Aktuelles

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Donnerstag, 17. August 2017:
Losungstext:
Der Gerechte muss viel leiden, aber aus alledem hilft ihm der HERR.
Psalm 34,20
Lehrtext:
Paulus schreibt: Als wir zuvor gelitten hatten und misshandelt worden waren in Philippi, wie ihr wisst, fanden wir dennoch in unserm Gott den Mut, bei euch das Evangelium Gottes zu sagen in hartem Kampf.
1.Thessalonicher 2,2

 

JULI 2017

30. Juli 2017 - Abschied und Neubeginn

Wechsel im Mesner- und Hausmeisteramt: Verabschiedung von Juliana Schäffer, Einsetzung von Christoph Dähmlow
Zum 31. August endet die aktive Dienstzeit unserer langjährigen Mesnerin und Hausmeisterin Juliana Schäffer. Durch aufgesparte Urlaubstage war der 30. Juli der letzte Arbeitstag von Frau Schäffer – Anlass für die Kirchengemeinde, ihr von Herzen zu danken und sie offiziell in den Ruhestand zu verabschieden.
Damit unsere Kirche ein Ort ist, an dem Gemeinschaft der Glaubenden berührend erlebt wird, brauche es Menschen, die dieses Haus hüten und pflegen, so Pfarrer Martin Hauff in seiner Predigt zum Wochenspruch. Diese Aufgabe obliege seit alters dem „custos“, dem Kirchenwächter oder Küster, für den sich in Württemberg und Bayern die schöne Bezeichnung „Mesner“ eingebürgert habe, abgeleitet aus dem lateinischen Wort „mansionarius“, d.h. der die Wohnung Gottes Betreuende.
In diesen Dienst sei Frau Schäffer, so im anschließenden Abschiedswort, bald nach ihrer Ankunft in Langenau im Dezember 1994 Stück um Stück hineingewachsen. Nach Vertretungsdiensten im Gemeindehaus und auf dem Friedhof übernahm sie den Mesnerdienst in der Leonhardskirche. Dann kamen die Hausmeistertätigkeit im neu umgebauten Helferhaus und der regelmäßige Friedhofsdienst dazu. Am 13. Januar 2008 übernahm Juliana Schäffer als Nachfolgerin von Ehepaar Haupt das Mesneramt an der Martinskirche.
Die Kirche in Langenau sei ihr zur neuen Heimat geworden, und die Arbeit für die Kirche habe ihr die Kraft gegeben, das neue Leben aufzubauen. Die Gottesdienste und Feste im Kirchenjahr hätten ihrer Seele Kraft gegeben, betonte die scheidende Mesnerin. Kirchengemeinderätin Tatjana Lampe-Ganzenmüller überreichte als Zeichen des Dankes der Kirchengemeinde einen bunten Sommerstrauß, Kirchengemeinderätin Kirsten von Thun ein Kirchenmodell der Martinskirche und Gutscheine für erholsame Stunden.
Daran anschließend wurde Christoph Dähmlow von Pfarrer Hauff offiziell in sein neues Amt als Mesner der Martinskirche und der Peterskirche und als Hausmeister in unserer Kirchengemeinde Langenau eingesetzt. Der zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Eugen Kreiß, überreichte ihm dazu einen großen Schlüssel aus Hefeteig, der die neue Verantwortung symbolisiere, die er aber mit Gottes Kraft und Segen übernehmen dürfe.
Der Festausschuss hatte unter dem Chorbogen einen kleinen Umtrunk vorbereitet. Nach dem Gottesdienst gaben zahlreiche Kirchenbesucher und Gäste von auswärts Juliana Schäffer gute Worte mit auf ihren weiteren Weg. Auch Christoph Dähmlow wurde mit zahlreichen guten Wünschen in sein neues Amt begleitet.

