Aktuelles

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Samstag, 27. Mai 2017:
Losungstext:
Der HERR sprach: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.
1.Mose 8,21
Lehrtext:
Ihr wisst, dass der Sohn Gottes erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme.
1.Johannes 3,5

 

MAI 2017

25. Mai 2017 - Gottesdienst auf dem Hörvelsinger „Ofenloch“ an Christi Himmelfahrt

Etliche Besucherinnen und Besucher von Öllingen-Asselfingen bis Weidenstetten und Elchingen machten sich an Christi Himmelfahrt bei schönem Wetter zum „Gottesdienst im Grünen“ auf dem Hörvelsinger Sportplatz auf.
In seiner Predigt ging Pfarrer Dietrich Oehring der Frage nach: Wo wohnt Gott? Auf Bergen fühlen sich viele Menschen ihm besonders nahe. Der Jerusalemer Tempel ist so etwas wie Gottes „Briefkasten“ – doch begegnen können wir ihm letztlich überall!
Die musikalische Gestaltung übernahmen die Posaunenchöre unter der Leitung von Hanspeter Buck und die Kirchenchöre unter der Leitung von Conrad Schütze; das begleitende Kinderprogramm lag in den Händen von Pfarrer Christoph Hillebrand. Viele helfende Hände sorgten dafür, dass es ein rundherum schöner Gottesdienst wurde!

 

13./14. Mai 2017 - Konfirmationen in Martinskirche und Leonhardskirche

Den Auftakt zur Konfirmation in der Leonhardskirche bildete der Vorabendgottesdienst am Samstag, in dem die Konfirmanden gemeinsam die Kernstücke des christlichen Glaubens, den sogenannten „Katechismus“, vortrugen.  Eine Konfirmandin wurde getauft, und alle miteinander feierten das Abendmahl mit Fladenbrot, Traubensaft und Wein. Die Band unter der Leitung von Joe Weber sorgte für musikalische Begleitung und eine gute Stimmung.
Am Sonntag wurden 10 Jugendliche von Pfarrerin Mechthild Martzy in der geschmückten Leonhardskirche eingesegnet. Der Gottesdienst wurde musikalisch festlich gestaltet durch KMD Friedrich Fröschle an der Orgel und dem Posaunenchor Langenau unter der Leitung von Hans-Jörg Häge.
In ihrer Predigt entfaltete Frau Martzy das Wort des Apostels Paulus:  Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin (1.Korinther 13, 12). Nur Gott sieht uns so, wie wir wirklich sind. Doch er sieht uns mit liebendem Blick, trotz aller Fehler, Ängste und Schuld. Ein Blick in den Spiegel (ein Spiegel war auch im Altarraum aufgestellt) erinnert uns daran, wer wir wirklich sind: Gottes geliebte Tochter, Gottes geliebter Sohn – eine Zusage, die uns lebenslang keiner nehmen kann!
Kirchengemeinderätin Tatjana Lampe-Ganzenmüller bat die Jugendlichen, sich mit Engagement in unser Gemeindeleben einzubringen und gab ihnen gute Wünsche Johann Wolfgang von Goethes mit auf ihren Lebensweg.
Eine Mutter aus dem Kreis der Konfirmandeneltern hatte dafür gesorgt, dass am Schluss des Gottesdienstes zur Feier des Muttertages alle Konfirmandinnen und Konfirmanden eine wunderschöne langstielige weiße Rose überreichen durften.

Die 21 Konfirmanden der Gruppe Martinskirche Süd feierten am Samstag ihren Abendmahlsgottesdienst und erlebten schon etwas vom Vorglanz des Festes.
Am Sonntag zog die Gruppe zu den feierlichen Klängen von Orgel (Kirchenmusiker Conrad Schütze) und Trompete (Rainer Hauf, Dillingen) ein, auch der Gospelchor unter Leitung von Stefan Hund wirkte mit und verlieh dem Gottesdienst musikalischen Glanz.
Die Konfirmanden trugen Stücke aus dem Katechismus und Texte, die sie selbst während des Konfirmandenjahres verfasst hatten, vor.
In seiner Predigt hob Pfarrer Dr. Martin Hauff darauf ab, dass dieser Jahrgang ein ganz besonderer sei, werde er doch im Jahr des Reformationsjubiläums konfirmiert, also im Jahr des 500. Geburtstags der evangelischen Kirche. Entsprechend stand auch das wohl bedeutendste Kunstwerk der entstehenden evangelischen Kirche im Mittelpunkt der Predigt: Der Wittenberger Reformationsaltar mit dem Bibelwort, das über ihm angebracht ist: „Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“
Nach der Verpflichtungsfrage wurden die Konfirmanden in neun Gruppen feierlich vor dem Hochaltar eingesegnet und erhielten ihre Denksprüche. Kirchengemeinderätin Christiane Schulz sprach das Grußwort für den Kirchengemeinderat und betonte, in der Kirchengemeinde mitzumachen bereite Freude. Sie lud dazu ein, die Verbindung zur Kirche und zum Glauben aufrecht zu erhalten.
Zum festlichen Orgelnachspiel zog die Gruppe aus – hinein in einen festlichen Sonntag.

