteckte Ziele aufwenden, sondern auch für Gott und unsere Nächsten. Die Musiker und Sängerinnen der Band begleiteten diesmal nicht nur die Lieder, sondern trugen auch ihr selbst komponiertes Lied für den SongContest „Dein Song für eine Welt!“ vor. Unter www.eineweltsong/songs ist der Beitrag unserer Band unter „2017-198“ veröffentlicht und kann positiv bewertet werden – jeder Klick erhöht die Gewinn-Chancen unserer Band.
Anschließend gab es gegrillte Würste und Gemüsespieße am Lagerfeuer und viele anregende Gespräche.

2. Juli 2017 - Erntebitt-Gottesdienst

Unser Erntebittgottesdienst musste wegen des Wetters leider in der Martinskirche statt im Gemeindegarten stattfinden.
„Ich will euch geben, was recht ist“, lautete das vom Bauernwerk herausgegebene Thema.
Es bezieht sich auf das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, Matthäus 20,1-16. Die Landfrauen, die schon den Altar festlich geschmückt hatten, zeigten dazu ein Anspiel.  
Gott gibt uns allen in seiner Güte mehr, als recht ist – und die gerechte Entlohnung unserer Landwirte und eine gerechte Verteilung von Gütern ist unsere menschliche Aufgabe, betonte Pfarreirn Martzy in ihrer Predigt.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor und dem Posaunenchor gestaltet.

 

JUNI 2017

25. Juni - „Lebendiges Wasser“


... lautete das Thema beim ökumenischen Kindergottesdienst zum Turmfest 2017.
Im Mittelpunkt stand die biblische Geschichte von der Begegnung Jesu mit der samaritanischen Frau am Brunnen in Sychar.
Anhand von Fotos aus Langenau durften die Kinder dann überlegen: Brunnen und Quellen in Langenau – kennen wir sie? Verschiedene Experimente zum Thema „Wasser trägt – unser Glaube auch!“ schlossen sich an, und am Schluss bekam jedes Kind „Langenauer Wasser“ in einem Glas der Landeswasserversorgung.
Erfreut stellten wir wieder einmal fest: Ökumene ist in Langenau eine Selbstverständlichkeit – für die „Großen“ ebenso wie für die „Kleinen“!

Freitag, 2. Juni 2017 - Prof. Dr. René Krüger im Helferhaus

Zum Kirchentag und zu Begegnungen in Süddeutschland war er auf dem längsten Interkontinentalflug der Welt angereist: von Buenos Aires nach Frankfurt.
Am Freitag, 2. Juni, machte er einen Abstecher nach Langenau und sprach am Vormittag vor Schülerinnen und Schülern der Oberstufe des Robert-Bosch-Gymnasiums.
Am Abend referierte René Krüger im Helferhaus zum Thema: „Die Bibel kommt nach Lateinamerika“. Zwar wurde Lateinamerika, und darunter auch Argentinien, noch zu Lebzeiten Martin Luthers von katholischen Missionaren mit dem Christentum vertraut gemacht. Aber die Menschen bekamen keine Bibel in die Hand. Erst als im 19. Jahrhundert sich das Land auch für Menschen protestantischen Glaubens öffnete, weil man an guten Fachkräften für den Aufbau des Landes interessiert war, kam die Bibel in die Hand der Menschen, auf Spanisch, oder in einer der Einwanderer-Sprachen. Die indigene Urbevölkerung konnte lange Jahre die Bibel nur auf Spanisch lesen. Erst im 20. Jahrhundert machten sich Christenmenschen daran, die Bibel in die indigenen Ursprachen wie z.B. Guarany zu übersetzen.
René Krüger erzählte, mit welcher Freude die Menschen den Lastwagen umringten und dankbar die Bibel in die Hand nahmen, die ihnen nun das Evangelium in ihrer Muttersprache vermittelte. Da sei ihm noch einmal ganz neu bewusst geworden, wie dankbar wir sein können, dass wir das Evangelium in unserer Sprache lesen und hören können, wie wichtig Luthers jahrelange Arbeit der Übersetzung des Alten und Neuen Testaments war.