 

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 5.7.2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Der KGR hält Rückschau und dankt dem Festausschuss für die sorgfältige Planung, Vorbereitung und Durchführung der Teilnahme unserer Kirchengemeinde am diesjährigen Turmfest, insbesondere der umsichtigen Tagesleitung und den vielen engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Luther-Ecke, Turmführungen und die Kirchenführung sind außerordentlich gut besucht worden. Ein Dank auch an die vielen Gäste.
  2. Die Verabschiedung der langjährigen Mesnerin der Martinskirche, Frau Juliana Schäffer, findet am 30.7.2017 ab 10.00 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes in der Martinskirche statt. In diesem Gottesdienst wird Herr Christoph Dähmlow als ihr Nachfolger durch die Kirchengemeinde begrüßt werden. Daran schließt sich ein kleiner Empfang vor dem Chorraum in der Martinskirche an.
  3. Pfr. Dr. Hauff stellt dem KGR die ersten Überlegungen des Kirchenbezirksausschusses sowie des PfarrPlan-Ausschusses zur Umsetzung des PfarrPlans 2024 vor. Der Kirchenbezirk Ulm muss bis 2024 3,5 Pfarrstellen abbauen.
  4. Kirchengemeinderätin Lampe-Ganzenmüller informiert den KGR über den derzeitigen Stand der angedachten Nachbarschaftshilfe in unserer Stadt. Als nächstem Schritt wird dem Gemeinderat das Gaienhofener Modell (Bodenseekreis) zur Organisation der Nachbarschaftshilfe vorgestellt werden. Stadt und Diakoniestation haben signalisiert, die Einrichtung einer institutionalisierten Nachbarschaftshilfe zu unterstützen.

9. Juli 2017 - Bibel als Geschenk an die Konfirmanden

Gut 50 Konfirmandinnen und Konfirmanden (der gesamte Jahrgang umfasst 62 Jugendliche), die im April 2018 in der Martins- und in der Leonhardskirche konfirmiert werden, wurde am 9. Juli 2017 in einem feierlichen Gottesdienst in der Martinskirche von Pfarrer Dr. Hauff, Pfarrerin Herminghaus und Pfarrerin Martzy als Geschenk der Kirchengemeinde ihre Bibel überreicht.
Die festlich-schmissige musikalische Gestaltung übernahmen die „Schwäble“ unter der Leitung von Achim Götz. Pfarrerin Martzy betonte in ihrer Predigt über das Ende der Josefs-Geschichte aus dem Alten Testament, dass die Erkenntnis Josefs „Gott gedachte es gut zu machen“ auch für unser Leben gilt, auch wenn wir einmal versagen oder schuldig werden.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es dank des Festausschusses die Möglichkeit, bei Kaffee, Sprudel und Hefezopf auf dem Kirchhof miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

6. Juli 2017 - Die Verborgenen Kammern des Ulmer Münsters

 

In die „Verborgenen Kammern des Ulmer Münsters“ führte uns der Ausflug mit den Ehrenamtlichen im Besuchsdienst der Martins- und der Leonhardskirche am 6. Juli 2017.
Treppauf, treppab wurden wir durch das Ulmer Münster geführt,
bewunderten Dachreiter, filigrane Rosetten
und Kammern mit Gipsabgüssen der Statuen des Ulmer Münsters.
Viele interessante technische, geschichtliche und kunstgeschichtliche Details erzählte der ehrenamtliche Führer, Heinz Straub.

Bei Kaffee, Eis und Kuchen in einem nahegelegenen Café erholten wir uns anschließend von den Mühen des Auf- und Abstiegs. Alle waren sich einig: Die Führung hat sich gelohnt!

2. Juli 2017 - „Schneller … höher … weiter …“ Jugendgottesdienst im Gemeindegarten

Trotz dunkler Wolken am Himmel wurde über die Homepage verbreitet: Der Jugendgottesdienst findet im Gemeindegarten statt. Und der Mut wurde belohnt: Es blieb die ganze Zeit über trocken. Unter einer blauen Zeltplane sammelten sich die rund 55 jugendlichen Gottesdienstbesucher und die Mitwirkenden auf der Terrasse vor dem Gartenhaus. Unter dem Motto „Schneller… höher … weiter“ gab es ein unterhaltsames Quiz im Stil des Großen Preises, bei dem neben Wissen auch unterhaltsame Aktivitäten gefragt waren. Deutlich wurde: Wir Menschen jagen weit gesteckten Zielen nach. Ist ein Ziel erreicht, wird das nächste Ziel dahinter anvisiert. Gibt es aber so etwas wie ein letztes Ziel? Ja, sagt die Bibel, sagt insbesondere Paulus. Das letzte Ziel, das Sein in der Nähe bei Gott, ist aber nicht nur Zukunftsmusik. Es leuchtet schon auf, wo wir uns auf den Weg zu Gott machen, wo wir Kraft, Zeit, Energie nicht nur für selbst gesteckte Ziele aufwenden, sondern auch für Gott und unsere Nächsten. Die Musiker und Sängerinnen der Band begleiteten diesmal nicht nur die Lieder, sondern trugen auch ihr selbst komponiertes Lied für den SongContest „Dein Song für eine Welt!“ vor. Unter www.eineweltsong/songs ist der Beitrag unserer Band unter „2017-198“ veröffentlicht und kann positiv bewertet werden – jeder Klick erhöht die Gewinn-Chancen unserer Band.
Anschließend gab es gegrillte Würste und Gemüsespieße am Lagerfeuer und viele anregende Gespräche.