7. Mai 2017 - Konfirmation in der Martinskirche

Acht Mädchen und acht Jungen der Gruppe Martinskirche Nord wurden von Pfarrerin Herminghaus konfirmiert.

Bereits am Samstagabend waren die Jugendlichen mit ihren Familien in die Martinskirche gekommen, um sich von den Jugendlichen an die Bedeutung der beiden Sakramente „Taufe“ und „Abendmahl“ erinnern zu lassen und das Hl. Abendmahl gemeinsam zu feiern. Kantor Conrad Schütze an der Orgel sorgte für die musikalische Gestaltung dieses ruhigen Auftakts zur Konfirmation.


Unter festlichen Bläserklängen (Leitung: Hans-Jörg Häge) zogen am Sonntagmorgen die sechzehn Konfirmanden zum Festgottesdienst in die Martinskirche ein. Im Gottesdienst trugen sie weitere Katechismusstücke vor und entfalteten die Bedeutung von „Glaubensbekenntnis“ und „Zehn Geboten“. In ihrer Predigt zu Joh 14 lud Pfarrerin Herminghaus die Jugendlichen ein, im Glauben und in der Kirche immer wieder Orientierung und Stärkung für ihre Lebensreise zu suchen.
Die Urkunden zur Einsegnung überreichten die Kirchengemeinderätinnen Frauke Krug und Christiane Schulz. Die Grüße des Kirchengemeinderats überbrachte Ulla Frank- Lux. Sie ermunterte die Neukonfirmierten, sich bei einer der vielen Aktivitäten unserer Kirchengemeinde einzubringen. Anschließend sprachen Eltern, Geschwister und Angehörige sehr persönliche Fürbitten. Mit einem schwungvollen Orgelnachspiel (Conrad Schütze) endete der festliche Gottesdienst.

 
 

 

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 4. Mai 2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Pfrin. Martzy erläutert dem Kirchengemeinderat die rechtlichen Aspekte des Patenamtes und stellt die wesentlichen Rahmenbedingungen für die Übernahme eines Patenamtes heraus: In der Regel werden zwei Paten bestimmt, dabei muss einer der Paten evangelischer Christ sein. Wer aus der Evangelischen Kirche ausgetreten ist, kann nicht Taufpate werden. Die Konfirmation verleiht die Berechtigung zur Übernahme einer Patenschaft. Alle Paten sind in das Taufverzeichnis einzutragen. Paten können auch „nachbestellt“ werden, dies insbesondere, wenn bisherige Paten von ihrem Amt zurücktreten.
  2. Pfr. Dr. Hauff stellt das Programm für die Klausur-Tagung des Kirchengemeinderats vor. Im Mittelpunkt steht das Thema „Prävention sexueller Grenzverletzungen“.
  3. Der KGR nimmt die Berichte aus der Sitzung des Ökumene-Ausschusses, aus der Jugendarbeit und aus dem Festausschuss zur Kenntnis. Kinderbibelwoche, Turmfest, ökumenisches Gartenfest und die ökumenische KGR-Sitzung sind u. a. die besprochenen und diskutierten Themen gewesen.

 

 

 

APRIL 2017

29. April 2017 - Gemeindeausflug Wettingen


In die freie Reichsstadt Esslingen führte uns der diesjährige Wettinger Gemeindeausflug mit Pfarrerin Martzy, die vor ihrer Langenauer Zeit eine Pfarrstelle in Esslingen hatte.