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 1. Juni 2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Pfr. Dr. Hauff informiert den KGR über die Grundlagen des kommenden „Pfarrplans 2024“, dessen neue Struktur bis Ende 2024 umgesetzt werden muss.
    Nach derzeitigem Stand wird der Kirchenbezirk ULM ab 2024 mit 3,5 Pfarrstellen weniger auskommen müssen. Welche Distrikte und damit welche Kirchengemeinden von der Streichung einer Pfarrstelle betroffen sein werden, wird im Kirchenbezirksausschuss und in enger Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden beraten. Der Pfarrplan 2024 ist kein Sparmodell, sondern ein Instrument der verlässlichen Personalplanung, auch unter Berücksichtigung des demographischen Wandels. Die Umsetzung des Pfarrplans kann nur gemeinsam und in einem guten Miteinander bewältigt werden. Nur wenn die Dinge strukturell zusammengedacht und zusammengelegt werden, können die Gemeinden gestärkt aus dem Prozess hervorgehen.
  2. Der KGR diskutiert die Übergabe der Mesner-Tätigkeit für die Martinskirche zum 1.9.2017 und der damit verbundenen organisatorischen Maßnahmen. Die Verabschiedung unserer langjährigen Mesnerin, Frau Schäffer, in den Ruhestand erfolgt demnach am 30.7.2017 in der Martinskirche.
  3. Die Arbeitsgruppe „Achtsame Kirche“ hat sich zur ersten Sitzung zusammengefunden und diskutiert auf Grundlage der Arbeitsergebnisse der Kirchengemeinderats-Klausur erste Schritte zur Erarbeitung eines Schutzkonzeptes in der kirchlichen Jugendarbeit. Die AG wird durch je einen Vertreter des PosChors und der Jugendmitarbeiter ergänzt.

 

MAI 2017

30. Mai 2017 - Seniorenausflug nach Esslingen

Der diesjährige Seniorenausflug führte 38 Seniorinnen und Senioren und vier Begleitpersonen in die Freie Reichsstadt Esslingen.  Im Anschluss an eine Stadtführung in zwei Gruppen und ein gutes Mittagessen in einem alteingesessenen Esslinger Lokal besichtigten wir das Schreibermuseum im Salemer Pfleghof. Der Schreiberverlag, gegründet 1877, wurde durch das Bilderbuch „Etwas von den Wurzelkindern“ und unzählige Lithografien, Schul-Karten und Modellbau-Bögen berühmt.
Beim Kaffeetrinken im „Jägerhaus“ auf der Esslinger Höhe konnten wir uns von den – vor allem durch die Hitze bedingten - Anstrengungen in der Esslinger Altstadt wieder erholen und genossen den Blick auf die Alb und ein kühles Lüftchen.

25. Mai 2017 - Gottesdienst auf dem Hörvelsinger „Ofenloch“ an Christi Himmelfahrt

Etliche Besucherinnen und Besucher von Öllingen-Asselfingen bis Weidenstetten und Elchingen machten sich an Christi Himmelfahrt bei schönem Wetter zum „Gottesdienst im Grünen“ auf dem Hörvelsinger Sportplatz auf.
In seiner Predigt ging Pfarrer Dietrich Oehring der Frage nach: Wo wohnt Gott? Auf Bergen fühlen sich viele Menschen ihm besonders nahe. Der Jerusalemer Tempel ist so etwas wie Gottes „Briefkasten“ – doch begegnen können wir ihm letztlich überall!
Die musikalische Gestaltung übernahmen die Posaunenchöre unter der Leitung von Hanspeter Buck und die Kirchenchöre unter der Leitung von Conrad Schütze; das begleitende Kinderprogramm lag in den Händen von Pfarrer Christoph Hillebrand. Viele helfende Hände sorgten dafür, dass es ein rundherum schöner Gottesdienst wurde!

 

19.-21. Mai 2017: Klausurtagung des Kirchengemeinderats in Stift Urach

Zur diesjährigen Klausurtagung fuhr der Kirchengemeinderat ins Einkehrhaus Stift Urach ins Ermstal. Die Tagzeitengebete in der Stiftskapelle am Morgen, am Mittag und am Abend gaben der Tagung einen guten geistlichen Rahmen. Die Leiterin von Stift Urach, Kirchenrätin Bärbel Hartmann, brachte dem Kirchengemeinderat im Rahmen einer Hausführung die bewegte Geschichte des Hauses nahe: Es diente als Wohnort der Brüder vom gemeinsamen Leben, als Druckerei für slowenische und kroatische Bibeln und Katechismen in der Reformationszeit, als Sitz der Uracher Leinwandhandelskompanie, als königlicher Pferdestall, als evangelisch-theologisches Seminar und seit 1980 bis heute als Einkehrhaus der Landeskirche. Kirchenrätin Hartmann umriss das Profil des Hauses mit den Stichworten „Einkehren – Tagen – Erholen – Feiern“.