2. Juli 2017 - Erntebitt-Gottesdienst

Unser Erntebittgottesdienst musste wegen des Wetters leider in der Martinskirche statt im Gemeindegarten stattfinden.
„Ich will euch geben, was recht ist“, lautete das vom Bauernwerk herausgegebene Thema.
Es bezieht sich auf das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, Matthäus 20,1-16. Die Landfrauen, die schon den Altar festlich geschmückt hatten, zeigten dazu ein Anspiel.  
Gott gibt uns allen in seiner Güte mehr, als recht ist – und die gerechte Entlohnung unserer Landwirte und eine gerechte Verteilung von Gütern ist unsere menschliche Aufgabe, betonte Pfarreirn Martzy in ihrer Predigt.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor und dem Posaunenchor gestaltet.

 

JUNI 2017

25. Juni - „Lebendiges Wasser“


... lautete das Thema beim ökumenischen Kindergottesdienst zum Turmfest 2017.
Im Mittelpunkt stand die biblische Geschichte von der Begegnung Jesu mit der samaritanischen Frau am Brunnen in Sychar.
Anhand von Fotos aus Langenau durften die Kinder dann überlegen: Brunnen und Quellen in Langenau – kennen wir sie? Verschiedene Experimente zum Thema „Wasser trägt – unser Glaube auch!“ schlossen sich an, und am Schluss bekam jedes Kind „Langenauer Wasser“ in einem Glas der Landeswasserversorgung.
Erfreut stellten wir wieder einmal fest: Ökumene ist in Langenau eine Selbstverständlichkeit – für die „Großen“ ebenso wie für die „Kleinen“!

Freitag, 2. Juni 2017 - Prof. Dr. René Krüger im Helferhaus

Zum Kirchentag und zu Begegnungen in Süddeutschland war er auf dem längsten Interkontinentalflug der Welt angereist: von Buenos Aires nach Frankfurt.
Am Freitag, 2. Juni, machte er einen Abstecher nach Langenau und sprach am Vormittag vor Schülerinnen und Schülern der Oberstufe des Robert-Bosch-Gymnasiums.
Am Abend referierte René Krüger im Helferhaus zum Thema: „Die Bibel kommt nach Lateinamerika“. Zwar wurde Lateinamerika, und darunter auch Argentinien, noch zu Lebzeiten Martin Luthers von katholischen Missionaren mit dem Christentum vertraut gemacht. Aber die Menschen bekamen keine Bibel in die Hand. Erst als im 19. Jahrhundert sich das Land auch für Menschen protestantischen Glaubens öffnete, weil man an guten Fachkräften für den Aufbau des Landes interessiert war, kam die Bibel in die Hand der Menschen, auf Spanisch, oder in einer der Einwanderer-Sprachen. Die indigene Urbevölkerung konnte lange Jahre die Bibel nur auf Spanisch lesen. Erst im 20. Jahrhundert machten sich Christenmenschen daran, die Bibel in die indigenen Ursprachen wie z.B. Guarany zu übersetzen.
René Krüger erzählte, mit welcher Freude die Menschen den Lastwagen umringten und dankbar die Bibel in die Hand nahmen, die ihnen nun das Evangelium in ihrer Muttersprache vermittelte. Da sei ihm noch einmal ganz neu bewusst geworden, wie dankbar wir sein können, dass wir das Evangelium in unserer Sprache lesen und hören können, wie wichtig Luthers jahrelange Arbeit der Übersetzung des Alten und Neuen Testaments war.

