Aktuelles

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Mittwoch, 22. Februar 2017:
Losungstext:
Ich will auch fernerhin mit diesem Volke wunderbar verfahren, wunderbar und wundersam, und die Weisheit seiner Weisen wird zunichte werden.
Jesaja 29,14
Lehrtext:
Der Engel sprach von Johannes: Er wird viele der Israeliten zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren. Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem Herrn ein Volk, das wohl vorbereitet ist.
Lukas 1,16-17

 

FEBRUAR 2017

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seinen Sitzungen am 19.1.2017 und am 15.2.2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Vikarin Hannah Häfele stellt dem KGR ihren Bericht zur Sozialraum-Erkundung vor. Dieser ist Teil der derzeitigen Ausbildungsphase und soll einen Zugang zur vorgefundenen Lebenswelt in unserer Stadt aus dem von ihr gewählten soziologischen Blickwinkel möglich machen. Ausgehend von einer sehr niedrigen Arbeitslosenquote von 1,5 % analysiert Frau Häfele die Angebote für Menschen in und an der Armutsgrenze durch Diakonie, Weltladen, Tafelladen, Mehrgenerationenhaus und von Du & Ich. In all ihren Gesprächen ist deutlich geworden: Armut versteckt sich! Und Armut grenzt aus. Wie können die von Armut betroffenen Menschen am Gemeindeleben teilhaben?
  2. Pfr. Dr. Hauff informiert den KGR über die Tagung im Ferienheim des Evangelischen Jugendwerkes Esslingen in Asch mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Jugendarbeit sowie über das Konfirmandenwochenende in der Jugendherberge Würzburg, an dem 40 Konfirmanden und 12 Mitarbeiter/innen teilgenommen haben.
  3. Kirchengemeinderat Rainer Schmid stellt dem KGR die unterschiedlichen Varianten für den Einbau eines Aufzugs ins Gemeindehaus vor. Nach eingehender Diskussion beschließt der Kirchengemeinderat auf Vorschlag und Empfehlung des Bauausschusses einen stufenlosen Zugang ins Gemeindebüro zu realisieren und den Einbau eines Aufzugs in Normgröße (1,40 m x 1,10 m) im Innern des Gemeindehauses vorzunehmen. Eine Information der Kirchengemeinde über diese und andere geplante Umbau-Maßnahmen erfolgt zeitnah nach Genehmigung des Bauantrages.
  4. Kirchengemeinderätin Tatjana Lampe-Ganzenmüller unterbreitet dem KGR die bisherigen Überlegungen zur Neukonzeption der Nachbarschaftsdienste im Mehrgenerationenhaus (MGH). Die bisherige „Soziale Dienstleistungsdrehscheibe“ hat sich in dieser Form nicht bewährt, obwohl Bedarf an institutionalisierter und organisierter Nachbarschaftshilfe besteht (siehe auch Tatkraft e.V. in Bernstadt). Bezahlbare Hilfeleistungen im Bereich Haushalt, Garten, Einkaufs- oder Arztfahrten werden zunehmend nachgefragt. Der KGR beschließt, die weitere Entwicklung einer neuen Konzeption der Nachbarschaftsdienste durch das MGH in unsere Stadt zu unterstützen und zu begleiten.

10. bis 12. Februar 2017 - Konfirmanden-Wochenende in Würzburg

Unter der Leitung von Johannes Weber (Diakon), Pfarrer Martin Hauff und Pfarrerinnen Rebekka Herminghaus und Mechthild Martzy machten sich 40 Konfirmandinnen und Konfirmanden, begleitet von zwölf Jugendmitarbeitern, auf den Weg nach Würzburg. Die dortige Jugendherberge am Fuß der Marienburg, in Sichtweite zur Altstadt, mit ihren schönen Gruppenräumen bot wie in den vergangenen Jahren auch dieses Mal ein gastliches Quartier. Den eigenen (christlichen) Glauben bekennen, sich der eigenen Religion vergewissern, und zugleich andere Religionen respektvoll wahrnehmen – das war der inhaltliche rote Faden des Konfirmanden-Wochenendes. Darum ging es in den „Worten zum Abend und zum Morgen“, in den Unterrichtseinheiten, beim Besuch der Moschee in der Erthalstraße und des Jüdischen Museums samt Synagoge, aber auch beim Abendmahls-Gottesdienst in der katholischen St. Burkard-Kirche zum Höhepunkt und Abschluss der gemeinsamen Zeit.
Daneben kam das Erleben von Gemeinschaft und spannenden Aktionen nicht zu kurz: eine Nachtwanderung zur Marienburg mit Fackeln und Pizzaservice inklusive, ein Spielabend, ein bunter Quizabend, das Erstellen kreativer Werbefilme, das gemeinsame Singen und Erfahrungen mit dem Sprungtuch – all das hatten die vier Jugendmitarbeiterinnen und acht Jugendmitarbeiter vorbereitet, die für ihr großes Engagement zu Recht einen dicken Applaus bekamen, ehe diese drei wundervollen Tage mit der Rückkehr nach Langenau zu Ende gingen.