In einer ersten Arbeitseinheit beschäftigte sich der Kirchengemeinderat mit konkreten Aktionen zur Finanzierung des Gemeindehaus-Umbaus. Das Hauptthema am Samstag nahm die Themenstellung unserer Landeskirche auf: „Auf dem Weg zu einer achtsamen Kirche. Prävention sexueller Grenzverletzungen“. Hier begleitete Diakonin Miriam Günderoth von der Landesstelle für Chancengleichheit von Frauen und Männern der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in kreativer und konstruktiver Weise die Kirchengemeinderätinnen und -räte.
Eine unterhaltsame Schlossführung mit Schlossdirektorin Johanna Kugele machte bewusst, welch bedeutende Rolle Urach in der württembergischen Geschichte spielte. Pfarrer Hauff, der elf Jahre in Bad Urach gewirkt hatte, zeigte bei einem geführten Stadtspaziergang markante Punkte der historischen Altstadt: Marktplatz mit Marktbrunnen von Peter von Koblenz, Karl-Hartenstein-Haus, Haus am Gorisbrunnen, Erinnerungsstelen für Martha Munz-Magenwirth und Herzog Christoph. Ebenso erläuterte er Konzeption und wichtige Ausstattungsstücke der Stiftskirche St. Amandus. Kantor Armin Schidel ließ exklusiv für den Kirchengemeinderat die Weigle-Orgel von 1901 und ihre jüngere Schwester, die Mühleisen-Orgel von 2001, erklingen.
Am Sonntag stand der Besuch des Gottesdienstes in der Amanduskirche im Zentrum, dem sich ein intensives Gottesdienst-Nachgespräch anschloss, bei dem Wahrnehmungen des erlebten Gottesdienstes ausgetauscht wurden und weiterführende Fragestellungen für unsere Langenauer Gemeinde diskutiert wurden.

13./14. Mai 2017 - Konfirmationen in Martinskirche und Leonhardskirche

Den Auftakt zur Konfirmation in der Leonhardskirche bildete der Vorabendgottesdienst am Samstag, in dem die Konfirmanden gemeinsam die Kernstücke des christlichen Glaubens, den sogenannten „Katechismus“, vortrugen.  Eine Konfirmandin wurde getauft, und alle miteinander feierten das Abendmahl mit Fladenbrot, Traubensaft und Wein. Die Band unter der Leitung von Joe Weber sorgte für musikalische Begleitung und eine gute Stimmung.
Am Sonntag wurden 10 Jugendliche von Pfarrerin Mechthild Martzy in der geschmückten Leonhardskirche eingesegnet. Der Gottesdienst wurde musikalisch festlich gestaltet durch KMD Friedrich Fröschle an der Orgel und dem Posaunenchor Langenau unter der Leitung von Hans-Jörg Häge.
In ihrer Predigt entfaltete Frau Martzy das Wort des Apostels Paulus:  Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin (1.Korinther 13, 12). Nur Gott sieht uns so, wie wir wirklich sind. Doch er sieht uns mit liebendem Blick, trotz aller Fehler, Ängste und Schuld. Ein Blick in den Spiegel (ein Spiegel war auch im Altarraum aufgestellt) erinnert uns daran, wer wir wirklich sind: Gottes geliebte Tochter, Gottes geliebter Sohn – eine Zusage, die uns lebenslang keiner nehmen kann!
Kirchengemeinderätin Tatjana Lampe-Ganzenmüller bat die Jugendlichen, sich mit Engagement in unser Gemeindeleben einzubringen und gab ihnen gute Wünsche Johann Wolfgang von Goethes mit auf ihren Lebensweg.
Eine Mutter aus dem Kreis der Konfirmandeneltern hatte dafür gesorgt, dass am Schluss des Gottesdienstes zur Feier des Muttertages alle Konfirmandinnen und Konfirmanden eine wunderschöne langstielige weiße Rose überreichen durften.