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 1. Juni 2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Pfr. Dr. Hauff informiert den KGR über die Grundlagen des kommenden „Pfarrplans 2024“, dessen neue Struktur bis Ende 2024 umgesetzt werden muss.
    Nach derzeitigem Stand wird der Kirchenbezirk ULM ab 2024 mit 3,5 Pfarrstellen weniger auskommen müssen. Welche Distrikte und damit welche Kirchengemeinden von der Streichung einer Pfarrstelle betroffen sein werden, wird im Kirchenbezirksausschuss und in enger Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden beraten. Der Pfarrplan 2024 ist kein Sparmodell, sondern ein Instrument der verlässlichen Personalplanung, auch unter Berücksichtigung des demographischen Wandels. Die Umsetzung des Pfarrplans kann nur gemeinsam und in einem guten Miteinander bewältigt werden. Nur wenn die Dinge strukturell zusammengedacht und zusammengelegt werden, können die Gemeinden gestärkt aus dem Prozess hervorgehen.
  2. Der KGR diskutiert die Übergabe der Mesner-Tätigkeit für die Martinskirche zum 1.9.2017 und der damit verbundenen organisatorischen Maßnahmen. Die Verabschiedung unserer langjährigen Mesnerin, Frau Schäffer, in den Ruhestand erfolgt demnach am 30.7.2017 in der Martinskirche.
  3. Die Arbeitsgruppe „Achtsame Kirche“ hat sich zur ersten Sitzung zusammengefunden und diskutiert auf Grundlage der Arbeitsergebnisse der Kirchengemeinderats-Klausur erste Schritte zur Erarbeitung eines Schutzkonzeptes in der kirchlichen Jugendarbeit. Die AG wird durch je einen Vertreter des PosChors und der Jugendmitarbeiter ergänzt.

 

MAI 2017

30. Mai 2017 - Seniorenausflug nach Esslingen

Der diesjährige Seniorenausflug führte 38 Seniorinnen und Senioren und vier Begleitpersonen in die Freie Reichsstadt Esslingen.  Im Anschluss an eine Stadtführung in zwei Gruppen und ein gutes Mittagessen in einem alteingesessenen Esslinger Lokal besichtigten wir das Schreibermuseum im Salemer Pfleghof. Der Schreiberverlag, gegründet 1877, wurde durch das Bilderbuch „Etwas von den Wurzelkindern“ und unzählige Lithografien, Schul-Karten und Modellbau-Bögen berühmt.
Beim Kaffeetrinken im „Jägerhaus“ auf der Esslinger Höhe konnten wir uns von den – vor allem durch die Hitze bedingten - Anstrengungen in der Esslinger Altstadt wieder erholen und genossen den Blick auf die Alb und ein kühles Lüftchen.

25. Mai 2017 - Gottesdienst auf dem Hörvelsinger „Ofenloch“ an Christi Himmelfahrt

Etliche Besucherinnen und Besucher von Öllingen-Asselfingen bis Weidenstetten und Elchingen machten sich an Christi Himmelfahrt bei schönem Wetter zum „Gottesdienst im Grünen“ auf dem Hörvelsinger Sportplatz auf.
In seiner Predigt ging Pfarrer Dietrich Oehring der Frage nach: Wo wohnt Gott? Auf Bergen fühlen sich viele Menschen ihm besonders nahe. Der Jerusalemer Tempel ist so etwas wie Gottes „Briefkasten“ – doch begegnen können wir ihm letztlich überall!
Die musikalische Gestaltung übernahmen die Posaunenchöre unter der Leitung von Hanspeter Buck und die Kirchenchöre unter der Leitung von Conrad Schütze; das begleitende Kinderprogramm lag in den Händen von Pfarrer Christoph Hillebrand. Viele helfende Hände sorgten dafür, dass es ein rundherum schöner Gottesdienst wurde!

 

19.-21. Mai 2017: Klausurtagung des Kirchengemeinderats in Stift Urach

Zur diesjährigen Klausurtagung fuhr der Kirchengemeinderat ins Einkehrhaus Stift Urach ins Ermstal. Die Tagzeitengebete in der Stiftskapelle am Morgen, am Mittag und am Abend gaben der Tagung einen guten geistlichen Rahmen. Die Leiterin von Stift Urach, Kirchenrätin Bärbel Hartmann, brachte dem Kirchengemeinderat im Rahmen einer Hausführung die bewegte Geschichte des Hauses nahe: Es diente als Wohnort der Brüder vom gemeinsamen Leben, als Druckerei für slowenische und kroatische Bibeln und Katechismen in der Reformationszeit, als Sitz der Uracher Leinwandhandelskompanie, als königlicher Pferdestall, als evangelisch-theologisches Seminar und seit 1980 bis heute als Einkehrhaus der Landeskirche. Kirchenrätin Hartmann umriss das Profil des Hauses mit den Stichworten „Einkehren – Tagen – Erholen – Feiern“.