 

JANUAR 2017

Konfirmandengottesdienst in der Leonhardskirche zum Thema „Flüchtlinge bei uns“

Die Konfirmandengruppe der Leonhardskirche durfte zusammen mit Pfarrerin Martzy einen Gottesdienst selbst gestalten und entschied sich für das Thema „Flüchtlinge bei uns“.
Im Vorfeld besorgten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden Informationen im Internet, schrieben Gebete und suchten Lieder aus. Jugendmitarbeiter Joe Weber übernahm die Technik sowie die musikalische Begleitung im Gottesdienst und motivierte die Konfirmanden zu einer kleinen Band.

Pfarrerin Martzy wies in ihrer Predigt darauf hin, dass das Thema „Flüchtlinge“ sowohl im Alten wie im Neuen Testament sehr präsent ist. „Wer christliche Werte ins Feld führt, kann nur sagen: Der Fremde – gleich welcher Herkunft – ist genauso viel wert wie ich!“

Die Kirchengemeinderätin und Sozialarbeiterin Tatjana Lampe-Ganzenmüller stellte Kontakt zu einer syrischen Flüchtlingsfamilie her. Im Gottesdienst und im anschließenden Gespräch im Helferhaus berichtete Familie Ftemah von ihren Erfahrungen und gab so der anonymen Masse der Flüchtlinge ein konkretes menschliches Gesicht.

20.-22. Januar 2017 - Jugend-Mitarbeiter-Wochenende in Blaubeuren-Asch

Das Freizeitheim in Blaubeuren-Asch auf der sonnigen Hochfläche der Schwäbischen Alb bot eine ideale Unterkunft für das Jugend-Mitarbeiter-Wochenende.
Unter Leitung von Johannes Weber und Pfarrer Martin Hauff erlebten 13 Jugendmitarbeiter/innen, einige Mitglieder vom Jugendgottesdienst-Team und vom Kirchengemeinderat zwei inspirierende Tage in toller Gemeinschaft. Es wurden konkrete Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit 2017 gesammelt und überlegt, Jugendgottesdienste, Kinderbibelwoche und Rock im Garten (15.07.2017) in Grundzügen vorgeplant und Adventure-Days zu Beginn der Sommerferien vorskizziert.
Den Samstagvormittag über leitete Wibke Richter von den „Showbuddies“ zu Spontantheater-Spiel an, wodurch die Gruppe gut zusammengewachsen ist und alle für sich ganz praktische Ideen für ihre Arbeitsfelder mitnehmen konnten.
Andachten zu den Emmausjüngern, zum Richter Gideon, der mit Gottvertrauen große Herausforderungen bewältigt, und zur Jahreslosung samt Liedern ergaben einen schönen roten Faden durch die Tage.
Regina Mittnacht und Christl Neumann sorgten für hervorragende Verpflegung – vielen Dank!
Und an allen Tagen wurde viel gelacht und herrschte gute Stimmung.

Sonntag, 8. Januar 2017 - Neujahrsempfang

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Martinskirche begann der traditionelle Neujahrsempfang unserer Kirchengemeinde. Im Gottesdienst wirkte unser Pfarrtrio zusammen: Pfarrer Martin Hauff hatte den Eingangsteil übernommen, Pfarrerin Mechthild Martzy die Predigt und Pfarrerin Rebekka Herminghaus den Sendungs-Teil.
Der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge hatte neben Vor- und Zwischenspiel sowie Liedbegleitungen auch die neue Jahreslosung musiziert und gesungen: „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ (Hesekiel 36,26)
Was der Posaunenchor gesungen hatte, konnte Pfarrerin Martzy in ihrer Predigt aufgreifen – wie schon die Adressaten Hesekiels, die Judäer im babylonischen Exil, die vor den Trümmern ihrer eigenmächtigen Pläne standen, darauf angewiesen waren, dass Gott aktiv wird und ihnen den neuen Geist und das neue Herz schenkt, die mit der Wirklichkeit Gottes rechnen, so auch wir im eben begonnen Jahr 2017. (Predigt hier nachzulesen)
Kirchenmusiker Conrad Schütze ließ bei den Chorälen und beim Nachspiel die Lenter-Orgel mit ihren wunderbaren Klangmöglichkeiten erklingen.

