Aktuelles

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Dienstag, 26. Juli 2016:
Losungstext:
Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden.
Jesaja 50,7
Lehrtext:
Auf ihn hoffen wir, er werde uns auch hinfort erretten. Dazu helft auch ihr durch eure Fürbitte für uns.
2.Korinther 1,10-11

 

JULI 2016

20. Juli 2016 - Heißer Nachmittag im Gemeindegarten

Den letzten Konfirmandennachmittag vor den Sommerferien verbrachten alle drei Langenauer Konfirmandengruppen im Gemeindegarten – es war bisher einer der heißesten Tage des Jahres. Unter den schattenspendenden Bäumen im Gemeindegarten war es aber gut auszuhalten. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden lösten in Kleingruppen ein Quiz rund um unsere Kirchengemeinde auf. Tischkicker und Tischtennis lockten die einen zum Spiel, die anderen genossen die Schattenplätze unter den Bäumen zum Gespräch. Als Eis angeliefert wurde, fand es reißenden Absatz. Mit einem Segenswort wurden die Konfirmanden in die bald anbrechende Sommerpause entlassen.

 

 

13. Juli 2016 - Konfirmanden auf dem Martinskirchturm

Die Konfirmandengruppe Martinskirche Süd bestieg am 13. Juli den Martinskirchturm und erfuhr beim Aufstieg viel Wissenswertes zur Baugeschichte und Architektur des Turms.
Die Konfirmanden besichtigten die Türmerstube und trugen sich ins Gästebuch ein.

Dienstag, 12. Juli 2016 - Ausflug unseres Besuchsdienstes

Unser Ziel lag auch dieses Jahr wieder ganz in unserer Nachbarschaft: Schloss Brenz in der Gemeinde Sontheim.
In einer kurzweiligen und kenntnisreichen Führung erfuhren die Mitarbeiter unseres Besuchsdienstes viel Wissenswertes über das im Renaissancestil erbaute Schloss. Ein in den Fels gehauener Brunnen und ein Verließ, die „rechtsdrehende“ Wendeltreppe und der Rittersaal ließen die Vergangenheit lebendig werden. Das Schloss beherbergt u.a. das älteste Heimatmuseum Württembergs. Nicht zuletzt die vielen spannenden Geschichten rund um die ehemaligen Bewohner dieses Schlosses machten den Besuch interessant.
Auch die spätromanische Galluskirche in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses war sehenswert: In gedämpftem Licht waren die jeweils fünf Rundbogenarkaden  zu erkennen, der in eine halbrunde Apsis auslaufende Chor, der wuchtige Taufstein und die Darstellung des segnenden Christus am Südportal.
Bei Kaffee und Kuchen im neueröffneten Cafe „Gaertle“ klang der gemeinsame Nachmittag aus – ein kleines „Dankeschön“ an alle Mitarbeitenden für ihren wichtigen Dienst in unserer Gemeinde!

 

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 6. Juli 2016 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Der KGR reflektiert die gemeinsame Sitzung aller Kirchengemeinderäte und Kirchengemeinderätinnen aus dem Distrikt Ost / Langenau des Kirchenbezirkes Ulm. Mögliche Kooperationen, insbesondere in der Jugend- und Erwachsenenarbeit, der Seniorenarbeit (Referentenaustausch) sind angedacht.
  2. Die Vorschläge der Polizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Ulm bezüglich der Ortsbesichtigung zur Einbruchsprävention in der Martinskirche und im Gemeindehaus werden dem KGR vorgestellt und im Bauausschuss weiter bearbeitet. Die Martinskirche bleibt geöffnet, eine hundertprozentige Sicherheit ist nicht zu gewährleisten.
  3. Kirchenpfleger Schütze erläutert die Rücklagenzuführungen und Rücklagenentnahmen im Rahmen der Rechnungsfeststellung für das Haushaltsjahr 2014. Der KGR stellt nach eingehender Diskussion die Rechnungsfeststellung fest und beschließt den Rechnungsabschluss.
  4. Pfr. Dr. Hauff berichtet dem KGR aus den Sitzungen des Bezirksausschusses und informiert über die Arbeit im Kirchenbezirk.

