Aktuelles

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Dienstag, 27. September 2016:
Losungstext:
Der HERR sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.
2.Mose 33,14
Lehrtext:
Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voll großer Zuversicht.
2.Korinther 3,12

 

SEPTEMBER 2016

Samstag, 10. September 2016 - Kulturnacht auf der Orgelempore

Ein herrlicher Spätsommerabend bot den einladenden Rahmen für die 9. Langenauer Kulturnacht am 10. September, die an insgesamt acht Stationen in der Stadt stattfand – eine davon war die Martinskirche.
Beim Eröffnungskonzert um 20.00 Uhr musizierten Conrad Schütze an Orgel, Orgelpositiv und Cembalo, Kathrin Scheytt mit der Violine und Maria-Barbara Stein erfüllte mit ihrer klaren Sopranstimme den Raum. Die drei Musizierenden nahmen ihre Zuhörer mit auf eine musikalische Zeitreise vom 11. bis ins beginnende 20. Jahrhundert. Anschließend wurde auf der Empore die Orgel-Bar geöffnet. Es wurden verschiedene Snacks aus der französischen Küche, Orgelweine, Drinks und weitere Getränke angeboten.
Auf großes Interesse stieß auch die Orgelführung mit Conrad Schütze um 21.30 Uhr. Schütze führte in die Klangwelt der Orgel ein und beantwortete die zahlreich vom Publikum gestellten Fragen. Um 22.30 Uhr gab es französische Orgelmusik, u.a. die berühmte Toccata F-Dur von Charles-Marie Widor. Und noch ein weiteres Mal, um 23.30 Uhr, bot Kantor Schütze eine virtuose musikalische Meisterleistung, indem er neben Sätzen aus Mozarts „kleiner Nachtmusik“ eine beeindruckende Orgelbearbeitung des Orchesterwerks „Die Moldau“ von Bedřich Smetana vortrug. Noch eine ganze Weile standen Kulturnachts-Besucher zu angeregten Nachgesprächen an den Tischen auf der Orgelempore beisammen, ehe lange nach Mitternacht das Licht in der Martinskirche erlosch.

Samstag, 10. September 2016 - Fulminanter Abschluss der Orgelmusik zur Marktzeit

Zehnmal hat sie über die Sommerzeit stattgefunden: Die Orgelmusik zur Marktzeit. Unter Federführung von Kirchenmusiker Conrad Schütze wurde seit 9. Juli jeweils samstags um 11.00 Uhr von Organisten aus Langenau und der Umgebung 20 Minuten Orgelmusik auf der neuen Lenter-Orgel präsentiert. Dieses Angebot wurde von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern angenommen.
Am Samstag, 10. September, gab es als Höhepunkt und Abschluss dieser sommerlichen Reihe ein Orgelduo: Kantorin Christina Dürr aus Isny und Kantor Conrad Schütze spielten vierhändig und vierfüßig Werke von Edvard Grieg (Morgenstimmung, Anitras Tanz. In der Halle des Bergkönigs) und Gustav Merkel (Sonate d-Moll).

Mittwoch, 7. September 2016 - Packaktion Langenauer Beitragsbriefe

25 freiwillige Helferinnen und Helfer kamen im Großen Saal des Gemeindehauses zusammen, um die rund 3.000 Langenauer Beitragsbriefe straßenweise  einzukuvertieren. Wie in den Vorjahren auch werden alle Gemeindeglieder um einen freiwilligen Gemeindebeitrag gebeten. Dieses Jahr stehen die drei Projekte „Kinder- und Jugendarbeit“, „barrierefreier Umbau des Gemeindehauses“ und „Wo am nötigsten“ zur Auswahl.
Am Mittwoch, 21. September, bringen dann die Konfirmandinnen und Konfirmanden die Langenauer Beitragsbriefe in die Häuser.