In einer ersten Arbeitseinheit beschäftigte sich der Kirchengemeinderat mit konkreten Aktionen zur Finanzierung des Gemeindehaus-Umbaus. Das Hauptthema am Samstag nahm die Themenstellung unserer Landeskirche auf: „Auf dem Weg zu einer achtsamen Kirche. Prävention sexueller Grenzverletzungen“. Hier begleitete Diakonin Miriam Günderoth von der Landesstelle für Chancengleichheit von Frauen und Männern der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in kreativer und konstruktiver Weise die Kirchengemeinderätinnen und -räte.
Eine unterhaltsame Schlossführung mit Schlossdirektorin Johanna Kugele machte bewusst, welch bedeutende Rolle Urach in der württembergischen Geschichte spielte. Pfarrer Hauff, der elf Jahre in Bad Urach gewirkt hatte, zeigte bei einem geführten Stadtspaziergang markante Punkte der historischen Altstadt: Marktplatz mit Marktbrunnen von Peter von Koblenz, Karl-Hartenstein-Haus, Haus am Gorisbrunnen, Erinnerungsstelen für Martha Munz-Magenwirth und Herzog Christoph. Ebenso erläuterte er Konzeption und wichtige Ausstattungsstücke der Stiftskirche St. Amandus. Kantor Armin Schidel ließ exklusiv für den Kirchengemeinderat die Weigle-Orgel von 1901 und ihre jüngere Schwester, die Mühleisen-Orgel von 2001, erklingen.
Am Sonntag stand der Besuch des Gottesdienstes in der Amanduskirche im Zentrum, dem sich ein intensives Gottesdienst-Nachgespräch anschloss, bei dem Wahrnehmungen des erlebten Gottesdienstes ausgetauscht wurden und weiterführende Fragestellungen für unsere Langenauer Gemeinde diskutiert wurden.

13./14. Mai 2017 - Konfirmationen in Martinskirche und Leonhardskirche

Den Auftakt zur Konfirmation in der Leonhardskirche bildete der Vorabendgottesdienst am Samstag, in dem die Konfirmanden gemeinsam die Kernstücke des christlichen Glaubens, den sogenannten „Katechismus“, vortrugen.  Eine Konfirmandin wurde getauft, und alle miteinander feierten das Abendmahl mit Fladenbrot, Traubensaft und Wein. Die Band unter der Leitung von Joe Weber sorgte für musikalische Begleitung und eine gute Stimmung.
Am Sonntag wurden 10 Jugendliche von Pfarrerin Mechthild Martzy in der geschmückten Leonhardskirche eingesegnet. Der Gottesdienst wurde musikalisch festlich gestaltet durch KMD Friedrich Fröschle an der Orgel und dem Posaunenchor Langenau unter der Leitung von Hans-Jörg Häge.
In ihrer Predigt entfaltete Frau Martzy das Wort des Apostels Paulus:  Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin (1.Korinther 13, 12). Nur Gott sieht uns so, wie wir wirklich sind. Doch er sieht uns mit liebendem Blick, trotz aller Fehler, Ängste und Schuld. Ein Blick in den Spiegel (ein Spiegel war auch im Altarraum aufgestellt) erinnert uns daran, wer wir wirklich sind: Gottes geliebte Tochter, Gottes geliebter Sohn – eine Zusage, die uns lebenslang keiner nehmen kann!
Kirchengemeinderätin Tatjana Lampe-Ganzenmüller bat die Jugendlichen, sich mit Engagement in unser Gemeindeleben einzubringen und gab ihnen gute Wünsche Johann Wolfgang von Goethes mit auf ihren Lebensweg.
Eine Mutter aus dem Kreis der Konfirmandeneltern hatte dafür gesorgt, dass am Schluss des Gottesdienstes zur Feier des Muttertages alle Konfirmandinnen und Konfirmanden eine wunderschöne langstielige weiße Rose überreichen durften.