Sonntag, 3. Juli 2016

Erntebitt-Gottesdienst

„Geht hin und seht – wie viele Brote habt ihr?“, diese Aufforderung Jesu an seine Jünger angesichts der 5000 hungrigen Menschen hat das Evangelische Bauernwerk Württemberg als Motto für die Erntebittgottesdienste 2016 ausgewählt. Und so durchzog dieses Motto wie ein roter Faden den diesjährigen Erntebittgottesdienst im Gemeindegarten.
Weit über 200 Besucher hatten sich eingefunden. Der Kirchenchor unter Leitung von Conrad Schütze und der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge sang und spielte die schönen Ernte-Choräle unseres Gesangbuchs in die Herzen. Die Landfrauen Langenau mit Nerenstetten-Wettingen hatten mit farbenprächtigen Feldsträußen den Altar geschmückt. Petra Häußler und Margit Schmid von den Landfrauen verhandelten in einem schwäbischen Anspiel Sinn und Unsinn von Lebensmitteleinkäufen, wenn die Speisekammer noch voll ist.
„Geht hin und seht, was da ist“, mit diesem Jesuswort konnte Pfarrer Dr. Martin Hauff die Brücke zum biblischen Text schlagen, der von der Speisung der 5000 durch Jesus berichtet. Dieser Text, so Pfarrer Hauff, leite uns an, erst mal zu schauen, was da ist – und dann anzufangen, etwas daraus zu machen. Entscheidend war, dass das Vorhandene, die fünf Brote und zwei Fische – Jesus in die Hände gelegt wurde, und so konnte er etwas daraus machen – wie, das bleibt seine Sache und sein Geheimnis.

„Gottesdienst im Grünen" im Pflegeheim Sonnenhof

 

Ein bisschen spannend war es schon, ob das Wetter mitspielen würde. Aber der Mut, alle Bewohner nach draußen zu bringen, wurde belohnt. Der traditionelle „Gottesdienst im Grünen“ konnte tatsächlich im grünenden und blühenden Sinnesgarten gefeiert werden.
Der Posaunenchor unter der Leitung von Hans-Jörg Häge hatte wieder den musikalischen Part übernommen und den Gottesdienst auch heuer wieder festlich und schwungvoll begleitet. Zwei Mitarbeiterinnen der Altenpflege trugen die Schriftlesung aus Lukas 1 vor. In ihrer Predigt über „Marias Besuch bei Elisabeth“ („Mariae Heimsuchung“ am 2. Juli) sprach Pfarrerin Herminghaus über Besuche als Chance, einander wirklich zu begegnen. Im geglückten Miteinander werde Anteilnahme erfahrbar und die Lebensfreude könne wieder aufblühen. Mit einem Wort Martin Bubers: Alles wirkliche Leben sei Begegnung.
Dank vieler haupt- und ehrenamtlicher Helfer konnten Bewohner und Angehörige anschließend gemeinsam zu Mittag essen und bei Kaffee und Kuchen den Sommersonntag genießen.

Focus your Life!

Rund 40 Jugendliche und dazuhin einige jung gebliebene Erwachsene waren zum Jugendgottesdienst in den Gemeindegarten gekommen, den das Jugo-Team (Andreas Heinrich, Matthias Grabert, Johannes Weber, Christoph Dähmlow, Noah Fröhle und Martin Hauff) unter dem Motto: „Der Schatz im Acker. Focus your life“ vorbereitet hatten.
In drei kurzen Anspielen zeigten einige Jugendliche, dass es zur Erreichung großer Lebensziele wichtig ist, sich im Leben nicht zu verzetteln, sondern zu konzentrieren, zu fokussieren, und dabei manches andere hintan zu rücken.
Um solch eine Fokussierung des Lebens geht es auch im Gleichnis Jesu, in dem er das Himmelreich mit dem Vorgang vergleicht, dass ein Mensch, der auf einem Acker einen Schatz findet, hingeht und alles, was er hat verkauft, um diesen Acker kaufen und den Schatz sein eigen nennen zu können.
Daraufhin ging’s in drei Gruppen zur „Schatzsuche“, bei der durch GPS-Daten die Fundorte vergrabener Plastikrollen aufzuspüren waren. Die Plastikrollen enthielten den Weg zu den drei Lösungsworten Glaube, Hoffnung und Liebe, für die jeweils an der Pinnwand beim Altar ein Foto enthüllt wurde: ein Anker (Glaube), eine Wolke in Herzform (Liebe) und ein Bild mit Blick aufs weite Meer (Hoffnung).
In seiner Ansprache ging Pfarrer Hauff darauf ein, dass es auch für die Beziehung zu Gott gelte, sich zu fokussieren, zu konzentrieren – nicht diesen und jenen Lebensratgeber zu lesen, sich nicht eine Patchwork-Religion zusammenzuschustern, sondern sich auf die Grundkoordinaten „Glauben, Hoffnung, Liebe“ zu konzentrieren, in deren Schnittpunkt Jesus Christus stehe. Auf ihn unser Leben auszurichten, ihn mit auf dem Lebensweg dabei zu haben, gebe einem Leben Halt und Grund und öffne die Augen für gute Begegnungen.
Die Jugendband unter Leitung von Johannes Weber sorgte für den guten Sound, und anschließend verweilten viele noch beim Lagerfeuer, stärkten sich mit Wurst und Vegetarischem und ließen den Gottesdienst in ihren Gesprächen nachklingen.