Nach der Stadtführung mit Besichtigung der Stadtkirche St. Dionys und der wichtigsten Plätze in der Altstadt konnten sich die Teilnehmenden in einer Esslinger Traditions-Gaststätte beim Mittagessen stärken, bevor es zur Führung und Sektprobe in die älteste Sektkellerei Deutschlands, die Sektkellerei Kessler, ging.

Nach mehreren Regentagen schien zum erstenmal wieder die Sonne, und so wurde es ein rundherum schöner Tag!

 

18. bis 21. April 2017 - Kinderbibelwoche „Mit Martin auf Entdecker-Tour“

Am Osterdienstag startete die diesjährige Kinderbibelwoche mit rund einem Dutzend Jugend-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern unter Leitung von Anja Kutter, Jugendreferentin beim Ev. Jugendwerk Ulm. Passend zum diesjährigen Reformations-Jubiläum lautet das Thema: „Mit Martin (Luther) auf Entdeckertour“. Da dieses Jahr die Anspiele nicht im Gemeindehaus, sondern passend zur Zeit Martin Luthers in der Martinskirche stattfinden, war der Eincheck-Punkt am Haupteingang der Martinskirche. Jugendreferentin Anja Kutter begrüßte die Kinder und sprach ein Psalmgebet, die Kibiwo-Band begleitete einige Lieder, ehe dann die Moderatorin und Isa sich über Angsterfahrungen unterhielten und dann Zeugen mehrerer Szenen aus dem Leben des jungen Martin Luther wurden: In seiner Kindheit war die Angst ein ständiger Begleiter, als Jura-Student gerät er in ein Gewitter und gelobt der Heiligen Anna, ein Mönch zu werden. Aber auch im Kloster findet er zunächst nicht zur Ruhe, bis sein Beichtvater Johann von Staupitz ihn auf Jesus Christus weist, der tröstet und hilft, der Angst standzuhalten. Dann ging es in die Gruppen – mit Kennenlernspielen und schließlich einer kleinen Stärkung – die Bäckerei Buck hatte für den Nachmittag frische Laugensemmeln spendiert.

 
 
 

Kinderbibelwoche, Tag 2, Mittwoch, 19. April

Am zweiten Tag der Kinderbibelwoche entdeckt Martin Luther die Gnade. Martin war ins Kloster eingetreten und versuchte, so korrekt wie möglich zu leben – und musste erkennen, dass er aus eigener Kraft vor Gott nicht genügen kann. Da mischt der Ablasshändler Johann Tetzel die Leute auf mit seinem Werbespruch: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt!“ Aber die Anerkennung vor Gott kann man sich nicht kaufen, sie wird uns von Gott geschenkt, weil Jesus Christus für uns eingestanden ist. Aus Gnade bekommen wir die Anerkennung vor Gott – das entdeckt Martin Luther, als er sich intensiv mit der Bibel beschäftigt. Und er behält diese Entdeckung nicht für sich, er schlägt sie in 95 Sätzen an die Kirchentür an.
Nach dem Anspiel ging es wieder in die Kleingruppen; für die Stärkung hatte diesmal die Bäckerei Wiedensohler mit Donuts gesorgt.

Kinderbibelwoche, Tag 3, Donnerstag, 20. April

Am dritten Tag der Kinderbibelwoche erlebten die Kinder mit, wie Martin Luther sich vor dem Kaiser auf dem Reichstag in Worms verantworten muss. Martin Luther entdeckt dieses Mal die Kraft Gottes, die ihm den Rücken stärkt, für seine Überzeugung einzustehen. Auf dem Rückweg wird Martin überfallen… In den Kleingruppen gab es verschiedene Aktivitäten, u.a. eine Turmbesteigung und eine Entdecker-Rallye durch den Kirchenraum. Mit Käsesemmeln, die die Bäckerei Wildermuth gespendet hatte, stärkten sich die Kinder, ehe sie noch einmal zum Segenskreis um den Taufstein der Martinskirche zusammenkamen.

 

Kinderbibelwoche Tag 4, Freitag, 21. April

Am vierten Tag erlebten die Kinder Martin Luther als Junker Jörg auf der Wartburg, wo er das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzte. Dann trifft ein Bote aus Wittenberg ein, der davon berichtet, wie Andreas Karlstadt, Freund und Kollege Luthers, Bilder und Kunstwerke in den Kirchen zerstören lässt. Luther eilt nach Wittenberg und versucht, mäßigend auf Karlstadt einzuwirken.

