Aktuelles

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Dienstag, 19. September 2017:
Losungstext:
Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen und ihm einträchtig dienen.
Zefanja 3,9
Lehrtext:
Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.
Philipper 2,11

 

SEPTEMBER 2017

9. September 2017 – Von Bach bis zum Modern Jazz

Am Samstag, 9. September, fand am Vormittag die letzte Orgelmusik zur Marktzeit statt.

Christina Dürr, Kantorin und Organistin aus Isny, spielte an der neuen Lenter-Orgel barocke Orgelmusik von Buxtehude und Bach.

Zu den zehn Marktmusiken wurden sechs Gastorganisten eingeladen. Einhelliges Lob erteilten diese der neuen Lenter-Orgel. Sie hatten große Freude an den vielen Klangfarben dieses Instruments.
Übrigens konnte dieses Jahr eine steigende Zahl von Besuchern festgestellt werden. Die Konzertreihe wird im Sommer nächsten Jahres, beginnend am 7. Juli 2018, fortgesetzt.

Am Samstagabend dann ganz andere Klänge. Im Rahmen der Langenauer Kulturnacht waren Jasper van’t Hof und Tony Lakatos im Konzert „Orgel trifft Saxophon“ zu hören. Der bekannte Jazz-Pianist und Organist Jasper van’t Hof zeigte an der neuen Lenter-Orgel viel Spielfreude und entlockte dem Instrument ganz neue, jazzgerechte Klangfarben. Als Vertreter des Modern Jazz brillierte er mit rasanten Läufen, ostinaten Rhythmen und dissonanten Jazz-Akkorden als Solist und im Dialog mit Tony Lakatos am Saxophon. Die Zuhörer hatten Gelegenheit, das Konzert am Monitor im Mittelschiff mitzuverfolgen.

 

AUGUST 2017

27. August 2017 - Ökumenisches Gartenfest

Wer gedacht hat, das ökumenische Gartenfest würde dieses Jahr ausfallen, weil mittags noch ein heftiger Regen mit Gewitter über Langenau kam, der hat sich geirrt.
Es gab ein mutiges Team, dass entschieden hat, dass Tische und Bänke aufgestellt werden und dass alles, was so liebevoll vorbereitet war, auch angeboten wird.
Und es gab auch eine ganze Reihe Leute, die sich auf den Weg machten zum Gemeindegarten. Bei herrlichstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnte man den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, später auch mit Grillwürsten in geselliger Runde genießen.
Der Nachmittag endete mit einer Andacht (Pfarrerin Martzy) und dem gemeinsamen Llied "Geh aus mein Herz und suche Freud ..."

 