 

AUGUST 2016

Sonntag, 7. August 2016 - Ökumenisches Gartenfest

Es war das perfekte Sommerwetter: beständig, trocken, nicht zu heiß – so dass ab 15.00 Uhr die Pforten des Gemeindegartens geöffnet wurden und die Besucherinnen und Besucher unter den schattenspendenden Bäumen Platz nehmen konnten. Die Familien Henseler, Katai und Deharde haben in ökumenischer Verbundenheit auch dieses Jahr das Gartenfest organisiert, haben für ein schönes Kuchenbuffet, kühle Getränke, Grillwurst und Semmeln gesorgt. Die Besucher ließen sich’s munden und nutzten die Zeit für angeregte Gespräche und gute Begegnungen.
Gegen Abend gab Pfarrer Hauff noch ein Wort auf den Weg in die bevorstehende Sommerzeit, ob sie nun im heimischen Langenau oder an auswärtigen Urlaubsorten verbracht wird. Er erinnerte an die Kunstinstallation des Verpackungskünstlers Christo, der durch den oberitalienischen Iseo-See 3 km schwimmende Plastikstege verlegt hatte, über die man buchstäblich übers Wasser gehen konnte. Eine Szene, die an die Geschichte vom Seewandel Jesu und vom sinkenden Petrus erinnert – die allerdings nicht Sensationsgier wecken, sondern Vertrauen stärken möchte: Gerade in den Stürmen und Wellen des Lebens gelte es, wie Petrus zu rufen: „Herr, hilf mir, Herr erbarme dich!“ und darauf zu vertrauen, dass Jesus Christus mit seiner starken Hand durch Wellen und Sturm hindurchbegleitet. Alle, die gekommen waren, waren sich einig: „Ein rundum gelungenes Gartenfest – schön, dass mitten in der Sommerzeit die Ökumene eine solch schöne Begegnungs-Plattform bietet!“

 

JULI 2016

26. Juli 2016

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderkirche trafen sich vor den Sommerferien zu einem gemütlichen Grillabend im Gemeindegarten.

An den letzten beiden Sonntagen vor den Sommerferien waren noch einmal erfreulich viele Kinder ins Gemeindehaus gekommen.
Wir freuen uns, wenn die Kinderkirche am 11. September wieder losgeht!

20. Juli 2016 - Heißer Nachmittag im Gemeindegarten

Den letzten Konfirmandennachmittag vor den Sommerferien verbrachten alle drei Langenauer Konfirmandengruppen im Gemeindegarten – es war bisher einer der heißesten Tage des Jahres. Unter den schattenspendenden Bäumen im Gemeindegarten war es aber gut auszuhalten. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden lösten in Kleingruppen ein Quiz rund um unsere Kirchengemeinde auf. Tischkicker und Tischtennis lockten die einen zum Spiel, die anderen genossen die Schattenplätze unter den Bäumen zum Gespräch. Als Eis angeliefert wurde, fand es reißenden Absatz. Mit einem Segenswort wurden die Konfirmanden in die bald anbrechende Sommerpause entlassen.

 

 

13. Juli 2016 - Konfirmanden auf dem Martinskirchturm

Die Konfirmandengruppe Martinskirche Süd bestieg am 13. Juli den Martinskirchturm und erfuhr beim Aufstieg viel Wissenswertes zur Baugeschichte und Architektur des Turms.
Die Konfirmanden besichtigten die Türmerstube und trugen sich ins Gästebuch ein.

Dienstag, 12. Juli 2016 - Ausflug unseres Besuchsdienstes

Unser Ziel lag auch dieses Jahr wieder ganz in unserer Nachbarschaft: Schloss Brenz in der Gemeinde Sontheim.
In einer kurzweiligen und kenntnisreichen Führung erfuhren die Mitarbeiter unseres Besuchsdienstes viel Wissenswertes über das im Renaissancestil erbaute Schloss. Ein in den Fels gehauener Brunnen und ein Verließ, die „rechtsdrehende“ Wendeltreppe und der Rittersaal ließen die Vergangenheit lebendig werden. Das Schloss beherbergt u.a. das älteste Heimatmuseum Württembergs. Nicht zuletzt die vielen spannenden Geschichten rund um die ehemaligen Bewohner dieses Schlosses machten den Besuch interessant.
Auch die spätromanische Galluskirche in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses war sehenswert: In gedämpftem Licht waren die jeweils fünf Rundbogenarkaden  zu erkennen, der in eine halbrunde Apsis auslaufende Chor, der wuchtige Taufstein und die Darstellung des segnenden Christus am Südportal.
Bei Kaffee und Kuchen im neueröffneten Cafe „Gaertle“ klang der gemeinsame Nachmittag aus – ein kleines „Dankeschön“ an alle Mitarbeitenden für ihren wichtigen Dienst in unserer Gemeinde!