In den Kleingruppen wurde das Fest vorbereitet, das dann alle Gruppen in den Großen Saal des Gemeindehauses zusammenführte. Mütter hatten leckere Kuchen gebacken, die Tische waren schön dekoriert, so dass ein schönes Abschlussfest gefeiert werden konnte. Eine Gruppe führte eine kleine Tombola mit Preisen durch.
Bevor sich alle Kinder zum Segenskreis aufstellten, dankte Pfarrer Hauff Jugendreferentin Anja Kutter vom Evangelischen Bezirksjugendwerk, die die Gesamtleitung hatte, sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer Rose. Alle Mitarbeitenden erhielten dicken Applaus von den Kindern.

Nun folgt noch der Familiengottesdienst am Sonntag, 23. April, in der Martinskirche, in dem noch einmal die bekannten Lieder erklingen und die Szene, in der Luther vor dem Reichstag in Worms steht, dargeboten wird.

 

14.-17. April 2017 - Karfreitag und Ostern

Am Karfreitag stand in den beiden Gottesdiensten Jesu Tod auf Golgatha im Mittelpunkt. In der Martinskirche spürte Pfarrerin Rebekka Herminghaus dem Passionsbericht des Johannes nach, griff die starken Bilder des Textes auf und arbeitete die Sicht des Evangelisten Johannes heraus, der im Licht der Auferstehungserfahrung Jesus schon in Leiden und Tod als König sieht, was sich in den romanischen Christusdarstellungen niedergeschlagen hat. Vom Text schlug die Pfarrerin dann auch die Brücke bis hinein in die Leidenswege unserer Tage. Der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge und Andreas Schulz an der Orgel setzten starke musikalische Akzente und unterstrichen mit ihrer Musik die Würde und die Schwere des Karfreitags.
In der Leonhardskirche ging Pfarrerin Mechthild Martzy dem Kreuzigungsbericht in der Fassung des Evangelisten Lukas nach, mit dem Grundtenor: „Etwas Besseres als diesen Tod auf Golgatha kannst du nicht finden.“ Der Kirchenchor unter Leitung von Kirchenmusiker Conrad Schütze bereicherte mit den vorgetragenen Karfreitags-Chorälen den Gottesdienst. In beiden Kirchen fanden im Anschluss gut besuchte Abendmahlsfeiern statt.

Bis zur Verlesung des Osterevangeliums in der Osternacht schwiegen die Glocken. Am Ostersonntag um 5.30 Uhr wurde in der Martinskirche der festliche Osternachtgottesdienst gefeiert, vorbereitet vom Frauentreff und Pfarrerin Rebekka Herminghaus. Feierlich wurde die neue Osterkerze entzündet. Anschließend traf man sich zum Osterfrühstück im Gemeindehaus.

Um 6.00 Uhr wurde die Auferstehungsfeier auf dem Friedhof gehalten – bei heraufziehender Morgendämmerung und zunehmendem Vogelgezwitscher spielten die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchors die Osterchoräle und legte Pfarrer Dr. Martin Hauff in einer Kurzpredigt anhand der Schilderung der Auffindung des leeren Grabs im Johannesevangelium die Osterbotschaft aus.

Um 9.30 Uhr läuteten die Glocken zum Osterfestgottesdienst in der Leonhardskirche, in dem der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge, Andreas Schulz an der Orgel und Vikarin Hannah Häfele als Predigerin zusammenwirkten.
Um 10.00 Uhr begann der Osterfestgottesdienst in der Martinskirche. Mit sichtlicher und hörbarer Freude trugen die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors unter Leitung von Conrad Schütze die Osterchoräle vor: „Christ der Herr ist heut erstanden“; „Er ist erstanden, Halleluja“; und: „Der schöne Ostertag“. In seiner Predigt zur Begegnung der Maria Magdalena mit dem auferstandenen Jesus (Johannes 20,11-18) machte Pfarrer Dr. Martin Hauff deutlich, dass der Auferstandene Maria – und in unserer Taufe auch uns – bei unseren Namen gerufen hat und zu Verkündigern der Osterbotschaft berufen hat. Die Osterbotschaft in die Welt hinein zu tragen, heiße an Ostern 2017 auch, die bedrängten Christinnen und Christen im Nahen Osten, in Ägypten, Syrien und im Irak, nicht zu vergessen, sondern sich vernehmbar für sie einzusetzen und sie auch in unseren Gebeten nicht zu vergessen.