Die 21 Konfirmanden der Gruppe Martinskirche Süd feierten am Samstag ihren Abendmahlsgottesdienst und erlebten schon etwas vom Vorglanz des Festes.
Am Sonntag zog die Gruppe zu den feierlichen Klängen von Orgel (Kirchenmusiker Conrad Schütze) und Trompete (Rainer Hauf, Dillingen) ein, auch der Gospelchor unter Leitung von Stefan Hund wirkte mit und verlieh dem Gottesdienst musikalischen Glanz.
Die Konfirmanden trugen Stücke aus dem Katechismus und Texte, die sie selbst während des Konfirmandenjahres verfasst hatten, vor.
In seiner Predigt hob Pfarrer Dr. Martin Hauff darauf ab, dass dieser Jahrgang ein ganz besonderer sei, werde er doch im Jahr des Reformationsjubiläums konfirmiert, also im Jahr des 500. Geburtstags der evangelischen Kirche. Entsprechend stand auch das wohl bedeutendste Kunstwerk der entstehenden evangelischen Kirche im Mittelpunkt der Predigt: Der Wittenberger Reformationsaltar mit dem Bibelwort, das über ihm angebracht ist: „Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“
Nach der Verpflichtungsfrage wurden die Konfirmanden in neun Gruppen feierlich vor dem Hochaltar eingesegnet und erhielten ihre Denksprüche. Kirchengemeinderätin Christiane Schulz sprach das Grußwort für den Kirchengemeinderat und betonte, in der Kirchengemeinde mitzumachen bereite Freude. Sie lud dazu ein, die Verbindung zur Kirche und zum Glauben aufrecht zu erhalten.
Zum festlichen Orgelnachspiel zog die Gruppe aus – hinein in einen festlichen Sonntag.

7. Mai 2017 - Konfirmation in der Martinskirche

Acht Mädchen und acht Jungen der Gruppe Martinskirche Nord wurden von Pfarrerin Herminghaus konfirmiert.

Bereits am Samstagabend waren die Jugendlichen mit ihren Familien in die Martinskirche gekommen, um sich von den Jugendlichen an die Bedeutung der beiden Sakramente „Taufe“ und „Abendmahl“ erinnern zu lassen und das Hl. Abendmahl gemeinsam zu feiern. Kantor Conrad Schütze an der Orgel sorgte für die musikalische Gestaltung dieses ruhigen Auftakts zur Konfirmation.


Unter festlichen Bläserklängen (Leitung: Hans-Jörg Häge) zogen am Sonntagmorgen die sechzehn Konfirmanden zum Festgottesdienst in die Martinskirche ein. Im Gottesdienst trugen sie weitere Katechismusstücke vor und entfalteten die Bedeutung von „Glaubensbekenntnis“ und „Zehn Geboten“. In ihrer Predigt zu Joh 14 lud Pfarrerin Herminghaus die Jugendlichen ein, im Glauben und in der Kirche immer wieder Orientierung und Stärkung für ihre Lebensreise zu suchen.
Die Urkunden zur Einsegnung überreichten die Kirchengemeinderätinnen Frauke Krug und Christiane Schulz. Die Grüße des Kirchengemeinderats überbrachte Ulla Frank- Lux. Sie ermunterte die Neukonfirmierten, sich bei einer der vielen Aktivitäten unserer Kirchengemeinde einzubringen. Anschließend sprachen Eltern, Geschwister und Angehörige sehr persönliche Fürbitten. Mit einem schwungvollen Orgelnachspiel (Conrad Schütze) endete der festliche Gottesdienst.

 
 

 

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 4. Mai 2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Pfrin. Martzy erläutert dem Kirchengemeinderat die rechtlichen Aspekte des Patenamtes und stellt die wesentlichen Rahmenbedingungen für die Übernahme eines Patenamtes heraus: In der Regel werden zwei Paten bestimmt, dabei muss einer der Paten evangelischer Christ sein. Wer aus der Evangelischen Kirche ausgetreten ist, kann nicht Taufpate werden. Die Konfirmation verleiht die Berechtigung zur Übernahme einer Patenschaft. Alle Paten sind in das Taufverzeichnis einzutragen. Paten können auch „nachbestellt“ werden, dies insbesondere, wenn bisherige Paten von ihrem Amt zurücktreten.
  2. Pfr. Dr. Hauff stellt das Programm für die Klausur-Tagung des Kirchengemeinderats vor. Im Mittelpunkt steht das Thema „Prävention sexueller Grenzverletzungen“.
  3. Der KGR nimmt die Berichte aus der Sitzung des Ökumene-Ausschusses, aus der Jugendarbeit und aus dem Festausschuss zur Kenntnis. Kinderbibelwoche, Turmfest, ökumenisches Gartenfest und die ökumenische KGR-Sitzung sind u. a. die besprochenen und diskutierten Themen gewesen.