 

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 6. Juli 2016 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Der KGR reflektiert die gemeinsame Sitzung aller Kirchengemeinderäte und Kirchengemeinderätinnen aus dem Distrikt Ost / Langenau des Kirchenbezirkes Ulm. Mögliche Kooperationen, insbesondere in der Jugend- und Erwachsenenarbeit, der Seniorenarbeit (Referentenaustausch) sind angedacht.
  2. Die Vorschläge der Polizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Ulm bezüglich der Ortsbesichtigung zur Einbruchsprävention in der Martinskirche und im Gemeindehaus werden dem KGR vorgestellt und im Bauausschuss weiter bearbeitet. Die Martinskirche bleibt geöffnet, eine hundertprozentige Sicherheit ist nicht zu gewährleisten.
  3. Kirchenpfleger Schütze erläutert die Rücklagenzuführungen und Rücklagenentnahmen im Rahmen der Rechnungsfeststellung für das Haushaltsjahr 2014. Der KGR stellt nach eingehender Diskussion die Rechnungsfeststellung fest und beschließt den Rechnungsabschluss.
  4. Pfr. Dr. Hauff berichtet dem KGR aus den Sitzungen des Bezirksausschusses und informiert über die Arbeit im Kirchenbezirk.

Sonntag, 3. Juli 2016

Erntebitt-Gottesdienst

„Geht hin und seht – wie viele Brote habt ihr?“, diese Aufforderung Jesu an seine Jünger angesichts der 5000 hungrigen Menschen hat das Evangelische Bauernwerk Württemberg als Motto für die Erntebittgottesdienste 2016 ausgewählt. Und so durchzog dieses Motto wie ein roter Faden den diesjährigen Erntebittgottesdienst im Gemeindegarten.
Weit über 200 Besucher hatten sich eingefunden. Der Kirchenchor unter Leitung von Conrad Schütze und der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge sang und spielte die schönen Ernte-Choräle unseres Gesangbuchs in die Herzen. Die Landfrauen Langenau mit Nerenstetten-Wettingen hatten mit farbenprächtigen Feldsträußen den Altar geschmückt. Petra Häußler und Margit Schmid von den Landfrauen verhandelten in einem schwäbischen Anspiel Sinn und Unsinn von Lebensmitteleinkäufen, wenn die Speisekammer noch voll ist.
„Geht hin und seht, was da ist“, mit diesem Jesuswort konnte Pfarrer Dr. Martin Hauff die Brücke zum biblischen Text schlagen, der von der Speisung der 5000 durch Jesus berichtet. Dieser Text, so Pfarrer Hauff, leite uns an, erst mal zu schauen, was da ist – und dann anzufangen, etwas daraus zu machen. Entscheidend war, dass das Vorhandene, die fünf Brote und zwei Fische – Jesus in die Hände gelegt wurde, und so konnte er etwas daraus machen – wie, das bleibt seine Sache und sein Geheimnis.