Ein festlicher Gottesdienst in Form der Evangelischen Messe mit Pfarrerin Mechthild Martzy am Ostermontag in der Martinskirche rundete die Festtage ab.

13. April 2017 - Gründonnerstag


Beim Familiengottesdienst in der Leonhardskirche stand das Abendmahlsbild von Christamaria Schröter (Christusbruderschaft) im Mittelpunkt.
Die Kinder betrachteten es mit Pfarrerin Martzy und durften die Namen der Gottesdienstbesuchenden symbolisch dem Abendmahlstisch hinzufügen.
Anschließend wurde das Abendmahl mit Fladenbrot und Traubensaft gefeiert.

Eine Band unter der Leitung von Johannes Weber übernahm die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

Karwoche, 10.-12. April 2017: Passionsandachten

Im Mittelpunkt der diesjährigen Passionsandachten im Chor der Martinskirche stand - passend zum Reformationsjubiläum – der Wittenberger Reformationsaltar.
Der Reformationsaltar in der Stadtkirche St. Marien in Wittenberg, gemalt in der Werkstatt Lucas Cranachs, aufgestellt ein Jahr nach Luthers Tod, 1547, stellt auf vier Bildtafeln dar, was Kirche im reformatorischen Sinne ist.
In den drei halbstündigen Passionsandachten der Karwoche betrachtete Pfarrer Martin Hauff mit den Besuchern das große Mittelbild des Reformationsaltars, auf dem der letzte gemeinsame Abend Jesu mit seinen Jüngern dargestellt ist. Fußwaschung und Abendmahl haben sich ereignet, der Verräter wird bezeichnet.
Pro Abend wurde der Fokus auf je einen der eindrücklich gemalten Jünger gerichtet: Simon Petrus, Judas und  „der Jünger, den Jesus lieb hatte“.
Auf einer Staffelei im Chorraum konnte das eindrückliche Bildwerk als Ganzes betrachtet werden.

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 5.4.2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Kirchenpfleger Conrad Schütze stellt dem KGR den derzeitigen Stand der Planungen zum Umbau des Gemeindehauses vor. Der detaillierte Bauantrag liegt dem Bauamt seit dem 17.3.2017 zur Genehmigung vor. Nach Vorliegen der Entscheidung wird die Kirchengemeinde über die einzelnen Baumaßnahmen im Rahmen des Umbaus informiert. Der KGR diskutiert einige zusätzliche Finanzierungsideen. Um den Einsatz von Rücklagen so weit wie möglich zu reduzieren, bittet die Kirchengemeinde weiterhin um Spenden für den geplanten stufenlosen Zugang ins Gemeindehaus.
  2. Der Große Seniorennachmittag der Kirchengemeinde am 8.10.2017 wird wegen des zeitgleich stattfindenden Umzuges anlässlich des Erntedankfestes der Kreislandjugend auf den 15.10.2017 verlegt. Er findet dann wegen des Umbaus des GH im katholischen Gemeindehaus statt.
  3. Der KGR hält einen Ausblick auf die Gottesdienste in der Osterzeit und auf die Konfirmationen, ebenso auf den Himmelfahrtsgottesdienst am 25.5.2017 in Hörvelsingen, an dem u. a. die Kirchen- und Posaunenchöre des Distrikts teilnehmen werden.
    Der Festausschuss wird beauftragt, die Teilnahme der Kirchengemeinde am diesjährigen Turmfest nach Art und Umfang zu organisieren.
  4. Kirchengemeinderätin Tatjana Lampe-Ganzenmüller berichtet von den Planungen, eine organisierte Nachbarschaftshilfe in unserer Stadt aufzubauen. Senioren, Kranke oder behinderte Menschen sollen ehrenamtlich durch Hilfe im Haushalt und Besuchs- und Begleitdienste unterstützt werden.