Die 21 Konfirmanden der Gruppe Martinskirche Süd feierten am Samstag ihren Abendmahlsgottesdienst und erlebten schon etwas vom Vorglanz des Festes.
Am Sonntag zog die Gruppe zu den feierlichen Klängen von Orgel (Kirchenmusiker Conrad Schütze) und Trompete (Rainer Hauf, Dillingen) ein, auch der Gospelchor unter Leitung von Stefan Hund wirkte mit und verlieh dem Gottesdienst musikalischen Glanz.
Die Konfirmanden trugen Stücke aus dem Katechismus und Texte, die sie selbst während des Konfirmandenjahres verfasst hatten, vor.
In seiner Predigt hob Pfarrer Dr. Martin Hauff darauf ab, dass dieser Jahrgang ein ganz besonderer sei, werde er doch im Jahr des Reformationsjubiläums konfirmiert, also im Jahr des 500. Geburtstags der evangelischen Kirche. Entsprechend stand auch das wohl bedeutendste Kunstwerk der entstehenden evangelischen Kirche im Mittelpunkt der Predigt: Der Wittenberger Reformationsaltar mit dem Bibelwort, das über ihm angebracht ist: „Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“
Nach der Verpflichtungsfrage wurden die Konfirmanden in neun Gruppen feierlich vor dem Hochaltar eingesegnet und erhielten ihre Denksprüche. Kirchengemeinderätin Christiane Schulz sprach das Grußwort für den Kirchengemeinderat und betonte, in der Kirchengemeinde mitzumachen bereite Freude. Sie lud dazu ein, die Verbindung zur Kirche und zum Glauben aufrecht zu erhalten.
Zum festlichen Orgelnachspiel zog die Gruppe aus – hinein in einen festlichen Sonntag.

7. Mai 2017 - Konfirmation in der Martinskirche

Acht Mädchen und acht Jungen der Gruppe Martinskirche Nord wurden von Pfarrerin Herminghaus konfirmiert.

Bereits am Samstagabend waren die Jugendlichen mit ihren Familien in die Martinskirche gekommen, um sich von den Jugendlichen an die Bedeutung der beiden Sakramente „Taufe“ und „Abendmahl“ erinnern zu lassen und das Hl. Abendmahl gemeinsam zu feiern. Kantor Conrad Schütze an der Orgel sorgte für die musikalische Gestaltung dieses ruhigen Auftakts zur Konfirmation.


Unter festlichen Bläserklängen (Leitung: Hans-Jörg Häge) zogen am Sonntagmorgen die sechzehn Konfirmanden zum Festgottesdienst in die Martinskirche ein. Im Gottesdienst trugen sie weitere Katechismusstücke vor und entfalteten die Bedeutung von „Glaubensbekenntnis“ und „Zehn Geboten“. In ihrer Predigt zu Joh 14 lud Pfarrerin Herminghaus die Jugendlichen ein, im Glauben und in der Kirche immer wieder Orientierung und Stärkung für ihre Lebensreise zu suchen.
Die Urkunden zur Einsegnung überreichten die Kirchengemeinderätinnen Frauke Krug und Christiane Schulz. Die Grüße des Kirchengemeinderats überbrachte Ulla Frank- Lux. Sie ermunterte die Neukonfirmierten, sich bei einer der vielen Aktivitäten unserer Kirchengemeinde einzubringen. Anschließend sprachen Eltern, Geschwister und Angehörige sehr persönliche Fürbitten. Mit einem schwungvollen Orgelnachspiel (Conrad Schütze) endete der festliche Gottesdienst.

 
 

 

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 4. Mai 2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Pfrin. Martzy erläutert dem Kirchengemeinderat die rechtlichen Aspekte des Patenamtes und stellt die wesentlichen Rahmenbedingungen für die Übernahme eines Patenamtes heraus: In der Regel werden zwei Paten bestimmt, dabei muss einer der Paten evangelischer Christ sein. Wer aus der Evangelischen Kirche ausgetreten ist, kann nicht Taufpate werden. Die Konfirmation verleiht die Berechtigung zur Übernahme einer Patenschaft. Alle Paten sind in das Taufverzeichnis einzutragen. Paten können auch „nachbestellt“ werden, dies insbesondere, wenn bisherige Paten von ihrem Amt zurücktreten.
  2. Pfr. Dr. Hauff stellt das Programm für die Klausur-Tagung des Kirchengemeinderats vor. Im Mittelpunkt steht das Thema „Prävention sexueller Grenzverletzungen“.
  3. Der KGR nimmt die Berichte aus der Sitzung des Ökumene-Ausschusses, aus der Jugendarbeit und aus dem Festausschuss zur Kenntnis. Kinderbibelwoche, Turmfest, ökumenisches Gartenfest und die ökumenische KGR-Sitzung sind u. a. die besprochenen und diskutierten Themen gewesen.