 

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren der Einladung zum Neujahrsempfang im Großen Saal des Gemeindehauses gefolgt: Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Kommune und Kirchen, Kindertagesstätten und Schulen, Vereinen und Initiativen, diakonischen Einrichtungen, aber auch aus dem Landtag und der Landessynode.
Nach einem Musikstück des Bläserkreises des PosaunenChors Langenau unter Leitung von Hans-Jörg Häge begrüßte Kirchengemeinderatsvorsitzender Eugen Kreiß alle Anwesenden. In seiner Neujahrsrede machte Pfarrer Dr. Martin Hauff deutlich, wie viele verschiedene Akteure im zurückliegenden Jahr 2016 ihre je eigenen Beiträge in unser Gemeinwesen eingebracht haben und dabei gut und sich gegenseitig bereichernd zusammengewirkt haben. Er wünschte den Zuhörerinnen und Zuhörern für 2017 Mut, für Werte wie Freiheit, Achtsamkeit und Weltoffenheit – verankert in der Verantwortung vor Gott – beherzt einzutreten, und Hoffnung, auch unter schwierigen Umständen das Mögliche zu erreichen. (Rede hier nachzulesen)
Im Anschluss an die Rede nutzten viele die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

 

DEZEMBER 2016

Turmchoräle zum Jahreswechsel

 

In gut 50 Meter Höhe vom alten Jahr ins neue hinüberzugehen ist schon ein besonderes Erlebnis. Guter Tradition folgend trafen sich auch im zu Ende gehenden Jahr 2016 eine Bläsergruppe unter Leitung von Hans-Jörg Häge und rund 25 Besucherinnen und Besucher im Martinskirchturm im Stockwerk direkt über den Glocken. Ab 23.45 Uhr wurden bei geöffneten Turmfenstern und zunehmendem Silvesterfeuerwerk Choräle gespielt. Kurz vor Mitternacht gab Pfarrer Martin Hauff den Anwesenden erste Gedanken zur Jahreslosung des neuen Jahres 2017 weiter: „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Nach dem 12-Uhr-Schlag wurde das neue Jahr mit allen sechs Glocken eingeläutet – zugleich Gelegenheit, einander in luftiger Höhe ein gutes und gesegnetes neues Jahr 2017 zu wünschen. Mit weiteren Chorälen wie „Von guten Mächten“ und „Nun danket alle Gott“ wurde das neue Jahr musikalisch begrüßt.

Nach dem Abstieg vom Turm konnte noch die Projektion der neuen Jahreslosung an der Turmwand bestaunt werden.

 

Jahresschlussgottesdienst 2016

 

Das Jahr 2016 wurde mit einem gut besuchten ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche Mater Dolorosa beendet. Pfarrer Claus Stoll führte durch die Liturgie; Pfarrerin Mechthild Martzy predigte über Jesaja 30,15: „Nur in Umkehr und Ruhe liegt eure Rettung, nur Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft“.
Die Fürbitten übernahmen Mitglieder des Ökumene-Ausschusses aus der katholischen, der evangelischen und der evangelisch-methodistischen Gemeinde.
Musikalisch wurde der Gottesdienst durch den Posaunenchor unter der Leitung von Hans-Jörg Häge festlich gestaltet.

WEIHNACHTEN IN LANGENAU

24. Dezember 2016 - Familiengottesdienst am Heiligabend

Dass der Weihnachtsmann die Weihnachtsgeschichte gar nicht kannte, erfuhren die Kinder beim Krippenspiel in der Martinskirche. Die Kinderkirchkinder spielten deshalb mit großer Begeisterung „Weihnachten für den Weihnachtsmann“.

Pfarrerin Martzy nahm in ihrer kurzen Predigt den Gedanken aus dem Krippenspiel auf: Zu Jesus können wir ohne Geschenk, mit leeren Händen kommen. Er selbst ist Gottes größtes Geschenk für uns!