JULI 2017

30. Juli 2017 - Abschied und Neubeginn

Wechsel im Mesner- und Hausmeisteramt: Verabschiedung von Juliana Schäffer, Einsetzung von Christoph Dähmlow
Zum 31. August endet die aktive Dienstzeit unserer langjährigen Mesnerin und Hausmeisterin Juliana Schäffer. Durch aufgesparte Urlaubstage war der 30. Juli der letzte Arbeitstag von Frau Schäffer – Anlass für die Kirchengemeinde, ihr von Herzen zu danken und sie offiziell in den Ruhestand zu verabschieden.
Damit unsere Kirche ein Ort ist, an dem Gemeinschaft der Glaubenden berührend erlebt wird, brauche es Menschen, die dieses Haus hüten und pflegen, so Pfarrer Martin Hauff in seiner Predigt zum Wochenspruch. Diese Aufgabe obliege seit alters dem „custos“, dem Kirchenwächter oder Küster, für den sich in Württemberg und Bayern die schöne Bezeichnung „Mesner“ eingebürgert habe, abgeleitet aus dem lateinischen Wort „mansionarius“, d.h. der die Wohnung Gottes Betreuende.
In diesen Dienst sei Frau Schäffer, so im anschließenden Abschiedswort, bald nach ihrer Ankunft in Langenau im Dezember 1994 Stück um Stück hineingewachsen. Nach Vertretungsdiensten im Gemeindehaus und auf dem Friedhof übernahm sie den Mesnerdienst in der Leonhardskirche. Dann kamen die Hausmeistertätigkeit im neu umgebauten Helferhaus und der regelmäßige Friedhofsdienst dazu. Am 13. Januar 2008 übernahm Juliana Schäffer als Nachfolgerin von Ehepaar Haupt das Mesneramt an der Martinskirche.
Die Kirche in Langenau sei ihr zur neuen Heimat geworden, und die Arbeit für die Kirche habe ihr die Kraft gegeben, das neue Leben aufzubauen. Die Gottesdienste und Feste im Kirchenjahr hätten ihrer Seele Kraft gegeben, betonte die scheidende Mesnerin. Kirchengemeinderätin Tatjana Lampe-Ganzenmüller überreichte als Zeichen des Dankes der Kirchengemeinde einen bunten Sommerstrauß, Kirchengemeinderätin Kirsten von Thun ein Kirchenmodell der Martinskirche und Gutscheine für erholsame Stunden.
Daran anschließend wurde Christoph Dähmlow von Pfarrer Hauff offiziell in sein neues Amt als Mesner der Martinskirche und der Peterskirche und als Hausmeister in unserer Kirchengemeinde Langenau eingesetzt. Der zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Eugen Kreiß, überreichte ihm dazu einen großen Schlüssel aus Hefeteig, der die neue Verantwortung symbolisiere, die er aber mit Gottes Kraft und Segen übernehmen dürfe.
Der Festausschuss hatte unter dem Chorbogen einen kleinen Umtrunk vorbereitet. Nach dem Gottesdienst gaben zahlreiche Kirchenbesucher und Gäste von auswärts Juliana Schäffer gute Worte mit auf ihren weiteren Weg. Auch Christoph Dähmlow wurde mit zahlreichen guten Wünschen in sein neues Amt begleitet.

 

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 5.7.2017 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Der KGR hält Rückschau und dankt dem Festausschuss für die sorgfältige Planung, Vorbereitung und Durchführung der Teilnahme unserer Kirchengemeinde am diesjährigen Turmfest, insbesondere der umsichtigen Tagesleitung und den vielen engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Luther-Ecke, Turmführungen und die Kirchenführung sind außerordentlich gut besucht worden. Ein Dank auch an die vielen Gäste.
  2. Die Verabschiedung der langjährigen Mesnerin der Martinskirche, Frau Juliana Schäffer, findet am 30.7.2017 ab 10.00 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes in der Martinskirche statt. In diesem Gottesdienst wird Herr Christoph Dähmlow als ihr Nachfolger durch die Kirchengemeinde begrüßt werden. Daran schließt sich ein kleiner Empfang vor dem Chorraum in der Martinskirche an.
  3. Pfr. Dr. Hauff stellt dem KGR die ersten Überlegungen des Kirchenbezirksausschusses sowie des PfarrPlan-Ausschusses zur Umsetzung des PfarrPlans 2024 vor. Der Kirchenbezirk Ulm muss bis 2024 3,5 Pfarrstellen abbauen.
  4. Kirchengemeinderätin Lampe-Ganzenmüller informiert den KGR über den derzeitigen Stand der angedachten Nachbarschaftshilfe in unserer Stadt. Als nächstem Schritt wird dem Gemeinderat das Gaienhofener Modell (Bodenseekreis) zur Organisation der Nachbarschaftshilfe vorgestellt werden. Stadt und Diakoniestation haben signalisiert, die Einrichtung einer institutionalisierten Nachbarschaftshilfe zu unterstützen.