 

 

 

APRIL 2017

29. April 2017 - Gemeindeausflug Wettingen


In die freie Reichsstadt Esslingen führte uns der diesjährige Wettinger Gemeindeausflug mit Pfarrerin Martzy, die vor ihrer Langenauer Zeit eine Pfarrstelle in Esslingen hatte.

Nach der Stadtführung mit Besichtigung der Stadtkirche St. Dionys und der wichtigsten Plätze in der Altstadt konnten sich die Teilnehmenden in einer Esslinger Traditions-Gaststätte beim Mittagessen stärken, bevor es zur Führung und Sektprobe in die älteste Sektkellerei Deutschlands, die Sektkellerei Kessler, ging.

Nach mehreren Regentagen schien zum erstenmal wieder die Sonne, und so wurde es ein rundherum schöner Tag!

 

18. bis 21. April 2017 - Kinderbibelwoche „Mit Martin auf Entdecker-Tour“

Am Osterdienstag startete die diesjährige Kinderbibelwoche mit rund einem Dutzend Jugend-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern unter Leitung von Anja Kutter, Jugendreferentin beim Ev. Jugendwerk Ulm. Passend zum diesjährigen Reformations-Jubiläum lautet das Thema: „Mit Martin (Luther) auf Entdeckertour“. Da dieses Jahr die Anspiele nicht im Gemeindehaus, sondern passend zur Zeit Martin Luthers in der Martinskirche stattfinden, war der Eincheck-Punkt am Haupteingang der Martinskirche. Jugendreferentin Anja Kutter begrüßte die Kinder und sprach ein Psalmgebet, die Kibiwo-Band begleitete einige Lieder, ehe dann die Moderatorin und Isa sich über Angsterfahrungen unterhielten und dann Zeugen mehrerer Szenen aus dem Leben des jungen Martin Luther wurden: In seiner Kindheit war die Angst ein ständiger Begleiter, als Jura-Student gerät er in ein Gewitter und gelobt der Heiligen Anna, ein Mönch zu werden. Aber auch im Kloster findet er zunächst nicht zur Ruhe, bis sein Beichtvater Johann von Staupitz ihn auf Jesus Christus weist, der tröstet und hilft, der Angst standzuhalten. Dann ging es in die Gruppen – mit Kennenlernspielen und schließlich einer kleinen Stärkung – die Bäckerei Buck hatte für den Nachmittag frische Laugensemmeln spendiert.

 
 
 

Kinderbibelwoche, Tag 2, Mittwoch, 19. April

Am zweiten Tag der Kinderbibelwoche entdeckt Martin Luther die Gnade. Martin war ins Kloster eingetreten und versuchte, so korrekt wie möglich zu leben – und musste erkennen, dass er aus eigener Kraft vor Gott nicht genügen kann. Da mischt der Ablasshändler Johann Tetzel die Leute auf mit seinem Werbespruch: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt!“ Aber die Anerkennung vor Gott kann man sich nicht kaufen, sie wird uns von Gott geschenkt, weil Jesus Christus für uns eingestanden ist. Aus Gnade bekommen wir die Anerkennung vor Gott – das entdeckt Martin Luther, als er sich intensiv mit der Bibel beschäftigt. Und er behält diese Entdeckung nicht für sich, er schlägt sie in 95 Sätzen an die Kirchentür an.
Nach dem Anspiel ging es wieder in die Kleingruppen; für die Stärkung hatte diesmal die Bäckerei Wiedensohler mit Donuts gesorgt.

Kinderbibelwoche, Tag 3, Donnerstag, 20. April

Am dritten Tag der Kinderbibelwoche erlebten die Kinder mit, wie Martin Luther sich vor dem Kaiser auf dem Reichstag in Worms verantworten muss. Martin Luther entdeckt dieses Mal die Kraft Gottes, die ihm den Rücken stärkt, für seine Überzeugung einzustehen. Auf dem Rückweg wird Martin überfallen… In den Kleingruppen gab es verschiedene Aktivitäten, u.a. eine Turmbesteigung und eine Entdecker-Rallye durch den Kirchenraum. Mit Käsesemmeln, die die Bäckerei Wildermuth gespendet hatte, stärkten sich die Kinder, ehe sie noch einmal zum Segenskreis um den Taufstein der Martinskirche zusammenkamen.