Christvesper- und Christnacht-Gottesdienst in der Martinskirche

 

Im gut besuchten Christvesper-Gottesdienst um 20.00 Uhr in der Martinskirche stand die Botschaft des Verkündigungsengels in der Weihnachtsgeschichte Lukas 2 im Mittelpunkt: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird, denn euch ist heute der Heiland geboren…“ Diese Worte kamen bei der Verlesung der Weihnachtsgeschichte durch Kirchengemeinderätin Ursula Frank-Lux und Pfarrer Martin Hauff zur Sprache, sie wurden – neben weiteren weihnachtlichen Weisen – vom Kirchenchor unter Leitung von Conrad Schütze singend vorgetragen, standen im Mittelpunkt der Predigt und wurden dann singend von der Gemeinde mit Luthers bekanntestem Weihnachtslied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ noch einmal aufgenommen. Pfarrer Hauff betonte in seiner Predigt, dass diese Engelsbotschaft gerade in diesem zu Ende gehenden Jahr 2016 uns in der Tiefe der Seele treffe, stärke und aufrichte, in all dem, was uns persönlich an Verlust und Schmerz widerfahren ist, aber auch angesichts des Terroranschlags in Berlin in den vorweihnachtlichen Tagen. „Euch – nicht allein Dir – ist heute der Heiland geboren, der, der heil macht, was zerbrochen wurde“ - diese Weihnachtsbotschaft lasse uns zusammenstehen gegen Angst und Hass, sie stärke unsere Achtsamkeit und Friedfertigkeit, ohne die das Zusammenleben in unserer Gesellschaft nicht gelingen könne.
Im Christnacht-Gottesdienst um 22.00 Uhr wurde noch einmal durch Kirchengemeinderat Eugen Kreiß und Pfarrer Hauff die Weihnachtsgeschichte zu Gehör gebracht, Conrad Schütze zeigte die ganze Bandbreite musikalischer Möglichkeiten unserer Orgel von kräftiger Weihnachtschoral-Begleitung bis hin zu meditativ-besinnlichen Instrumentalstücken, die das Wunder der Heiligen Nacht zum Klingen brachten.



          In Wettingen wurden  die Christbaumkerzen
          bereits am Abend des 4. Advent entzündet.

25. Dezember 2016 - Christfest-Gottesdienst in der Leonhardskirche

Die musikalische Gestaltung durch den Kirchenchor unter Leitung von Conrad Schütze und die Feier des Abendmahls gaben dem Christfest-Gottesdienst in der Leonhardskirche sein besonderes Profil. Im Mittelpunkt stand die Verheißung des Propheten Micha, dass aus der kleinen Stadt Bethlehem der kommen wird, der Israel und der Welt den Frieden bringe. Weder in den verfahrenen Situationen im persönlichen Leben noch in den Konflikten dieser Welt, so Pfarrer Hauff, müsse alles so bleiben, wie es ist, vielmehr dürfen wir begründet Hoffnung haben, dass der Friede, der von Jesu Krippe ausgeht, die Kraft hat, das Angesicht der Erde zu verwandeln.

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Samstag, 17. Dezember 2016 - Christbaum-Schmücken


Dieser Tage wurden die Christbäume in unsere Kirchen gebracht: Für die Leonhardskirche spendete Familie Hermann Mack, Osterhof, den Baum, für die Martinskirche Familie Christian Häge.
Wir erleben dieses Jahr zwar die längste Adventszeit, aber auch zugleich – was uns freut – eine starke Auslastung unserer Kirchen, durch Schulkonzerte, Schulgottesdienste, Kita-Weihnachtsfeiern, Krippenspielproben. So musste nach einem Zeitfenster für das Schmücken der Bäume gesucht werden. Gefunden wurde es am Nachmittag vor dem 4. Advent, so dass nun schon einige Tage vor Weihnachten der geschmückte Christbaum und die Krippe als Fingerzeig aufs große Fest bereit standen: Seht, wir gehen auf Weihnachten, auf die Christgeburt, zu.
Die bewährten Schmücke-Teams haben Krippe und Baum für die Festtage vorbereitet. Für die Spitze des Baums in der Martinskirche hat Anita Häusler einen schönen, neuen Stern geschaffen. Wir danken allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die unsere Kirchen nun festlich geschmückt haben.