„Gottesdienst im Grünen" im Pflegeheim Sonnenhof

 

Ein bisschen spannend war es schon, ob das Wetter mitspielen würde. Aber der Mut, alle Bewohner nach draußen zu bringen, wurde belohnt. Der traditionelle „Gottesdienst im Grünen“ konnte tatsächlich im grünenden und blühenden Sinnesgarten gefeiert werden.
Der Posaunenchor unter der Leitung von Hans-Jörg Häge hatte wieder den musikalischen Part übernommen und den Gottesdienst auch heuer wieder festlich und schwungvoll begleitet. Zwei Mitarbeiterinnen der Altenpflege trugen die Schriftlesung aus Lukas 1 vor. In ihrer Predigt über „Marias Besuch bei Elisabeth“ („Mariae Heimsuchung“ am 2. Juli) sprach Pfarrerin Herminghaus über Besuche als Chance, einander wirklich zu begegnen. Im geglückten Miteinander werde Anteilnahme erfahrbar und die Lebensfreude könne wieder aufblühen. Mit einem Wort Martin Bubers: Alles wirkliche Leben sei Begegnung.
Dank vieler haupt- und ehrenamtlicher Helfer konnten Bewohner und Angehörige anschließend gemeinsam zu Mittag essen und bei Kaffee und Kuchen den Sommersonntag genießen.

Focus your Life!

Rund 40 Jugendliche und dazuhin einige jung gebliebene Erwachsene waren zum Jugendgottesdienst in den Gemeindegarten gekommen, den das Jugo-Team (Andreas Heinrich, Matthias Grabert, Johannes Weber, Christoph Dähmlow, Noah Fröhle und Martin Hauff) unter dem Motto: „Der Schatz im Acker. Focus your life“ vorbereitet hatten.
In drei kurzen Anspielen zeigten einige Jugendliche, dass es zur Erreichung großer Lebensziele wichtig ist, sich im Leben nicht zu verzetteln, sondern zu konzentrieren, zu fokussieren, und dabei manches andere hintan zu rücken.
Um solch eine Fokussierung des Lebens geht es auch im Gleichnis Jesu, in dem er das Himmelreich mit dem Vorgang vergleicht, dass ein Mensch, der auf einem Acker einen Schatz findet, hingeht und alles, was er hat verkauft, um diesen Acker kaufen und den Schatz sein eigen nennen zu können.
Daraufhin ging’s in drei Gruppen zur „Schatzsuche“, bei der durch GPS-Daten die Fundorte vergrabener Plastikrollen aufzuspüren waren. Die Plastikrollen enthielten den Weg zu den drei Lösungsworten Glaube, Hoffnung und Liebe, für die jeweils an der Pinnwand beim Altar ein Foto enthüllt wurde: ein Anker (Glaube), eine Wolke in Herzform (Liebe) und ein Bild mit Blick aufs weite Meer (Hoffnung).
In seiner Ansprache ging Pfarrer Hauff darauf ein, dass es auch für die Beziehung zu Gott gelte, sich zu fokussieren, zu konzentrieren – nicht diesen und jenen Lebensratgeber zu lesen, sich nicht eine Patchwork-Religion zusammenzuschustern, sondern sich auf die Grundkoordinaten „Glauben, Hoffnung, Liebe“ zu konzentrieren, in deren Schnittpunkt Jesus Christus stehe. Auf ihn unser Leben auszurichten, ihn mit auf dem Lebensweg dabei zu haben, gebe einem Leben Halt und Grund und öffne die Augen für gute Begegnungen.
Die Jugendband unter Leitung von Johannes Weber sorgte für den guten Sound, und anschließend verweilten viele noch beim Lagerfeuer, stärkten sich mit Wurst und Vegetarischem und ließen den Gottesdienst in ihren Gesprächen nachklingen.

 

JUNI 2016

19. Juni 2016 - Gottesdienst mit Vorstellung des Konfirmandenjahrgangs 2017

47 Konfirmandinnen und Konfirmanden in drei Gruppen wurden am 19. Juni in der Martinskirche namentlich der Gemeinde vorgestellt und erhielten von Pfarrer Dr. Hauff, Pfarrerin Herminghaus und Pfarrerin Martzy ihre Bibel.
In seiner Predigt legte Herr Hauff Jesu Gleichnis vom Senfkorn aus und wünschte den Konfirmanden, dass ihnen ihre Bibel zur „Senfkornbibel“ würde: eine Lebensbegleiterin, äußerlich klein, doch inhaltlich mit vielen Mut machenden Worten und deshalb von großer Wirkung.