 

Kinderbibelwoche Tag 4, Freitag, 21. April

Am vierten Tag erlebten die Kinder Martin Luther als Junker Jörg auf der Wartburg, wo er das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzte. Dann trifft ein Bote aus Wittenberg ein, der davon berichtet, wie Andreas Karlstadt, Freund und Kollege Luthers, Bilder und Kunstwerke in den Kirchen zerstören lässt. Luther eilt nach Wittenberg und versucht, mäßigend auf Karlstadt einzuwirken.

In den Kleingruppen wurde das Fest vorbereitet, das dann alle Gruppen in den Großen Saal des Gemeindehauses zusammenführte. Mütter hatten leckere Kuchen gebacken, die Tische waren schön dekoriert, so dass ein schönes Abschlussfest gefeiert werden konnte. Eine Gruppe führte eine kleine Tombola mit Preisen durch.
Bevor sich alle Kinder zum Segenskreis aufstellten, dankte Pfarrer Hauff Jugendreferentin Anja Kutter vom Evangelischen Bezirksjugendwerk, die die Gesamtleitung hatte, sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer Rose. Alle Mitarbeitenden erhielten dicken Applaus von den Kindern.

Nun folgt noch der Familiengottesdienst am Sonntag, 23. April, in der Martinskirche, in dem noch einmal die bekannten Lieder erklingen und die Szene, in der Luther vor dem Reichstag in Worms steht, dargeboten wird.

 

14.-17. April 2017 - Karfreitag und Ostern

Am Karfreitag stand in den beiden Gottesdiensten Jesu Tod auf Golgatha im Mittelpunkt. In der Martinskirche spürte Pfarrerin Rebekka Herminghaus dem Passionsbericht des Johannes nach, griff die starken Bilder des Textes auf und arbeitete die Sicht des Evangelisten Johannes heraus, der im Licht der Auferstehungserfahrung Jesus schon in Leiden und Tod als König sieht, was sich in den romanischen Christusdarstellungen niedergeschlagen hat. Vom Text schlug die Pfarrerin dann auch die Brücke bis hinein in die Leidenswege unserer Tage. Der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge und Andreas Schulz an der Orgel setzten starke musikalische Akzente und unterstrichen mit ihrer Musik die Würde und die Schwere des Karfreitags.
In der Leonhardskirche ging Pfarrerin Mechthild Martzy dem Kreuzigungsbericht in der Fassung des Evangelisten Lukas nach, mit dem Grundtenor: „Etwas Besseres als diesen Tod auf Golgatha kannst du nicht finden.“ Der Kirchenchor unter Leitung von Kirchenmusiker Conrad Schütze bereicherte mit den vorgetragenen Karfreitags-Chorälen den Gottesdienst. In beiden Kirchen fanden im Anschluss gut besuchte Abendmahlsfeiern statt.

Bis zur Verlesung des Osterevangeliums in der Osternacht schwiegen die Glocken. Am Ostersonntag um 5.30 Uhr wurde in der Martinskirche der festliche Osternachtgottesdienst gefeiert, vorbereitet vom Frauentreff und Pfarrerin Rebekka Herminghaus. Feierlich wurde die neue Osterkerze entzündet. Anschließend traf man sich zum Osterfrühstück im Gemeindehaus.

Um 6.00 Uhr wurde die Auferstehungsfeier auf dem Friedhof gehalten – bei heraufziehender Morgendämmerung und zunehmendem Vogelgezwitscher spielten die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchors die Osterchoräle und legte Pfarrer Dr. Martin Hauff in einer Kurzpredigt anhand der Schilderung der Auffindung des leeren Grabs im Johannesevangelium die Osterbotschaft aus.

Um 9.30 Uhr läuteten die Glocken zum Osterfestgottesdienst in der Leonhardskirche, in dem der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge, Andreas Schulz an der Orgel und Vikarin Hannah Häfele als Predigerin zusammenwirkten.
Um 10.00 Uhr begann der Osterfestgottesdienst in der Martinskirche. Mit sichtlicher und hörbarer Freude trugen die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors unter Leitung von Conrad Schütze die Osterchoräle vor: „Christ der Herr ist heut erstanden“; „Er ist erstanden, Halleluja“; und: „Der schöne Ostertag“. In seiner Predigt zur Begegnung der Maria Magdalena mit dem auferstandenen Jesus (Johannes 20,11-18) machte Pfarrer Dr. Martin Hauff deutlich, dass der Auferstandene Maria – und in unserer Taufe auch uns – bei unseren Namen gerufen hat und zu Verkündigern der Osterbotschaft berufen hat. Die Osterbotschaft in die Welt hinein zu tragen, heiße an Ostern 2017 auch, die bedrängten Christinnen und Christen im Nahen Osten, in Ägypten, Syrien und im Irak, nicht zu vergessen, sondern sich vernehmbar für sie einzusetzen und sie auch in unseren Gebeten nicht zu vergessen.