 

MÄRZ 2017

Sonntag, 26. März 2017: Ökumenischer Jugendgottesdienst

„Du bist nicht du, wenn du hungrig bist“, dieser aus einem Werbeclip bekannte Satz war das Thema des ökumenischen Jugendgottesdienstes im Chor der Martinskirche.
Jugendliche machten im Anspiel deutlich, dass es neben leiblichem Hunger auch einen Hunger gibt, den man nicht mit Essen, Fun oder Party stillen kann. Jesu Wort: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ – das weist auf Jesus Christus als den, der beides im Blick hat: den leiblichen Hunger, aber auch den geistlichen Hunger, d.h. die Sehnsucht nach Anerkennung, das Verlangen nach Stärkung für die Herausforderungen im Leben, den innigen Wunsch nach Befreiung von Belastungen und Schuld.

Zur Stillung akuten Hungergefühls bekamen alle Gottesdienstbesucher ein SNICKERS, an dem im Scheckkartenformat für den Geldbeutel oder für die Handy-Schutzhülle das Jesuswort angeheftet war: „Ich bin das Brot des Lebens, wer zu mir kommt, den wird nicht hungern…“

Danke an die Band und die Jugendlichen, die die Anspielszenen übernommen haben, danke an das Vorbereitungsteam (Christoph Dähmlow, Noah Fröhle, Matthias Grabert, Martin Hauff, Andreas Heinrich und Johannes Weber)!
Der Gottesdienst klang aus mit einem gemeinsamen Pizza-Essen und guten Gesprächen auf dem Kirchplatz.

25. März 2017: Ulmer Improvisationstheater „Showbuddies“ im Gemeindehaus

Auf dem Jugendmitarbeiter-Wochenende in Blaubeuren-Asch im Januar hatten die Mitarbeiter Wibke Richter kennengelernt, ein Mitglied der Spontantheatergruppe „Showbuddies“. Sie hat mit den Jugendmitarbeitern einen ganzen Vormittag lang sehr inspirierend und vergnüglich gearbeitet,
und so entstand der Gedanke, sie mit ihrer ganzen Theatergruppe nach Langenau einzuladen.

Johannes Weber und einige Jugendmitarbeiter hatten die Logistik des Abends übernommen und den großen Saal im Gemeindehaus einladend hergerichtet.

Am Samstag, 25. März, um 20.00 Uhr startete der Theaterabend. Wibke Juliane Richter und Paddy Elsholz improvisierten nach Vorgaben aus dem Publikum amüsante, komische und nachdenkliche Theaterszenen. Unterlegt und verstärkt wurden diese durch Improvisationen am Flügel von Hartmut Semar.
Claudia Henseler und Regina Mittnacht sorgten mit ihrem eigens kreierten „Theaterteller“ und mit Pannacotta für eine tolle Verköstigung.
Ein unvergesslicher Abend!

19. März 2017 - „Gottes Hände und unsere Hände“

... so lautete das Thema des Tauferinnerungsgottesdienstes an diesem Sonntag. Viele Familien, deren Kinder vor drei, vier oder fünf Jahren getauft wurden, waren der Einladung in die Leonhardskirche gefolgt. Der Gottesdienst wurde von Pfarrerin Mechthild Martzy zusammen mit der Musikgruppe „Querbeet“ gestaltet. Im Mittelpunkt stand die Geschichte aus dem Markus-Evangelium von der Heilung des Mannes mit einer kranken Hand am Sabbat.
Konfirmanden halfen den Kindern, ihre Taufkerzen anzuzünden.  Alle Kinder bekamen zur Erinnerung an ihre Taufe ein Wasserkreuz auf die Hand gezeichnet und ein Segenswort zugesprochen.

 

18. März 2017: Besuch der Konfirmandengruppe im Club

Alle drei Konfirmandengruppen hatten mit ihren Pfarrerinnen und ihrem Pfarrer auf die Einladung der Jugendmitarbeiter hin den Club besucht, zuletzt die Gruppe Martinskirche Süd am 18. März.
Nach einer Andacht zur Tageslosung gab es eine Rallye durchs Gemeindehaus, bei der verschiedene Nummern gefunden und Aufgaben gelöst werden mussten. Für viel Bewegung sorgte das Gruppenspiel „Zeitungsschlagen“.

Auch an den kommenden Samstagen gilt: Ab 19.00 Uhr findet der Jugendclub mit tollem Programm statt.