 

JUNI 2016

19. Juni 2016 - Gottesdienst mit Vorstellung des Konfirmandenjahrgangs 2017

47 Konfirmandinnen und Konfirmanden in drei Gruppen wurden am 19. Juni in der Martinskirche namentlich der Gemeinde vorgestellt und erhielten von Pfarrer Dr. Hauff, Pfarrerin Herminghaus und Pfarrerin Martzy ihre Bibel.
In seiner Predigt legte Herr Hauff Jesu Gleichnis vom Senfkorn aus und wünschte den Konfirmanden, dass ihnen ihre Bibel zur „Senfkornbibel“ würde: eine Lebensbegleiterin, äußerlich klein, doch inhaltlich mit vielen Mut machenden Worten und deshalb von großer Wirkung.

Musikalisch wurde der Gottesdienst festlich durch die „Schwäble“ unter der Leitung von Achim Götz und Conrad Schütze an der Orgel gestaltet.
Beim anschließenden „Kirch-Café“, das trotz kühler und immer wieder regnerischer Witterung draußen stattfinden konnte, nutzten etliche noch die Möglichkeit zur Begegnung.

 

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 9. Juni 2016 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Pfr. Dr. Hauff stellt dem KGR den geplanten Ablauf und Inhalt der gemeinsamen Sitzung aller Kirchengemeinderäte und Kirchengemeinderätinnen des Distrikts OST am 15.6.2016 um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus vor.
  2. Dem Pfarramt Leonhardskirche wird durch den Oberkirchenrat ab Herbst 2016 eine Ausbildungsvikarin für die Dauer von 2½ Jahren zugeteilt werden. Die Begleitung und Durchführung der Ausbildung liegt in den Händen von Pfrin. Mechthild Martzy.
  3. Der Kirchengemeinderat beschließt, den Fundraising-Preis der Landeskirche für das Gesamtkonzept der Orgelfinanzierung der Orgel-Rücklage zuzuführen, aus der zukünftig u. a. Wartung und Reparaturen bezahlt werden müssen.
  4. Der KGR diskutiert die vom Verlag des Evangelischen Gemeindeblattes für Württemberg angekündigte Werbeaktion zur Gewinnung neuer Abonnenten. Der Verlag hat zugesichert, dass die werbenden Mitarbeiter durch den Verlag geführt, ausgebildet und  hinsichtlich der Kundenansprache auf eindeutige Formulierungen festgelegt sind, um Irritationen in den Werbegesprächen zu vermeiden. Die Werbeaktion wird zeitgerecht durch die Kirchengemeinde in der Presse angekündigt werden.
  5. Der stellvertretende Vorsitzende des KGR, Herr Kreiß, berichtet dem KGR ausführlich über die Teilnahme am 2. Bundesposaunentag in Dresden vom 3. bis 5. Juni 2016.
    Die Gustav-Adolf-Beauftragte des KGR, Kirsten von Thun, berichtet vom Vortragsabend mit Prof. Dr. René Krüger (Buenos Aires) über die Iglesia Evangélica del Río de la Plata (Ev. Kirche am Rio de la Plata) am 2. Juni 2016.