 

3. Advent, 11. Dezember 2016 - Jugendgottesdienst

ADVENTure into the Paradise – frei übersetzt: adventliches Abenteuer hinein ins Paradies, so lautete das Motto des ökumenischen Jugendgottesdienstes, den das Jugo-Team (Andreas Heinrich, Johannes Weber, Matthias Grabert, Christoph Dähmlow, Martin Hauff, Noah Fröhle) bereits zum dritten Mal vorbereitet hatte. Rund 60 meist jugendliche Besucher waren der Einladung gefolgt und wurden von der Jugend-Band aufs Thema eingestimmt: „Ich will nicht ins Paradies, wenn der Weg dorthin so schwierig ist.“ Das von Jugendlichen gestaltete Anspiel machte deutlich, wie sehr wir auf der Suche nach dem Paradies, nach Erfüllung sind. Spaß und Ablenkung alleine aber werden allzu schnell zu hohlen Selbstläufern. Wo aber finden wir den Schlüssel zum Sinn unseres Lebens?
An dieser Stelle schwebten von der Empore eine Vielzahl von Schlüsseln herunter. Auf der Suche nach dem passenden Schloss in der Kirche wurden die Jugendlichen bei einer alten Truhe fündig. In deren Schloss passte der Schlüssel, und sie barg eine geöffnete Bibel sowie das evangelische und katholische Gesangbuch. Die Bibel war an der Stelle geöffnet, an der Jesus Christus spricht: „Ich habe vor dir eine Tür geöffnet, die niemand wieder zuschließen kann. (Offenbarung 3,7-8).
Jesus Christus, so wurde in der Ansprache deutlich, ist der Schlüssel zum Paradies, zum Wirkungs- und Machtbereich Gottes, in dem wir uns in allem Auf und Ab des Lebens geborgen und getragen fühlen. Wir können also nicht den Himmel stürmen. Gott selber öffnet die Tür, kommt uns entgegen, in seinem Sohn Jesus Christus, der Gottes Liebe verkörpert und verbürgt. Das ist wunderbar zusammengefasst in dem alten Weihnachtslied, das mit der Band zusammen gesungen wurde: Lobt Gott, ihr Christen, alle gleich in seinem höchsten Thron, der heut schließt auf sein Himmelreich und schenkt uns seinen Sohn.

10. Dezember 2016 - Gospelchor-Konzert



Unter dem Motto „Blessed Quietness“, gesegnete Stille, hat der Gospelchor unter Leitung von Stefan Hund am Vorabend des dritten Advents ein festliches Konzert aufgeführt.

In der ansprechend illuminierten Martinskirche trugen die rund 25 Sängerinnen und Sänger, deutsche, englische und auch einige norwegische Stücke ausdrucksstark vor und versetzten die Besucher in adventlich-vorweihnachtliche Stimmung.

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner letzten Sitzung am 7. Dezember 2016 folgendes beraten und beschlossen:

  1. Der KGR blickt zurück auf das Novemberfest. Der Festausschuss wird Positives und Verbesserungswürdiges aufnehmen, auswerten und in die Planungen des nächsten Festes einfließen lassen. Hervorgehoben werden die Tombola als wichtiger Programmteil sowie die gut genutzte Möglichkeit für Pfarrer und Pfarrerinnen, niederschwellig mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.
  2. Pfr. Dr. Hauff berichtet über die am 29.11.2016 durchgeführte unvermutete Kassen-Prüfung in der Kirchenpflege. Dabei sind die Belege und Unterlagen des lfd. Rechnungsjahres stichprobenartig geprüft und der Kassenbestand nachgezählt worden. Es haben sich keine Beanstandungen ergeben. Der KGR dankt Herrn Schütze für seine sorgfältige kirchenpflegerische Tätigkeit.
  3. An Hand einer Tischvorlage teilt sich der KGR für alle Dienste und Veranstaltungen in den Kirchen für den Zeitraum vom 21.12.2016 bis zum 8.1.2017 ein. Die Organisation des Neujahrsempfanges am 8.1.2017 übernimmt der Festausschuss.
  4. Kirchengemeinderätin Lampe-Ganzenmüller berichtet dem KGR von einer Besprechung mit dem Verantwortlichen und Mitarbeitern des Mehrgenerationen-Hauses. Besprechungspunkte waren u. a.: Zukunft und Sinn der sozialen Dienstleistungs-Drehscheibe, Ausbau der Nachbarschaftshilfe, Vergütung der Ehrenamtlichen, Armut in Langenau.