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 9.3.2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Kirchenpfleger Conrad Schütze stellt dem Kirchengemeinderat den Haushaltsplan für 2017 vor. Der HHPL konnte wie auch im letzten Jahr in der Plansumme der Erträge und Aufwendungen in Höhe von 814.070 € ohne Entnahme von Rücklagen ausgeglichen gestaltet werden. Für die Baumaßnahmen im Gemeindehaus wird wegen der Dauer über mehrere Haushaltsjahre und des großen Umfangs ein Baubuch geführt. Die für die Kirchensteuerzuweisung maßgebliche Gemeindegliederzahl beträgt 5.232.
    Herr Kreiß dankt Herrn Schütze im Namen des KGR für die sorgfältige und nachhaltige Erstellung des Haushaltsplanes und wertet diesen als solide Grundlage zur Erfüllung aller anstehenden Aufgaben.
  2. Der KGR legt den personellen Einsatz der Kirchengemeinderäte/innen zur Durchführung der diesjährigen Konfirmationen für die Konfirmanden-Gruppen MK-N, MK-S und Leonhardskirche fest.
  3. Pfrin. Herminghaus berichtet dem KGR, dass die Kasse des Fördervereins der Diakoniestation Langenau für das Jahr 2016 ordnungsgemäß geprüft wurde und es keine Beanstandungen gab. Insgesamt wurden die Beiträge von 10 Fördervereinen nach Ulm weitergeleitet. Die Diakoniestation Langenau erhielt somit eine Gesamtsumme von 11.830,50 €. Der KGR dankt Christiane Schulz für ihr großes Engagement bei der Kassenführung.
  4. Die Kirchengemeinde wird am Turmfest 2017 wieder mit einem Stand in der Luther-Ecke vertreten sein. Angeboten werden Turmführungen für Kinder und Nachtschwärmer, eine Kirchenführung in der MK, ein ökumenischer Kindergottesdienst im GH und ein ökumenischer Gottesdienst in der MK.
  5. Der KGR thematisiert das Thema "Achtsamer Umgang mit persönlichen Grenzen - Prävention sexualisierter Gewalt". Dies soll ein Schwerpunktthema beim KGR-Wochenende vom 19.-21.5.2017 sein. Das Ziel ist die Entwicklung eines Schutzkonzeptes für unsere Kirchengemeinde, wie es die Evangelische Kirche in Deutschland [EKD] empfiehlt. Die Sensibilisierung für mögliche Risiken soll Kinder und Jugendliche vor Übergriffen schützen.

Montag, 6. und 13. März 2017 - Baden-Württemberg liest Luther

In vielen Gemeinden landauf landab wird sie in diesem Jahr 2017 durchgeführt: die Aktion „Baden-Württemberg liest Luther“, und zwar seine Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“. In dieser Schrift lässt sich entdecken, welche Freiheit der Glaube schenkt: Luther entfaltet hier die Freiheit als innere Freiheit des Glaubens, aber auch als Freiheit zur Übernahme von Verantwortung.
Am 6. und am 13. März haben sich jeweils rund 25 Interessierte – nicht nur aus der evangelischen Kirchengemeinde – im Gemeindehaus zusammengefunden. Pfarrer Dr. Martin Hauff gab eine Einführung in die Hintergründe und den theologischen Gehalt der Schrift, ehe sich die Gruppe mit zentralen Passagen auseinandersetzte.
Der zweite Abend endete mit Luthers prägnantem Schlusswort zum ersten Hauptteil der Freiheitsschrift: Wenn die Predigt so von Jesus Christus redet, dass deutlich wird, warum er gekommen ist und was er mir gebracht und gegeben hat, dann wird das Herz der Hörenden von Grund auf fröhlich, empfängt Trost, wird gegen Christus süß und gewinnt ihn lieb.

Nun folgt noch ein letzter Abend am Montag, 20. März 2017.

Weltgebetstag 2017

Unter der Frage „Was ist denn fair?“ stand der diesjährige Weltgebetstag am 3. März, dessen Liturgie Frauen von den Philippinen gestaltet hatten.
In Langenau hatte die katholische Kirchengemeinde in die Kirche Mater Dolorosa und anschließend zum gemütlichen Beisammensein ins Gemeindehaus eingeladen.
Philippinas in farbenfrohen Gewändern gestalteten den Gottesdienst mit und hatten für das anschließende Zusammensein süße und salzige landestypische Köstlichkeiten vorbereitet.
Viele Frauen aus der katholischen, evangelischen und evangelisch-methodistischen Kirche waren der Einladung gefolgt und erlebten einen rundum gelungenen und bereichernden Weltgebetstag.