2. Juni 2016 - Besuch aus Lateinamerika

 

Prof. Dr. mult. René Krüger, einer der bekanntesten Theologen und Repräsentanten der evangelischen Kirchen in Lateinamerika, war am 02.06. zu Gast im Helferhaus. Den 14 interessierten Zuhörern berichtete er über die Entstehung und Tätigkeit seiner Kirche.
Die La-Plata-Kirche erstreckt sich über Paraguay, Uruguay u. Argentinien. In Buenos Aires lebt ca. ein Drittel aller Argentinier, viele in Armenvierteln.
Die Gemeinden gehen zurück auf deutschsprachige Einwanderer. 1842/43 wurde die erste Gemeinde in Buenos Aires gegründet. 1899 Zusammenschluss der deutsch-sprachigen Gemeinden in Argentinien, Uruguay u. Paraguay zur La-Plata-Kirche. Zum Aufbau moderner Länder waren damals Einwanderer aus Europa nötig, da es hier eine florierende Landwirtschaft, Handwerker etc. gab. Viele von ihnen waren Protestanten, die in den Ländern am La Plata ihre sprachliche und kirchliche Identität erhalten wollten. Es gibt kirchliche Schulen, die auch für Straßenkinder und Arme offen sind. Diese Arbeit wird u.a. auch vom Gustav-Adolf-Werk gefördert. Da das Kind eines indigenen, unverheirateten Paars vom katholischen Priester nicht getauft wurde, fand die erste indigene Taufe in der deutschen evangelischen La-Plata-Kirche statt.

 