Ein festlicher Gottesdienst in Form der Evangelischen Messe mit Pfarrerin Mechthild Martzy am Ostermontag in der Martinskirche rundete die Festtage ab.

13. April 2017 - Gründonnerstag


Beim Familiengottesdienst in der Leonhardskirche stand das Abendmahlsbild von Christamaria Schröter (Christusbruderschaft) im Mittelpunkt.
Die Kinder betrachteten es mit Pfarrerin Martzy und durften die Namen der Gottesdienstbesuchenden symbolisch dem Abendmahlstisch hinzufügen.
Anschließend wurde das Abendmahl mit Fladenbrot und Traubensaft gefeiert.

Eine Band unter der Leitung von Johannes Weber übernahm die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

Karwoche, 10.-12. April 2017: Passionsandachten

Im Mittelpunkt der diesjährigen Passionsandachten im Chor der Martinskirche stand - passend zum Reformationsjubiläum – der Wittenberger Reformationsaltar.
Der Reformationsaltar in der Stadtkirche St. Marien in Wittenberg, gemalt in der Werkstatt Lucas Cranachs, aufgestellt ein Jahr nach Luthers Tod, 1547, stellt auf vier Bildtafeln dar, was Kirche im reformatorischen Sinne ist.
In den drei halbstündigen Passionsandachten der Karwoche betrachtete Pfarrer Martin Hauff mit den Besuchern das große Mittelbild des Reformationsaltars, auf dem der letzte gemeinsame Abend Jesu mit seinen Jüngern dargestellt ist. Fußwaschung und Abendmahl haben sich ereignet, der Verräter wird bezeichnet.
Pro Abend wurde der Fokus auf je einen der eindrücklich gemalten Jünger gerichtet: Simon Petrus, Judas und  „der Jünger, den Jesus lieb hatte“.
Auf einer Staffelei im Chorraum konnte das eindrückliche Bildwerk als Ganzes betrachtet werden.

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 5.4.2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Kirchenpfleger Conrad Schütze stellt dem KGR den derzeitigen Stand der Planungen zum Umbau des Gemeindehauses vor. Der detaillierte Bauantrag liegt dem Bauamt seit dem 17.3.2017 zur Genehmigung vor. Nach Vorliegen der Entscheidung wird die Kirchengemeinde über die einzelnen Baumaßnahmen im Rahmen des Umbaus informiert. Der KGR diskutiert einige zusätzliche Finanzierungsideen. Um den Einsatz von Rücklagen so weit wie möglich zu reduzieren, bittet die Kirchengemeinde weiterhin um Spenden für den geplanten stufenlosen Zugang ins Gemeindehaus.
  2. Der Große Seniorennachmittag der Kirchengemeinde am 8.10.2017 wird wegen des zeitgleich stattfindenden Umzuges anlässlich des Erntedankfestes der Kreislandjugend auf den 15.10.2017 verlegt. Er findet dann wegen des Umbaus des GH im katholischen Gemeindehaus statt.
  3. Der KGR hält einen Ausblick auf die Gottesdienste in der Osterzeit und auf die Konfirmationen, ebenso auf den Himmelfahrtsgottesdienst am 25.5.2017 in Hörvelsingen, an dem u. a. die Kirchen- und Posaunenchöre des Distrikts teilnehmen werden.
    Der Festausschuss wird beauftragt, die Teilnahme der Kirchengemeinde am diesjährigen Turmfest nach Art und Umfang zu organisieren.
  4. Kirchengemeinderätin Tatjana Lampe-Ganzenmüller berichtet von den Planungen, eine organisierte Nachbarschaftshilfe in unserer Stadt aufzubauen. Senioren, Kranke oder behinderte Menschen sollen ehrenamtlich durch Hilfe im Haushalt und Besuchs- und Begleitdienste unterstützt werden.