Musikalisch wurde der Gottesdienst festlich durch die „Schwäble“ unter der Leitung von Achim Götz und Conrad Schütze an der Orgel gestaltet.
Beim anschließenden „Kirch-Café“, das trotz kühler und immer wieder regnerischer Witterung draußen stattfinden konnte, nutzten etliche noch die Möglichkeit zur Begegnung.

 

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 9. Juni 2016 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Pfr. Dr. Hauff stellt dem KGR den geplanten Ablauf und Inhalt der gemeinsamen Sitzung aller Kirchengemeinderäte und Kirchengemeinderätinnen des Distrikts OST am 15.6.2016 um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus vor.
  2. Dem Pfarramt Leonhardskirche wird durch den Oberkirchenrat ab Herbst 2016 eine Ausbildungsvikarin für die Dauer von 2½ Jahren zugeteilt werden. Die Begleitung und Durchführung der Ausbildung liegt in den Händen von Pfrin. Mechthild Martzy.
  3. Der Kirchengemeinderat beschließt, den Fundraising-Preis der Landeskirche für das Gesamtkonzept der Orgelfinanzierung der Orgel-Rücklage zuzuführen, aus der zukünftig u. a. Wartung und Reparaturen bezahlt werden müssen.
  4. Der KGR diskutiert die vom Verlag des Evangelischen Gemeindeblattes für Württemberg angekündigte Werbeaktion zur Gewinnung neuer Abonnenten. Der Verlag hat zugesichert, dass die werbenden Mitarbeiter durch den Verlag geführt, ausgebildet und  hinsichtlich der Kundenansprache auf eindeutige Formulierungen festgelegt sind, um Irritationen in den Werbegesprächen zu vermeiden. Die Werbeaktion wird zeitgerecht durch die Kirchengemeinde in der Presse angekündigt werden.
  5. Der stellvertretende Vorsitzende des KGR, Herr Kreiß, berichtet dem KGR ausführlich über die Teilnahme am 2. Bundesposaunentag in Dresden vom 3. bis 5. Juni 2016.
    Die Gustav-Adolf-Beauftragte des KGR, Kirsten von Thun, berichtet vom Vortragsabend mit Prof. Dr. René Krüger (Buenos Aires) über die Iglesia Evangélica del Río de la Plata (Ev. Kirche am Rio de la Plata) am 2. Juni 2016.

2. Juni 2016 - Besuch aus Lateinamerika

 

Prof. Dr. mult. René Krüger, einer der bekanntesten Theologen und Repräsentanten der evangelischen Kirchen in Lateinamerika, war am 02.06. zu Gast im Helferhaus. Den 14 interessierten Zuhörern berichtete er über die Entstehung und Tätigkeit seiner Kirche.
Die La-Plata-Kirche erstreckt sich über Paraguay, Uruguay u. Argentinien. In Buenos Aires lebt ca. ein Drittel aller Argentinier, viele in Armenvierteln.
Die Gemeinden gehen zurück auf deutschsprachige Einwanderer. 1842/43 wurde die erste Gemeinde in Buenos Aires gegründet. 1899 Zusammenschluss der deutsch-sprachigen Gemeinden in Argentinien, Uruguay u. Paraguay zur La-Plata-Kirche. Zum Aufbau moderner Länder waren damals Einwanderer aus Europa nötig, da es hier eine florierende Landwirtschaft, Handwerker etc. gab. Viele von ihnen waren Protestanten, die in den Ländern am La Plata ihre sprachliche und kirchliche Identität erhalten wollten. Es gibt kirchliche Schulen, die auch für Straßenkinder und Arme offen sind. Diese Arbeit wird u.a. auch vom Gustav-Adolf-Werk gefördert. Da das Kind eines indigenen, unverheirateten Paars vom katholischen Priester nicht getauft wurde, fand die erste indigene Taufe in der deutschen evangelischen La-Plata-Kirche statt.