MAI 2016

26.-28. Mai 2016 - Paddelausfahrt der Jugendmitarbeiter

Wir trafen uns am 26. Mai um 11:45 Uhr am Gemeindehaus, um dort zusammen nach Waischenfeld in die  fränkische Schweiz  zu fahren. Das Wetter war super und wir hatten alle große Lust auf die bevorstehenden Tage. Mit zwei vollbeladenen Autos fuhren wir auf die Autobahn. Freundlicherweise wurde uns der kleine Bus des Pflegeheims Sonnenhof zur Verfügung gestellt. Darin saßen alle Teilnehmer der Ausfahrt. Die Teilnehmer waren Niklas Mack und Silas Weber, die die Ausfahrt zusammen mit Joe Weber geleitet haben, Jonathan Haide, Leo Thiemens, Jonas Färber, Philipp Sühring, Jessica Fraser und Samira Schütte. Im Bus haben wir unser Gepäck transportiert. Joe fuhr mit seinem privaten Auto und transportierte damit die Kanus und das Kajak.
Die Fahrt dauerte ca. 3 Stunden bis wir auf dem Jugendzeltplatz in Waischenfeld ankamen. Wir waren die einzigen dort und hatten somit viel Zeit und Raum, um den Platz und die Umgebung zu erkunden. Der Zeltplatz war sehr sauber, es gab eine große Feuerstelle und zwei Container, in denen sich die Toiletten und Duschen befanden, die ebenfalls sehr sauber waren. Außerdem gab es noch zwei große Spülen und einen Kühlschrank. Als wir unser Lager aufgebaut hatten, fuhren wir gemeinsam in das Waischenfelder Freibad, das nur weniger Kilometer entfernt vom Zeltplatz lag. Dort verbrachten wir ein paar spaßige Stunden bis wir wieder zurück zum Zeltplatz fuhren. Neben dem Zeltplatz befanden sich ein Friedhof und eine alte Burg, die ein paar Teilnehmer am ersten Abend erkundet haben. Die Burg ist sehr urig und sehr schön. Es gab an jeder Ecke rote Schilder, auf denen Märchen der Gebrüder Grimm abgebildet waren. Auf dem Aussichtspunkt, den man mit Hilfe von ein paar Stufen erreichen konnte, hatte man einen sehr schönen Ausblick über Waischenfeld. Am Abend grillten wir uns ein paar Würstchen und sangen am Lagerfeuer ein paar Lieder, bis die ersten in ihre Zelte gingen, um zu schlafen.
Am nächsten Morgen wurden wir leider von einem starken Regenschauer überrascht, der uns in unseren Zeitplan etwas zurückwarf. Während es regnete, frühstückten wir und beluden den Bus mit unseren Sachen, die wir für das Paddeln brauchten. Da es das Wetter letztendlich doch gut mit uns meinte, saßen wir um 11.30 Uhr am Waischenfelder Einstiegsplatz in unseren Kanus und paddelten los. Die Wiesent ist ein schöner Fluss und es war sehr angenehm, darauf zu paddeln. Wir mussten leider sehr oft aussteigen und umtragen, da es viele unbefahrbare Hindernisse gab. Einmal kamen wir an ein Wehr, das man umtragen oder, mit einer bestimmten Technik, wie es auf dem Plan steht, befahren konnte. Silas und Samira trugen ihr Kanu vorsichtig über das Hindernis, Niklas fuhr über das Wehr mit dem Kajak. Das war Nervenkitzel und Spaß zugleich. Niklas und Jessica tauschten einmal Kanus und Jessica fuhr mit dem Kajak weiter und Niklas mit Jonathan in einem Kanu. So ging ein eine Weile, bis auch Jonas mal das Kajakfahren ausprobieren wollte, und somit tauschte er mit Jessica. So fuhren wir die 21 Kilometer bis nach Muggendorf, um dort völlig erschöpft und geschafft ins Auto zu steigen und wieder auf den Zeltplatz zu fahren. Die 21 Kilometer lange Tour war sehr anstrengend und nervenauftreibend, hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Auf der Rückfahrt machten wir einen kleinen Zwischenstopp bei Rewe, um uns etwas Proviant zu besorgen. Der zweite Abend verlief ähnlich wie der erste, wir aßen gemeinsam zu Abend, dieses Mal gab es Ravioli und Salat. Danach saßen wir wieder zusammen unter sternenklarem Himmel am Lagerfeuer und sangen zusammen ein paar Lieder. Irgendwann gingen wir dann wieder in die Zelte, damit wir am nächsten Tag wieder  fit waren für die nächste kleine Tour auf der Wiesent.
Am letzten Morgen wurden wir durch das „liebliche“ Hupen des Sonnehofbuses geweckt und quälten uns mühsam aus dem Zelt. Nach dem Frühstück  räumten wir den Platz, packten wir alles zusammen und fuhren nach Muggendorf, um dort weiterzupaddeln, wo wir am Vortag aufgehört hatten. Diese Strecke hatte viele befahrbare Hindernisse, wie auch ein Wehr, das laut Plan im ersten Drittel befahrbar war. Joe und Philipp fuhren  das Wehr hinunter und kamen heil unten an. Nicht so wie Silas und Samira, sie kenterten nach einem Aufprall auf vielen großen Steinen. Niklas, Jessica, Jonathan, Leo und Jonas schafften es in ihren Kanus und mit Joes Hilfe unversehrt über das Wehr. Gott sei Dank ist nicht mehr passiert als nur kleine Schürfwunden. Kurz darauf hielten wir auf dem Fluss an, um eine Vesperpause einzulegen und aßen in unseren Kanus Wecken, Wurst, Gurken und Äpfel. Gestärkt machten wir uns dann auf, auf die letzten Kilometer, die wie im Flug vergingen. Auf dieser Strecke bekamen wir viel schöne Natur zu Gesicht und hatten Zeit, sie richtig zu genießen.
Als wir nach 10 Kilometern paddeln in Ebermannstadt angekommen waren, zogen wir uns in einem Biergarten trockene Klamotten an, machten die Boote sauber, beluden die Autos und machten uns auf den Weg zurück nach Langenau, wo wir um 17:30 Uhr wieder ankamen.
Die Ausfahrt war sehr schön und brachte viele Erfahrungen mit sich. Ich glaube, ich kann im Namen aller Teilnehmer sagen, dass wir viel Spaß hatten und dass wir uns recht herzlich bei den Leitern und Joe Weber bedanken, für die tolle Organisation und die Ermöglichung dieser kleinen „Reise“. Wir hoffen, es nächstes Jahr wiederholen zu können.