9. Juli 2017 - Bibel als Geschenk an die Konfirmanden

Gut 50 Konfirmandinnen und Konfirmanden (der gesamte Jahrgang umfasst 62 Jugendliche), die im April 2018 in der Martins- und in der Leonhardskirche konfirmiert werden, wurde am 9. Juli 2017 in einem feierlichen Gottesdienst in der Martinskirche von Pfarrer Dr. Hauff, Pfarrerin Herminghaus und Pfarrerin Martzy als Geschenk der Kirchengemeinde ihre Bibel überreicht.
Die festlich-schmissige musikalische Gestaltung übernahmen die „Schwäble“ unter der Leitung von Achim Götz. Pfarrerin Martzy betonte in ihrer Predigt über das Ende der Josefs-Geschichte aus dem Alten Testament, dass die Erkenntnis Josefs „Gott gedachte es gut zu machen“ auch für unser Leben gilt, auch wenn wir einmal versagen oder schuldig werden.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es dank des Festausschusses die Möglichkeit, bei Kaffee, Sprudel und Hefezopf auf dem Kirchhof miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

6. Juli 2017 - Die Verborgenen Kammern des Ulmer Münsters

 

In die „Verborgenen Kammern des Ulmer Münsters“ führte uns der Ausflug mit den Ehrenamtlichen im Besuchsdienst der Martins- und der Leonhardskirche am 6. Juli 2017.
Treppauf, treppab wurden wir durch das Ulmer Münster geführt,
bewunderten Dachreiter, filigrane Rosetten
und Kammern mit Gipsabgüssen der Statuen des Ulmer Münsters.
Viele interessante technische, geschichtliche und kunstgeschichtliche Details erzählte der ehrenamtliche Führer, Heinz Straub.

Bei Kaffee, Eis und Kuchen in einem nahegelegenen Café erholten wir uns anschließend von den Mühen des Auf- und Abstiegs. Alle waren sich einig: Die Führung hat sich gelohnt!

2. Juli 2017 - „Schneller … höher … weiter …“ Jugendgottesdienst im Gemeindegarten

Trotz dunkler Wolken am Himmel wurde über die Homepage verbreitet: Der Jugendgottesdienst findet im Gemeindegarten statt. Und der Mut wurde belohnt: Es blieb die ganze Zeit über trocken. Unter einer blauen Zeltplane sammelten sich die rund 55 jugendlichen Gottesdienstbesucher und die Mitwirkenden auf der Terrasse vor dem Gartenhaus. Unter dem Motto „Schneller… höher … weiter“ gab es ein unterhaltsames Quiz im Stil des Großen Preises, bei dem neben Wissen auch unterhaltsame Aktivitäten gefragt waren. Deutlich wurde: Wir Menschen jagen weit gesteckten Zielen nach. Ist ein Ziel erreicht, wird das nächste Ziel dahinter anvisiert. Gibt es aber so etwas wie ein letztes Ziel? Ja, sagt die Bibel, sagt insbesondere Paulus. Das letzte Ziel, das Sein in der Nähe bei Gott, ist aber nicht nur Zukunftsmusik. Es leuchtet schon auf, wo wir uns auf den Weg zu Gott machen, wo wir Kraft, Zeit, Energie nicht nur für selbst gesteckte Ziele aufwenden, sondern auch für Gott und unsere Nächsten. Die Musiker und Sängerinnen der Band begleiteten diesmal nicht nur die Lieder, sondern trugen auch ihr selbst komponiertes Lied für den SongContest „Dein Song für eine Welt!“ vor. Unter www.eineweltsong/songs ist der Beitrag unserer Band unter „2017-198“ veröffentlicht und kann positiv bewertet werden – jeder Klick erhöht die Gewinn-Chancen unserer Band.
Anschließend gab es gegrillte Würste und Gemüsespieße am Lagerfeuer und viele anregende Gespräche.

2. Juli 2017 - Erntebitt-Gottesdienst

Unser Erntebittgottesdienst musste wegen des Wetters leider in der Martinskirche statt im Gemeindegarten stattfinden.
„Ich will euch geben, was recht ist“, lautete das vom Bauernwerk herausgegebene Thema.
Es bezieht sich auf das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, Matthäus 20,1-16. Die Landfrauen, die schon den Altar festlich geschmückt hatten, zeigten dazu ein Anspiel.  
Gott gibt uns allen in seiner Güte mehr, als recht ist – und die gerechte Entlohnung unserer Landwirte und eine gerechte Verteilung von Gütern ist unsere menschliche Aufgabe, betonte Pfarreirn Martzy in ihrer Predigt.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor und dem Posaunenchor gestaltet.