Samira Schütte

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 11. Mai 2016 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Pfr. Dr. Hauff berichtet dem KGR über den Inhalt des Ortstermins mit der Bau- und Gemeindeaufsicht des Evangelischen Oberkirchenrates am 19.4.2016. Danach konnten alle noch offenen Fragen im Sinne der Kirchengemeinde geklärt werden. Das Immobilienkonzept der Kirchengemeinde erwies sich dabei als sehr hilfreich. Die Bau- und Gemeindeaufsicht hat darüber hinaus dringend empfohlen, den angedachten Finanzrahmen vorsorglich moderat zu erhöhen, um ggfls. Kostensteigerungen und mögliche Zusatzmaßnahmen im Rahmen des barrierefreien Umbaus des GH auffangen zu können, zumal nur einmal Mittel aus dem Ausgleichsstock der Landeskirche beantragt werden können. Das Vorhaben befindet sich auf einem guten Weg. Sobald vom Oberkirchenrat die Zusage von Mitteln aus dem landeskirchlichen Ausgleichsstock vorliegt und damit dann das Projekt auch von Stuttgart aus vollumfänglich genehmigt ist, wird es eine detaillierte Gemeinde-Information geben. 
  2. Der KGR blickt mit Dankbarkeit zurück auf die vier Konfirmationsgottesdienste und drei Konfirmanden-Abendmahlsfeiern. Auch kritische Anmerkungen dazu werden zur Kenntnis genommen. 2017 werden nach heutigem Stand aus dem Bezirk Martinskirche Nord 16, aus dem Bezirk Martinskirche Süd 20 und aus dem Bezirk Leonhardskirche 10 Konfirmandinnen und Konfirmanden konfirmiert.
  3. Der KGR thematisiert erneut die Beschädigungen in der Martinskirche und beabsichtigt, zusammen mit der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle ULM und dem Leiter des Polizeipostens LANGENAU Mitte Juni eine Ortsbegehung durchzuführen, um dann entsprechende Sicherungsmaßnahmen einzuleiten. Der KGR beschließt, die MK wieder für Besucher zu öffnen.

12. Mai 2016 - Seniorenausflug

Knapp 50 Teilnehmende und sechs Begleitpersonen nahmen am diesjährigen Seniorenausflug teil. Die erste Station war die Straubmühle in Geislingen, wo das „Nau-Korn“ gemahlen wird, das einige der Langenauer Bäcker verwenden. „Die Mühle klappert“ heute nicht mehr „am rauschenden Bach“ – aber laut geht's immer noch zu, wenn täglich ca. 70 Tonnen Getreide verarbeitet werden, voll elektronisch gesteuert!
Nach dem Mittagessen in der Straubmühle ging es in die Stephanuskirche nach Deggingen, wo Pfarrer Wolfgang Krimmer uns erwartete und von der Arbeit in seiner neuen Gemeinde erzählte. Er begleitete uns noch (natürlich auf dem Fahrrad!) ins Café Krapf nach Deggingen.
Eine kurze Führung in der Wallfahrtskirche Ave Maria durch den Kapuzinerpater Norbert bildete den Abschluss des Tages, bevor der Bus uns zurück nach Langenau brachte.

 

11. Mai 2015 - Neuer Konfirmandenjahrgang gestartet

Der neue Konfirmandenjahrgang ist gestartet: Insgesamt 46 Konfirmandinnen und Konfirmanden bereiten sich auf die Konfirmation am 7. bzw. 14. Mai 2017 vor, davon 20 im Bezirk Martinskirche Süd, 16 im Bezirk Martinskirche Nord und 10 im Bezirk Leonhardskirche.
Die Konfirmandengruppe Martinskirche Süd hat sich von Kirchenmusiker Conrad Schütze die neue Lenter-Orgel in der Martinskirche präsentieren lassen und war von der Klangfülle und den vielen Klangfarben sehr beeindruckt.

8. Mai 2016 - Gemeindeausflug Wettingen

20 Personen aus Wettingen und Umgebung nahmen am 8. Mai am diesjährigen Gemeindeausflug der Kirchengemeinde Wettingen nach Abtsgmünd teil.
In Leinroden gab es in „Lingelbachs Scheune“ viele optische Phänomene und verblüffende Ansichten zu bestaunen.
Nach einem guten Mittagessen in der Lammbrauerei in Untergröningen genoss man in Hohenstadt selbstgebackenen Kuchen und Kaffee im Café Höflinger, lustwandelte im barocken Garten der Grafen Adelmann von Adelmannsfelden und freute sich beim gemeinsamen improvisierten Kanon-Singen an der ausgezeichneten Akustik der dortigen Barockkirche. - Das Wetter spielte mit – es war ein schöner Tag!

3.-7. Mai 2016 - Auf den Spuren der Reformation

Am Dienstag, 03. Mai. machte sich eine Gruppe mit 33 Personen aus unserer Kirchengemeinde in aller Frühe auf, den Spuren der Reformation nach Thüringen und Sachsen-Anhalt zu folgen.
Die 5-tägige Reise ging über die Wartburg und das Bach-Haus in Eisenach weiter zum Augustinerkloster nach Erfurt.
Weitere Stationen waren das Geburts- und Sterbehaus von Martin Luther, die Andreaskirche, Ort der letzten Predigt von Martin Luther, und die zu einem beeindruckenden Zentrum Taufe veränderte Taufkirche von Martin Luther in Eisleben.

Die Ehefrauen von Martin Luther und Johannes Bugenhagen führten die Gruppe durch das abendliche Wittenberg und erzählten Interessantes und Unterhaltsames aus damaliger Zeit.
Viele weitere Eindrücke zum Leben von vor 500 Jahren konnten im Luther- und Melanchthonhaus gewonnen werden.
Eine Erläuterung der Stadtkirche Wittenberg durch Martin Hauff, eine Baustellenführung durch die Schlosskirche und eine Orgelmusik am Abend, musikalische Bläsermusik von Sibylle und Hans-Jörg Häge rundeten die bestens von Cornelia Mutschler-Hauff, Regina Mittnacht und Sibylle Häge vorbereitete Reise ab.

Nach einem Besuch in der Paul-Gerhardt-Kapelle in dessen Geburtsstadt Gräfenhainichen kam die Gruppe mit vielen nachhaltigen Eindrücken und 1146 zurückgelegten Kilometern zurück nach Langenau.

 

5. Mai 2016 - Himmelfahrtsgottesdienst auf dem „Ofenloch“ in Hörvelsingen


Selten war die Frage so eindeutig, ob der Himmelfahrtsgottesdienst im Freien stattfinden kann!
Bei herrlichem Wetter stimmten die vereinigten Posaunenchöre (Leitung: Michael Egetenmeyer) ihr Vorspiel an. Alle Kirchengemeinden im Einzugsbereich der Diakoniestation Langenau, sowie Elchingen-Thalfingen, feierten den Gottesdienst auch in diesem Jahr wieder gemeinsam. Die Landfrauen aus Bernstadt-Hörvelsingen in ihrer schönen Tracht schmückten den Altar, ein großer Kirchenchor aus den beteiligten Gemeinden (Leitung: Conrad Schütze) trug zur festlichen Musik bei.
Vor der Predigt waren alle Kinder eingeladen zum Kinderprogramm unter dem spannenden Titel: „Der barmherzige Angeber“, zum Evangelium aus Lk 10. Diese Geschichte lag auch der Predigt von Kirchenrat Frank Zeeb zugrunde. Er betonte, der Überfallene aus Jesu Beispielgeschichte begegne heute in den vielen, die vor Krieg und Hunger fliehen. Das Vorbild des tatkräftig helfenden Samariters, der nicht nach Freund oder Feind fragte, sei unverändert Orientierung für unser Tun. Die Liturgie gestalteten Pfarrer Jean-Pierre Barraud (Elchingen) und Pfarrerin Rebekka Herminghaus.
Das Opfer wurde für die Arbeit der Johann-Ludwig-Schneller Schulen im Libanon erbeten. Unter dem Leitsatz „Erziehung zum Frieden“ leben und lernen dort christliche und muslimische Kinder gemeinsam. Sie stammen in der Regel aus armen Familien, die sich das Schulgeld nicht leisten können und auf Spenden angewiesen sind. Im Anschluss an den Gottesdienst sorgte traditionell der Sportverein Hörvelsingen für die Bewirtung der zahlreichen Besucher.